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Tag: Vorbereitung

8. März 2015

2015-03-08 Frühlingslauf #2

Es wird Frühling!

 

Pünktlich zum Wochenende kommen die ersten Anzeichen des nahenden Frühlings. Endlich! Ich habe die dicken Handschuhe satt, die Jacke und die laufende Nase. Ich möchte wieder mit kurzen Hosen und luftigen Oberteilen laufen. :-) Und die Läufe werden auch wieder einfacher, vielleicht ja auch schneller…

Heute gab es den obligatorischen “Langen Lauf”, obwohl dieser auch wieder nicht sooo lang war. Jedoch bin ich erstmals in diesem Jahr auf der 6-Seen-Sommer-Marathon-Strecke unterwegs gewesen. UND ich bin bei echtem Tageslicht los, d.h. um 6.00 Uhr war es bereits angenehm hell draußen. Der Mond stand noch fast voll und riesengroß kurz über dem Horizont im Westen, auf der anderen Seite waren die ersten Anzeichen des Sonnenaufgangs zu sehen. Eine herrliche Stimmung!!

 

Morgenstimmung am Teetzensee
Morgenstimmung am Teetzensee

 

Geplant hatte ich knapp 22 Kilometer, als dritten HM in dieser Woche. Geworden sind es 25, das Wetter verleitete mich einfach zu einer weiteren “Biege” am Schluss. Nächste Woche wird es bekanntlich “etwas” länger in Barcelona… :mrgreen: Die Grundlagen für den Start in die Wettkampfsaison sind ganz gut. Ich fühle mich auch so.


1. März 2015

Monate für Zusammenfassung 2015-02

Training Februar 2015

 

Zusammenfassung Februar 2015

Monatskilometer: 208,49 km + Freeletics 57,50 km | ges. 265,99 km

KW 5: 18,28 km + Freeletics 14,31 km | ges. 32,59 km
KW 6: 40,26 km + Freeletics 10,35 km | ges. 50,61 km
KW 7: 56,77 km + Freeletics 21,50 km | ges. 78,28 km
KW 8: 65,53 km + Freeletics 14,97 km | ges. 80,50 km
KW 9: 79,03 km + Freeletics 4,47 km | ges. 83,50 km

 

Trainingseinheiten:
Laufen 12
Freeletics 19

 

Trainingszeit:
Laufen 18:09:24 Stunden
Freeletics 16:45:32 Stunden

 

Anstrengende, aber letztlich gute Tage liegen hinter mir. Der Einstieg nach der kurzen Krankheitspause war doch schleppender als vermutet. Nun ist jedoch alles wieder im “grünen Bereich”. Jule musste sich mit den gleichen Symptomen nur 24h zeitversetzt plagen, aber so hatten wir es auch gemeinsam überstanden.

Ab der Monatsmitte zog ich mein Training wieder an. Die Freeletics-Workouts verlangten immer häufiger nach einem Trainieren auf dem Sportplatz, Sprints und auch diverse Sprungübungen kann man nicht in der Wohnung absolvieren. So war ich öfter “gezwungen” meine Laufschuhe zu schnüren, ein sehr positiver Nebeneffekt für mein Lauftraining. Ich verlängerte einige Male den Weg zum Sportplatz und schuf mir so einen lauffreien Tag. Man soll die Regeneration ja nicht vernachlässigen… ;-)

 

Lecker Essen in Sichtweite zum Start/Ziel des Mauerweglaufs
Lecker Essen in Sichtweite zum Start/Ziel des Mauerweglaufs

 

Letzte Woche trafen wir uns mit Freunden zum Essen und es wurden Pläne gemacht. Am Rennsteig sehen wir uns wieder, dort werde ich Christoph versuchen erstmals über die lange Distanz zu bringen. Ich bin gespannt! :mrgreen: Im Gegenzug habe ich nun wohl einen “Pacer” für die Nacht auf dem Mauerweg. Wenn alles so klappt, ist das eine großartige Sache. Angemeldet bin ich nun seit gestern offiziell – jetzt heißt es trainieren, trainieren, trainieren… Heute gab es dann auch gleich die ganz “Große Seerunde”. 33,10 Kilometer – aber wir haben ja bereits März, daher schreibe ich nichts weiter dazu… :-)


12. Mai 2014

Stechlinsee #1

Stechlinseelauf – toller Trainings-Halbmarathon

 

Der letzte längere Lauf in der Vorbereitung zum Rennsteig stand heute auf dem Programm. Dieser war mal wieder ein besonderer Lauf, denn heute ging es in den Laufpark Stechlin, zum gleichnamigen Lauf.

Eine kurze Erklärung am Rande: der Laufpark Stechlin ist ein super ausgeschildertes Gebiet in dem sich Läufer aller Distanzen austoben können. Mit verschiedenen Farben, Nummern und Symbolen sind über 360 Kilometer ausgeschildert – die Kombinationsmöglichkeiten sind nahezu unbegrenzt! Die Wege führen durch Wälder, Wiesen, Felder und natürlich an zahlreichen Seen entlang. So auch am Großen Stechlinsee – Deutschlands saubersten See.

Seit 10 Jahren gibt es den Laufpark jetzt, und seit 10 Jahren gibt es immer am Muttertag den Stechlinseelauf. Bei der Auswahl an Streckenlängen von 8km, 15km und HM, fiel meine Wahl natürlich auf die längste Distanz. In dieser Woche am Donnerstag bin ich bereits einen Tempodauerlauf (17,5km) gelaufen, gestern früh standen nochmal 25 Kilometer an. Ich wollte es heute wirklich locker angehen lassen.

 

Stechlinsee #2
Übersichtstafel Laufpark Stechlin und Streckenschilder

 

Bei nicht so tollen Wetteraussichten machten wir uns auf den Weg. Als wir in Stechlin OT Neuglobsow ankamen herrschte schon geschäftiges Treiben. Ein Parkplatz war trotzdem schnell in Startnähe gefunden. Die Startnummer hielt ich dann auch bereits wenige Minuten später in der Hand, die Organisation war super! Nun hatten Jule und ich also noch Zeit etwas unserem Vierbeiner Eddie auszuführen. Gemeinsam gingen den ersten Anstieg der Strecke hoch und gleich zum See wieder runter. An ein solches Profil hatte ich eigentlich nicht gedacht, es ist schon eine Weile her, dass wir hier mal spazieren waren…

Dann der Start. Ein recht großes Feld drängte sich auf der Dorfstraße vor drei Zeitmesstore, durch die der Start erfolgen sollte. So dachte ich noch, es wird eine richtige Netto-Zeit-Messung werden und positionierte mich eher im mittleren Bereich. Das Startsignal kam, und wie immer passierte nicht viel. ;-) Etwas Gedränge und dann war ich durch und versuchte meinen Weg zu finden. Natürlich auch wie immer, hatten sich so ziemlich alle laaaangsamen Läufer nach vorn gestellt. Ggrrrrrr – aber ich wollte ja nur locker laufen… Irgendwie nutzte ich den ersten Anstieg für mich, um meine Position halbwegs zu finden. Das Feld zog sich dann doch recht schnell auseinander. Das war auch gut so, denn nach wenigen Hundert Metern ging es auf den Uferweg. Ab hier war Schluss mit befestigten Wegen, dafür gab es reichlich Wurzeln und alles was die Natur sonst so im Wald zu bieten hat. Toll!

 

Stechlinsee #3
Gemischtes Starterfeld (8+15+21,1km) mit Berlins bekanntester Ente “Hupsi” :-)

 

Ich hatte ein gutes Tempo angenommen, obwohl ich wusste, dass ich eigentlich zu schnell bin. Weiter. Bei Kilometer 4 trennte sich die 8km-Strecke ab. Und kurze Zeit später trennten wir uns auch von den 15km-Läufern. Jetzt war endgültig Platz auf der Strecke. Ich überholte immer mal wieder Läufer, aber eine 3er-Gruppe blieb fast konstant vor mir. Fast! Die Gruppe hatte ich mir jetzt als Magneten ausgesucht, hier wollte ich mich ansaugen. Nach weiteren 6 Kilometern hatten wir zwei kleinere Seen umrundet und kamen auf die Ursprungsstrecke zurück, jetzt liefen wir den 15km-Läufern also wieder hinterher. Bei der dortigen Verpflegungsstelle konnte ich “meine” 3er-Gruppe einholen und hinter mir lassen. Bei einem HM-Lauf benötige ich keine Getränke und verlor damit auch keine Zeit.

Wieder allein und ohne Magnet ging es weiter. Die Strecke verlangte schon einiges an Körnern ab. Es gab sehr viele Anstiege und klar, auch Abstiege zu laufen. Bestes Rennsteigtraining! Ich zwang mich alle Anstiege durchzulaufen, auch wenn es teilweise schwer fiel. Nur an einem finsteren “Berg” bei Kilometer 18 musste ich kapitulieren, der war zu heftig. Ich sah aber auch weit und breit niemanden, der hier nicht gegangen wäre… So ging es dann auf die letzten drei Kilometer.

 

Stechlinsee #5
Panoramaaufnahme am Stechlinsee

 

Ich lief am Parkplatz vorbei, das Ziel in Sichtweite. Meine Zeit hatte ich nur von den 5km-Zwischenzeiten im Blick, ich wusste nur, dass ich schnell war. Zu schnell für Jule, die mich natürlich im Ziel erwarten wollte.  Auf einer Bank kurz vor den Zieltoren saß sie dann und war natürlich noch nicht “Foto-bereit”. ;-) Das kommt davon, wenn ich mich nicht an meine Vorgaben halte…

 

Stechlinsee #4
6SSM-Shirt im Ziel – etwas Eigenwerbung muss schon sein!

 

Mit einer Bruttozeit von 1:45:01 lief ich als 17. Gesamt und 3. der Altersklasse ins Ziel. Zu schnell für einen Trainingslauf, aber was solls. :mrgreen: Es war super toll! Die Leute um Wolfgang Schwericke vom Laufpark Stechlin e.V. haben da eine richtig gelungene Veranstaltung auf die Beine gestellt. Vielen Dank dafür!!

 

 


6. April 2014

Grunewald Marathon 2014-04-05 #1

Der bessere Marathon in Berlin

 

Gestern war es also soweit, ein erster Marathon im Jahr 2014 stand an. Die letzten Wochen waren nicht optimal, eine Erkältung und mein Unfall beeinträchtigten etwas das Training. Aber egal, es sollte ja kein Bestzeitenlauf werden, sondern eine schöne lange Runde mit Wettkampfcharakter als Vorbereitung für den Rennsteig. Und genau diese Erwartungen konnte ich mir erfüllen.

 

 

Grunewald Marathon 2014-04-05 #2

 

Gefunden hatte ich die Veranstaltung eher durch Zufall bereits im letzten Herbst. Auf der Suche nach einem zeitigen Marathon möglichst in der näheren Umgebung, bin ich auf die Seite des SCB Berlin gestoßen. Der Verein hatte erstmals im Jahr 2013 den Grunewald Marathon organisiert und als Berlin/Brandenburger Meisterschaften im Halbmarathon und Marathon durchgeführt. Die Bilder versprachen eine kleine und familiäre Veranstaltung, die Strecke Abwechslung und Natur pur! Außerdem gab es noch ein paar Höhenmeter obendrauf, beste Voraussetzungen also für die gewünschte Rennsteig-Vorbereitung. Das Rennen war gebucht! :-)

(mehr …)


22. Mai 2013

Blog1

Jetzt gilt es!

Jetzt gilt es! Die Warterei hat ein Ende, mein läuferisches Ziel im Frühjahr ist zum Greifen nah. Am Samstag starte ich wieder beim Rennsteig Supermarathon. Im letzten Jahr war das Wetter schon eher bescheiden, aber dieses Jahr sind die Prognosen noch etwas finsterer. Es wird von 2-10°C mit Regen bzw. Graupel/Schnee ausgegangen. Eben wie das Motto: “Hart, aber schön!”

Ich freue mich trotzdem darauf. So werde(n) ich/wir doch einige Leute nach einem langen Jahr wiedertreffen, und nicht zuletzt beziehen wir mit unseren Freunden aus Dortmund eine gemeinsame Ferienwohnung. DAS wird ein Fest, die Umrahmung des Laufes ist also bestens vorbereitet. ;-)

 

Bernried #2

 

Die letzte Woche verbrachte ich wieder in Bernried am Starnberger See. Eine sehr zeitintensive Seminarwoche, in der ich aber wie gewohnt meine morgendlichen Laufrunden drehen konnte. Das Wetter spielte hier gut mit, angenehme Frühtemperaturen und spektakuläre Blicke in Richtung der Alpen belohnten mich nach den wenigen Schlafstunden. Danach schmeckten die Leckereien vom Frühstücksbuffet gleich nochmal so gut… Positiver Nebeneffekt der dortigen Laufstrecken waren eindeutig die Steigungen. Hier bekam ich noch einmal ein paar Höhenmeter in die Beine, optimale Rennsteigvorbereitung! :-)

 

Bernried #1

 

Heute morgen habe ich die letzten Kilometer vor dem RSL zurückgelegt. 13 Kilometer in etwas zügigerem Tempo, nun wird nur noch geruht und gegessen… Mein Ziel für den Samstag besteht im Ankommen mit guter Laune, okay gern auch etwas schneller als im Vorjahr. ;-)

 

 


27. Juni 2012

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Tiroler Wege

by heiko
Categories: Allgemein, Training
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Seit gestern sind wir nun wieder im wunderschönen Galtür in Tirol. Heute wanderten wir natürlich gleich mal los, die lange Fahrt von gestern musste schließlich kompensiert werden. Eine unschwere, aber doch für den ersten Tag recht weite Tour hatten wir uns ausgesucht. Es ging von Galtür (Ortsteil Wirl) aufwärts zum Silvrettastausee.
Das Wetter war perfekt, ein Mix aus Sonne und Wolken bei angenehmen 20 Grad. Unsere Hunde genossen den Tag, auch wegen den vielen Wasserläufen, die wir immer durch- bzw. überqueren mussten. Insgesamt haben wir heute gut 19 Kilometer zurückgelegt, einen leichten Sonnenbrand mitgenommen, aber wieder viele schöne Momente erlebt.

 

 

Nach Kaffeepause und etwas ausruhen in der Ferienwohnung machte ich mich noch einmal auf, um meinen Trainingsplan abzuarbeiten. Ruhige 60 Minuten sollten es werden, die Landschaft genießen und akklimatisieren. Naja, aus ruhig wurde nichts, die Anstiege sind einfach zu ungewohnt. Nach den ersten Kilometern nur bergauf, folgte ein schönes fast ebenes Stück mit bestem Blick auf Galtür hinab – daher erhielt dieser Weg auch seinen Namen. Der Panoramaweg ist ein schmaler Pfad, der richtig Spaß macht!

 

 

Mal schauen wohin es morgen geht…


10. Mai 2012

Logo

Eeeendlich!

 
Eeeendlich ist die Vorbereitungszeit vorbei, was jetzt noch nicht da ist, kommt auch nicht mehr. Ein letzter kleiner Lauf stand gestern im Klemmbrett – erledigt. :-)

Samstag stehe ich in Eisenach in der Menge der über 2500 Läufer, die den Rennsteig-Supermarathon laufen wollen. Das wird ein gutes Stück Arbeit und sicher auch ein Kampf. Ein Kampf gegen die Strecke, gegen mich, aber nicht gegen die Uhr. Ins Ziel kommen lautet die Aufgabe, alles andere wäre bei meinem ersten Ultra übertrieben und unangemessen. Daumendrücken ist ausdrücklich erwünscht! :mrgreen:

 
Die Vorbereitung war lang und hatte Höhen und Tiefen. Danke an Jule, die viel Zeit ohne mich verbringen musste! ♥

 


30. April 2012

Drittel #1

Drittelmarathon in Potsdam

 

Der rbb-Lauf

Ende April, zur Zeit der meisten Frühjahrsmarathons findet in Potsdam ein besonderer Lauf statt: der einzige Drittelmarathon Deutschlands. Es werden also genau 14,065 Kilometer gelaufen. Start und Ziel ist die Glienicker Brücke, berühmt durch die Agentenaustausche zwischen Ost und West zur Zeit des Kalten Krieges. Soweit zur Geschichte… Davon war gestern aber natürlich nichts mehr zu spüren. ;-)

Die Strecke führt zum größten Teil durch Potsdam und Babelsberg, aber die letzten Kilometer werden auf Berliner Stadtgebiet gelaufen. Jule wollte diesen Lauf schon vor zwei Jahren angehen, aber mein Start beim Hamburg Marathon 2010 verhinderte dies, letztes Jahr dann der Darß Marathon. Also wurde die Saisonplanung für 2012 etwas genauer kontrolliert und justiert. Unsere Startunterlagen konnten wir sehr bequem schon auf der Halbmarathon-Messe in Berlin mitnehmen. Dieses Jahr sollte es also klappen!

Tja und dann kamen die Viren! :-( Abwechselnd hatten wir mit Problemen und einhergehender trainingsfreien Zeit zu kämpfen. Jule musste nun vernünftigerweise wieder auf ihren Start verzichten. Aber nächstes Jahr zum 10. Jubiläum klappt es sicher!

 

RBB-Bus

 

Mein Training der letzten Wochen war auch etwas außerhalb des Plans, bedingt durch den Virus und eines kurzen Rückfalls, hatte ich etwas Rückstand in meiner Rennsteig-Vorbereitung. Der Coach war wieder einmal gefordert und musste sich etwas einfallen lassen. Aber genau für solche Fälle hat man ja einen guten Coach, der bastelt einem einen Trainingsplan, der dann passt. :-) So stand mir ein ungewöhnliches Wochenende bevor. Ich hatte insgesamt 4 Einheiten im Plan, jeweils morgens und abends. Der Drittelmarathon fügte sich demnach als Training Nummer 3 ein. Zu allem Überfluss wollte Jule am Samstag Abend noch ins Konzert, durch puren Zufall auch in Potsdam! Die Frage war nun: fahren oder Hotelzimmer? Wir entschieden uns zu fahren, wollte doch auch eine Freundin dabei sein.

Und so kam wieder eine neue Variable ins Spiel. Meinen Morgenlauf habe ich vor dem Frühstück erledigt und auch direkt Brötchen vom Bäcker mitgebracht. Sollte ich nun noch am Nachmittag laufen, oder (da ich nicht mit ins Konzert wollte) erst in Potsdam die Zeit dafür nutzen? Eigentlich wollte ich ja ein paar Geocaches suchen… Naja, es wurde dann eine schöne Kombination aus Beidem. Ich trabte meine 15 Kilometer durch den Babelsberger Park bzw. den Neuen Garten und loggte noch zwei Caches “nebenbei”. :mrgreen: Über die Glienicker Brücke bin ich auch schon einmal gelaufen und ein kurzer Teil der Strecke kam mir ebenfalls schon unter die Füße…

 

Agententausch

 

Nach knapp 5 Stunden Schlaf klingelte uns am Sonntag der Wecker aus dem Bett. Ich fühlte mich gut, die Kombination von Konzert + wenig Schlaf + Wettkampf funktioniert erstaunlich gut. Das war ja auch schon beim Eldelauf so. ;-) In Ruhe gefrühstückt, dann ging es die ca. 45 Minuten Fahrt nach Potsdam. Wir fanden einen super Parkplatz und hatten dadurch jede Menge Zeit. Um 9.00 Uhr wollten wir uns mit einigen Freunden treffen. Durch Jule´s “Nichtstart” konnten wir die Hunde mitnehmen. Während ich mich im Neuen Garten einlief, ging Jule mit den beiden auf Tour. Wir trafen unsere Leute, quatschten und die Zeit verging wieder bis zum Start. Für mich zählte in erster Linie ein gutes gleichmäßiges Tempo, eine PB auf dieser ungewöhnlichen Streckenlänge wurde es sowieso. ;-)

 

Drittelmarathon Startbereich

 

Punkt 10.00 Uhr wurde der Lauf gestartet. Als Organisator und Namensgeber war der rbb (Rundfunk Berlin Brandenburg) natürlich ordentlich präsent. Ich reihte mich nicht allzu weit vorn ein und konnte damit gleich ein gutes Tempo finden, ohne die Hektik der “Hakenschlager”. Alle zwei Kilometer kontrollierte ich meine Pace, sie blieb wie gewünscht schön konstant. Der Frühsommer-Einbruch war heute aber ein Thema, ich nahm mir selbst bei dieser kurzen Strecke zweimal Wasser und nicht nur für den Kopf. Normalerweise hätte ich die Stände links liegen gelassen. Die erste Hälfte der Strecke führt durch die Altstadt samt Einkaufsmeile, am Schloss-Neubau und vielen historischen Gebäuden vorbei. Richtig schön. Dann kommt ein etwas längeres Stück durch Babelsberg, welches auch in jeder anderen Vorstadt hätte sein können. Es zog sich, und gefühlt ging es auch “nur bergauf”… Zum Schluss ist man aber wieder in Wassernähe und es wird nochmal richtig toll. Der Einlauf ins Ziel auf der Glienicker Brücke ist schon etwas ganz besonderes.

Nach kurzer Verschnauf- und Verpflegungspause ging es ans Auslaufen. Der Coach hatte eine klare Ansage gemacht, diesmal wollte ich sie auch unbedingt erfüllen. Ich brauche schließlich noch ein paar Kilometer. Also nochmals für 4 Kilometer durch den Neuen Garten, da kenne ich mich jetzt aus. ;-) Vorbei am “Cecilienhof”, zwischen Unmengen an japanischen und russischen Touristen hindurch, schaute ich mich schon einmal nach dem “After-Run”-Treffpunkt um. Am Rande des Neuen Gartens liegt die Meierei, eine Gasthausbrauerei. Hier trafen wir uns dann anschließend wieder mit den anderen und ließen den Lauf Revue passieren. Ach ja, so macht´s Spaß!

 

Meierei

 

Wieder in Neuruppin stand abends noch die letzte Einheit an. Regenerative 15 Kilometer sollten es nochmal werden. Bei sommerlichen Temperaturen und der “Vorgeschichte”, lief es aber erstaunlich gut. Alles zusammen waren es damit am Sonnabend und Sonntag 74km – ein wohl länger bestehender “Rekord”.

Mein Fazit zum Drittelmarathon: Organisation, Verpflegung und Gefühl stimmen hier, ich komme gern wieder – und dann auch mit Jule am Start!


27. November 2011

1. Advent 27.11.2011

Stürmischer Advent

by heiko
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Heute war nun bereits der erste Advent. Und ich bin noch in keinster Weise auf die Weihnachtszeit eingestellt. Aber das ist glaube ich jedes Jahr so. ;-)

Das Novemberwetter trug seinen Teil dazu bei, kein Regen seit etlichen Wochen, dafür viele sonnige Tage. Ach, so lass ich mir das gern gefallen. Gestern wurde dann aber doch etwas weihnachtliche Deko von Jule verteilt, sehr sparsam, es wollte sich auch bei ihr noch nicht die richtige Stimmung einstellen. Wie immer dabei: unsere beiden neugierigen Vierbeiner! Wenn es raschelt, knistert und eine rege Geschäftigkeit herrscht, könnte – ja müsste es eigentlich doch auch was mit “Futter” zu tun haben, oder…?  :-)

 

Chief Cooper

 

Meine Trainingswoche war durchwachsen. 58,40 Kilometer gehen in die diversen Listen und Tagebücher ein. Dienstag und Donnerstag bin ich bereits vor der Arbeit gelaufen. Ist ja eigentlich auch egal, dunkel ist es morgens und abends. Okay, durch den versetzten Dienst in dieser Woche, hatte ich morgens jedoch mehr Zeit und musste nicht noch früher als sonst aufstehen. Intervalle um 6.30 Uhr sind und bleiben aber besch… eiden. ;-) Das Samstagstraining absolvierte ich auch schon vor dem Frühstück, so hat man schon etwas geleistet und kann sich mit leckeren frischen Brötchen selbst belohnen.

Zum Sonntagslauf hatte ich die Vorgabe im Klemmbrett von 18-20 km im ruhigen Tempo. Das sollte kein Problem sein, heute mal mit Musik auf den Ohren. Ich musste mich heute nicht entscheiden wohin ich laufe. Der Wind blies schon sehr stark, da fiel meine Runde am Seeufer aus. Also Richtung Wald und ein Stück auf der bewährten “Hubertuslauf“-Strecke entlang. Leider hatte ich auf der Rücktour dann ordentlich mit den Windböen zu kämpfen, natürlich frontal… Ein Läufer von der Küste schrieb einmal: “Der Wind sind unsere Berge.” Recht hat er. Es war aber auch ein gutes Training für den “KSWM” – den Kassler Weihnachtsmarathon! Denn der findet am vierten Advent statt und stellt das inoffizielle Wettkampf-Highlight dar! Ich werde in der nächsten Zeit noch etwas mehr darüber berichten, hier und hier gibt es aber die Berichte von 2010. ;-)

 


18. September 2011

Elbsandstein_Eddie

Der Countdown läuft

by heiko
Categories: Allgemein, Lange Läufe, Leute, Training, Wettkampfausdauer
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Heute ist der 18. September und die letzten Tage, Stunden und Minuten zum ersten Herbsthöhepunkt sind gezählt.

 

In einer Woche liegt der Berliner Marathon bereits hinter mir. Als Optimist gehe ich natürlich von einem positiven Ausgang, egal ob “nur” glückliches Finish oder sogar neue Bestzeit, aus! Beides habe ich mir aber vorgenommen. :-)

Die letzten Trainingswochen verliefen ganz nach Plan. Meine “Schwächel-Phase” liegt schon eine Weile zurück. Die muskulären Schmerzen sind überwunden, mit dem Halbmarathon vor drei Wochen konnte ich mich davon überzeugen. Neue Bestzeit und keine Probleme hinterher sprechen für sich. ;-) Unser Wanderurlaub im Elbsandsteingebirge brachte auch etwas Abwechslung in die Trainingsstrecken. Ich nutzte den tollen Elberadweg als Rennpiste. An die Trailstrecken hoch zu den Steinen, lasse ich aber vorerst noch die “Profis”.

 

Die 20er Strecke auf dem Elbradweg

 

Die kilometerreichste Woche “ever” habe ich auch im Urlaub absolviert, 88,64km standen am Ende der Woche auf der Liste. Am vergangenen Wochenende folgte der letzte lange Lauf mit knapp 29 Kilometern und in dieser Woche standen folgerichtig nur kürzere Strecken, dafür aber als Tempoläufe an. Heute war ich 17 Kilometer loooocker unterwegs, wobei sich mein “locker” doch erstaunlich verschoben hat. Ich bin zufrieden, auf meinen jk-Running-Trainingsplan möchte ich nicht mehr verzichten!

Jetzt heißt es die letzte Woche gut überstehen, die erste Hälfte davon werde ich die “Schulbank” drücken. Eine dienstliche Fortbildung steht an. Ich denke ein oder zwei kurze Läufchen wird der Coach mir noch “verordnen” und schon ist der Samstag heran. Dann werden die Speicher nochmal gut gefüllt in geselliger Runde. Die Heroen vom KSWM finden sich in Berlin ein und auch einige Freunde aus der Achim-Achilles-Community haben sich angesagt. Auch darauf freue ich mich besonders.

 

UND dann wird gelaufen!



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31. März 2015
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