Der Garmin Forerunner 620

Garmin FR 620

  Die Liste meiner Garmin-Geräte ist mittlerweile doch schon etwas länger. Zum Teil sind sie noch im Besitz und werden bei Bedarf aktiviert, oder sie waren eine zeit lang Begleiter und sind neuen Modellen gewichen. Für den fēnix kamen im letzten Jahr kurz vor Weihnachten zwei neue Geräte an den Start: der Forerunner 910xt und der neue Forerunner 620. Nun trainiere ich seit dem 18.12.2013 fast ausschließlich mit dem FR620 und möchte hier kurz meine Erfahrungen dazu aufschreiben.   Die damals viel beworbenen neuen Funktionen hatten mich neugierig gemacht, und ich musste das Gerät einfach haben. Und ich wurde nicht enttäuscht! Die Verarbeitung ist wieder einmal sehr hochwertig, die Fheler aus der ersten Generation sind meiner Meinung nach gut behoben worden. Die Uhr ist jetzt viel ergonomischer und passt dank der vielen Einstellmöglichkeiten an jedes Handgelenk. Sehr leicht und schick, daher auch absolut alltagstauglich für´s Büro. Meine FR 620 ist weiß mit etwas orange, es gibt noch alternativ schwarz mit blau.   6SSM-Plus #1   Zu den neuen Funktionen: Der Forerunner 620 nutzt Bluetooth bzw. WLAN, um sich zu verbinden. Der WLAN-Zugang zum heimischen Netzwerk war problemlos einstellbar und die Uhr konnte mit meinem Garmin-Profil verknüpft werden. Wenn ich meine Training vor der Haustür beende, synchronisiert der FR sofort über WLAN und zeigt eine Bestätigung kurz an. Bevor ich also die Schuhe aushabe, ist der Lauf bereits online zur Auswertung verfügbar - I Like! Die Firmware-Updates passieren ebenso unbemerkt, das nenne ich doch mal gelungen! Natürlich kann man die Uhr auch über das Docking-/Ladekabel an den Rechner anschließen. Zum Bearbeiten einiger Funktionen oder zum Synchronisieren ist dies ab und an erforderlich. Auch hier wurde die Technik im Gegensatz zum FR610 verbessert: der Ladeclip sitzt jetzt ausgesprochen sicher am Gehäuse, dies wird durch einen Magneten erreicht. Weiterhin neu sind die integrierte Trainingsanalyse. Hier bestimmt der Forerunner aus den Puls- und GPS-Daten heraus einen VO2-Wert und leitet daraus mögliche Bestzeiten für den Wettkampf ab. Ebenso kann man sich eine Erholungszeit nach dem Training anzeigen lassen, die man in etwa benötigt. Ich nutze diese Funktionen nicht wirklich, interessehalber schaue ich aber immer auf den "Erholungsratgeber" ob dieser sich mit meinem Empfinden deckt. Meist stimmt dies schon, aber ich richte meine Planung nicht danach... Im neuen Brustgurt ist ein Beschleunigungssensor verbaut. Dieser zeichnet die Trittfrequenz, die vertikale Bewegung und die Bodenkontaktzeit auf. Diese Punkte sind wiederum sehr nützlich in der Analyse und gut auf Garmin.Connect abrufbar. Ein wenig konnte ich meine Laufbewegungen verbessern. 🙂  
FR620 Auswertung

Detailansicht einer Aktivität aus GarminConnect.de