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20. August 2014

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12. Mai 2014

Stechlinseelauf – toller Trainings-Halbmarathon

von admin — Kategorien: Allgemein, Halbmarathon, Training, WettkĂ€mpfe — Schlagwörter: , , , , Kommentare deaktiviert
Stechlinsee #1

 

Der letzte lÀngere Lauf in der Vorbereitung zum Rennsteig stand heute auf dem Programm. Dieser war mal wieder ein besonderer Lauf, denn heute ging es in den Laufpark Stechlin, zum gleichnamigen Lauf.

Eine kurze ErklĂ€rung am Rande: der Laufpark Stechlin ist ein super ausgeschildertes Gebiet in dem sich LĂ€ufer aller Distanzen austoben können. Mit verschiedenen Farben, Nummern und Symbolen sind ĂŒber 360 Kilometer ausgeschildert – die Kombinationsmöglichkeiten sind nahezu unbegrenzt! Die Wege fĂŒhren durch WĂ€lder, Wiesen, Felder und natĂŒrlich an zahlreichen Seen entlang. So auch am Großen Stechlinsee – Deutschlands saubersten See.

Seit 10 Jahren gibt es den Laufpark jetzt, und seit 10 Jahren gibt es immer am Muttertag den Stechlinseelauf. Bei der Auswahl an StreckenlĂ€ngen von 8km, 15km und HM, fiel meine Wahl natĂŒrlich auf die lĂ€ngste Distanz. In dieser Woche am Donnerstag bin ich bereits einen Tempodauerlauf (17,5km) gelaufen, gestern frĂŒh standen nochmal 25 Kilometer an. Ich wollte es heute wirklich locker angehen lassen.

 

Stechlinsee #2

Übersichtstafel Laufpark Stechlin und Streckenschilder

 

Bei nicht so tollen Wetteraussichten machten wir uns auf den Weg. Als wir in Stechlin OT Neuglobsow ankamen herrschte schon geschĂ€ftiges Treiben. Ein Parkplatz war trotzdem schnell in StartnĂ€he gefunden. Die Startnummer hielt ich dann auch bereits wenige Minuten spĂ€ter in der Hand, die Organisation war super! Nun hatten Jule und ich also noch Zeit etwas unserem Vierbeiner Eddie auszufĂŒhren. Gemeinsam gingen den ersten Anstieg der Strecke hoch und gleich zum See wieder runter. An ein solches Profil hatte ich eigentlich nicht gedacht, es ist schon eine Weile her, dass wir hier mal spazieren waren…

Dann der Start. Ein recht großes Feld drĂ€ngte sich auf der Dorfstraße vor drei Zeitmesstore, durch die der Start erfolgen sollte. So dachte ich noch, es wird eine richtige Netto-Zeit-Messung werden und positionierte mich eher im mittleren Bereich. Das Startsignal kam, und wie immer passierte nicht viel. ;-) Etwas GedrĂ€nge und dann war ich durch und versuchte meinen Weg zu finden. NatĂŒrlich auch wie immer, hatten sich so ziemlich alle laaaangsamen LĂ€ufer nach vorn gestellt. Ggrrrrrr – aber ich wollte ja nur locker laufen… Irgendwie nutzte ich den ersten Anstieg fĂŒr mich, um meine Position halbwegs zu finden. Das Feld zog sich dann doch recht schnell auseinander. Das war auch gut so, denn nach wenigen Hundert Metern ging es auf den Uferweg. Ab hier war Schluss mit befestigten Wegen, dafĂŒr gab es reichlich Wurzeln und alles was die Natur sonst so im Wald zu bieten hat. Toll!

 

Stechlinsee #3

Gemischtes Starterfeld (8+15+21,1km) mit Berlins bekanntester Ente “Hupsi” :-)

 

Ich hatte ein gutes Tempo angenommen, obwohl ich wusste, dass ich eigentlich zu schnell bin. Weiter. Bei Kilometer 4 trennte sich die 8km-Strecke ab. Und kurze Zeit spĂ€ter trennten wir uns auch von den 15km-LĂ€ufern. Jetzt war endgĂŒltig Platz auf der Strecke. Ich ĂŒberholte immer mal wieder LĂ€ufer, aber eine 3er-Gruppe blieb fast konstant vor mir. Fast! Die Gruppe hatte ich mir jetzt als Magneten ausgesucht, hier wollte ich mich ansaugen. Nach weiteren 6 Kilometern hatten wir zwei kleinere Seen umrundet und kamen auf die Ursprungsstrecke zurĂŒck, jetzt liefen wir den 15km-LĂ€ufern also wieder hinterher. Bei der dortigen Verpflegungsstelle konnte ich “meine” 3er-Gruppe einholen und hinter mir lassen. Bei einem HM-Lauf benötige ich keine GetrĂ€nke und verlor damit auch keine Zeit.

Wieder allein und ohne Magnet ging es weiter. Die Strecke verlangte schon einiges an Körnern ab. Es gab sehr viele Anstiege und klar, auch Abstiege zu laufen. Bestes Rennsteigtraining! Ich zwang mich alle Anstiege durchzulaufen, auch wenn es teilweise schwer fiel. Nur an einem finsteren “Berg” bei Kilometer 18 musste ich kapitulieren, der war zu heftig. Ich sah aber auch weit und breit niemanden, der hier nicht gegangen wĂ€re… So ging es dann auf die letzten drei Kilometer.

 

Stechlinsee #5

Panoramaaufnahme am Stechlinsee

 

Ich lief am Parkplatz vorbei, das Ziel in Sichtweite. Meine Zeit hatte ich nur von den 5km-Zwischenzeiten im Blick, ich wusste nur, dass ich schnell war. Zu schnell fĂŒr Jule, die mich natĂŒrlich im Ziel erwarten wollte.  Auf einer Bank kurz vor den Zieltoren saß sie dann und war natĂŒrlich noch nicht “Foto-bereit”. ;-) Das kommt davon, wenn ich mich nicht an meine Vorgaben halte…

 

Stechlinsee #4

6SSM-Shirt im Ziel – etwas Eigenwerbung muss schon sein!

 

Mit einer Bruttozeit von 1:45:01 lief ich als 17. Gesamt und 3. der Altersklasse ins Ziel. Zu schnell fĂŒr einen Trainingslauf, aber was solls. :mrgreen: Es war super toll! Die Leute um Wolfgang Schwericke vom Laufpark Stechlin e.V. haben da eine richtig gelungene Veranstaltung auf die Beine gestellt. Vielen Dank dafĂŒr!!

 

 

6. April 2014

Der bessere Marathon in Berlin

Grunewald Marathon 2014-04-05 #1

 

Gestern war es also soweit, ein erster Marathon im Jahr 2014 stand an. Die letzten Wochen waren nicht optimal, eine ErkĂ€ltung und mein Unfall beeintrĂ€chtigten etwas das Training. Aber egal, es sollte ja kein Bestzeitenlauf werden, sondern eine schöne lange Runde mit Wettkampfcharakter als Vorbereitung fĂŒr den Rennsteig. Und genau diese Erwartungen konnte ich mir erfĂŒllen.

 

 

Grunewald Marathon 2014-04-05 #2

 

Gefunden hatte ich die Veranstaltung eher durch Zufall bereits im letzten Herbst. Auf der Suche nach einem zeitigen Marathon möglichst in der nĂ€heren Umgebung, bin ich auf die Seite des SCB Berlin gestoßen. Der Verein hatte erstmals im Jahr 2013 den Grunewald Marathon organisiert und als Berlin/Brandenburger Meisterschaften im Halbmarathon und Marathon durchgefĂŒhrt. Die Bilder versprachen eine kleine und familiĂ€re Veranstaltung, die Strecke Abwechslung und Natur pur! Außerdem gab es noch ein paar Höhenmeter obendrauf, beste Voraussetzungen also fĂŒr die gewĂŒnschte Rennsteig-Vorbereitung. Das Rennen war gebucht! :-)

(mehr …)

22. Mai 2013

Jetzt gilt es!

von heiko — Kategorien: Allgemein, Training — Schlagwörter: , , , , , 2 Kommentare
Blog1

Jetzt gilt es! Die Warterei hat ein Ende, mein lĂ€uferisches Ziel im FrĂŒhjahr ist zum Greifen nah. Am Samstag starte ich wieder beim Rennsteig Supermarathon. Im letzten Jahr war das Wetter schon eher bescheiden, aber dieses Jahr sind die Prognosen noch etwas finsterer. Es wird von 2-10°C mit Regen bzw. Graupel/Schnee ausgegangen. Eben wie das Motto: “Hart, aber schön!”

Ich freue mich trotzdem darauf. So werde(n) ich/wir doch einige Leute nach einem langen Jahr wiedertreffen, und nicht zuletzt beziehen wir mit unseren Freunden aus Dortmund eine gemeinsame Ferienwohnung. DAS wird ein Fest, die Umrahmung des Laufes ist also bestens vorbereitet. ;-)

 

Bernried #2

 

Die letzte Woche verbrachte ich wieder in Bernried am Starnberger See. Eine sehr zeitintensive Seminarwoche, in der ich aber wie gewohnt meine morgendlichen Laufrunden drehen konnte. Das Wetter spielte hier gut mit, angenehme FrĂŒhtemperaturen und spektakulĂ€re Blicke in Richtung der Alpen belohnten mich nach den wenigen Schlafstunden. Danach schmeckten die Leckereien vom FrĂŒhstĂŒcksbuffet gleich nochmal so gut… Positiver Nebeneffekt der dortigen Laufstrecken waren eindeutig die Steigungen. Hier bekam ich noch einmal ein paar Höhenmeter in die Beine, optimale Rennsteigvorbereitung! :-)

 

Bernried #1

 

Heute morgen habe ich die letzten Kilometer vor dem RSL zurĂŒckgelegt. 13 Kilometer in etwas zĂŒgigerem Tempo, nun wird nur noch geruht und gegessen… Mein Ziel fĂŒr den Samstag besteht im Ankommen mit guter Laune, okay gern auch etwas schneller als im Vorjahr. ;-)

 

 

27. Juni 2012

Tiroler Wege

von heiko — Kategorien: Allgemein, Training — Schlagwörter: , , , , , Kommentare deaktiviert
2012-06-27T17-15-03_5_klein

Seit gestern sind wir nun wieder im wunderschönen GaltĂŒr in Tirol. Heute wanderten wir natĂŒrlich gleich mal los, die lange Fahrt von gestern musste schließlich kompensiert werden. Eine unschwere, aber doch fĂŒr den ersten Tag recht weite Tour hatten wir uns ausgesucht. Es ging von GaltĂŒr (Ortsteil Wirl) aufwĂ€rts zum Silvrettastausee.
Das Wetter war perfekt, ein Mix aus Sonne und Wolken bei angenehmen 20 Grad. Unsere Hunde genossen den Tag, auch wegen den vielen WasserlĂ€ufen, die wir immer durch- bzw. ĂŒberqueren mussten. Insgesamt haben wir heute gut 19 Kilometer zurĂŒckgelegt, einen leichten Sonnenbrand mitgenommen, aber wieder viele schöne Momente erlebt.

 

 

Nach Kaffeepause und etwas ausruhen in der Ferienwohnung machte ich mich noch einmal auf, um meinen Trainingsplan abzuarbeiten. Ruhige 60 Minuten sollten es werden, die Landschaft genießen und akklimatisieren. Naja, aus ruhig wurde nichts, die Anstiege sind einfach zu ungewohnt. Nach den ersten Kilometern nur bergauf, folgte ein schönes fast ebenes StĂŒck mit bestem Blick auf GaltĂŒr hinab – daher erhielt dieser Weg auch seinen Namen. Der Panoramaweg ist ein schmaler Pfad, der richtig Spaß macht!

 

 

Mal schauen wohin es morgen geht…

10. Mai 2012

Eeeendlich!

Logo

 
Eeeendlich ist die Vorbereitungszeit vorbei, was jetzt noch nicht da ist, kommt auch nicht mehr. Ein letzter kleiner Lauf stand gestern im Klemmbrett – erledigt. :-)

Samstag stehe ich in Eisenach in der Menge der ĂŒber 2500 LĂ€ufer, die den Rennsteig-Supermarathon laufen wollen. Das wird ein gutes StĂŒck Arbeit und sicher auch ein Kampf. Ein Kampf gegen die Strecke, gegen mich, aber nicht gegen die Uhr. Ins Ziel kommen lautet die Aufgabe, alles andere wĂ€re bei meinem ersten Ultra ĂŒbertrieben und unangemessen. DaumendrĂŒcken ist ausdrĂŒcklich erwĂŒnscht! :mrgreen:

 
Die Vorbereitung war lang und hatte Höhen und Tiefen. Danke an Jule, die viel Zeit ohne mich verbringen musste! ♄

 

30. April 2012

Drittelmarathon in Potsdam

von heiko — Kategorien: Leute, Training, WettkĂ€mpfe — Schlagwörter: , , 5 Kommentare
Drittel #1

 

Der rbb-Lauf

Ende April, zur Zeit der meisten FrĂŒhjahrsmarathons findet in Potsdam ein besonderer Lauf statt: der einzige Drittelmarathon Deutschlands. Es werden also genau 14,065 Kilometer gelaufen. Start und Ziel ist die Glienicker BrĂŒcke, berĂŒhmt durch die Agentenaustausche zwischen Ost und West zur Zeit des Kalten Krieges. Soweit zur Geschichte… Davon war gestern aber natĂŒrlich nichts mehr zu spĂŒren. ;-)

Die Strecke fĂŒhrt zum grĂ¶ĂŸten Teil durch Potsdam und Babelsberg, aber die letzten Kilometer werden auf Berliner Stadtgebiet gelaufen. Jule wollte diesen Lauf schon vor zwei Jahren angehen, aber mein Start beim Hamburg Marathon 2010 verhinderte dies, letztes Jahr dann der Darß Marathon. Also wurde die Saisonplanung fĂŒr 2012 etwas genauer kontrolliert und justiert. Unsere Startunterlagen konnten wir sehr bequem schon auf der Halbmarathon-Messe in Berlin mitnehmen. Dieses Jahr sollte es also klappen!

Tja und dann kamen die Viren! :-( Abwechselnd hatten wir mit Problemen und einhergehender trainingsfreien Zeit zu kĂ€mpfen. Jule musste nun vernĂŒnftigerweise wieder auf ihren Start verzichten. Aber nĂ€chstes Jahr zum 10. JubilĂ€um klappt es sicher!

 

RBB-Bus

 

Mein Training der letzten Wochen war auch etwas außerhalb des Plans, bedingt durch den Virus und eines kurzen RĂŒckfalls, hatte ich etwas RĂŒckstand in meiner Rennsteig-Vorbereitung. Der Coach war wieder einmal gefordert und musste sich etwas einfallen lassen. Aber genau fĂŒr solche FĂ€lle hat man ja einen guten Coach, der bastelt einem einen Trainingsplan, der dann passt. :-) So stand mir ein ungewöhnliches Wochenende bevor. Ich hatte insgesamt 4 Einheiten im Plan, jeweils morgens und abends. Der Drittelmarathon fĂŒgte sich demnach als Training Nummer 3 ein. Zu allem Überfluss wollte Jule am Samstag Abend noch ins Konzert, durch puren Zufall auch in Potsdam! Die Frage war nun: fahren oder Hotelzimmer? Wir entschieden uns zu fahren, wollte doch auch eine Freundin dabei sein.

Und so kam wieder eine neue Variable ins Spiel. Meinen Morgenlauf habe ich vor dem FrĂŒhstĂŒck erledigt und auch direkt Brötchen vom BĂ€cker mitgebracht. Sollte ich nun noch am Nachmittag laufen, oder (da ich nicht mit ins Konzert wollte) erst in Potsdam die Zeit dafĂŒr nutzen? Eigentlich wollte ich ja ein paar Geocaches suchen… Naja, es wurde dann eine schöne Kombination aus Beidem. Ich trabte meine 15 Kilometer durch den Babelsberger Park bzw. den Neuen Garten und loggte noch zwei Caches “nebenbei”. :mrgreen: Über die Glienicker BrĂŒcke bin ich auch schon einmal gelaufen und ein kurzer Teil der Strecke kam mir ebenfalls schon unter die FĂŒĂŸe…

 

Agententausch

 

Nach knapp 5 Stunden Schlaf klingelte uns am Sonntag der Wecker aus dem Bett. Ich fĂŒhlte mich gut, die Kombination von Konzert + wenig Schlaf + Wettkampf funktioniert erstaunlich gut. Das war ja auch schon beim Eldelauf so. ;-) In Ruhe gefrĂŒhstĂŒckt, dann ging es die ca. 45 Minuten Fahrt nach Potsdam. Wir fanden einen super Parkplatz und hatten dadurch jede Menge Zeit. Um 9.00 Uhr wollten wir uns mit einigen Freunden treffen. Durch JuleÂŽs “Nichtstart” konnten wir die Hunde mitnehmen. WĂ€hrend ich mich im Neuen Garten einlief, ging Jule mit den beiden auf Tour. Wir trafen unsere Leute, quatschten und die Zeit verging wieder bis zum Start. FĂŒr mich zĂ€hlte in erster Linie ein gutes gleichmĂ€ĂŸiges Tempo, eine PB auf dieser ungewöhnlichen StreckenlĂ€nge wurde es sowieso. ;-)

 

Drittelmarathon Startbereich

 

Punkt 10.00 Uhr wurde der Lauf gestartet. Als Organisator und Namensgeber war der rbb (Rundfunk Berlin Brandenburg) natĂŒrlich ordentlich prĂ€sent. Ich reihte mich nicht allzu weit vorn ein und konnte damit gleich ein gutes Tempo finden, ohne die Hektik der “Hakenschlager”. Alle zwei Kilometer kontrollierte ich meine Pace, sie blieb wie gewĂŒnscht schön konstant. Der FrĂŒhsommer-Einbruch war heute aber ein Thema, ich nahm mir selbst bei dieser kurzen Strecke zweimal Wasser und nicht nur fĂŒr den Kopf. Normalerweise hĂ€tte ich die StĂ€nde links liegen gelassen. Die erste HĂ€lfte der Strecke fĂŒhrt durch die Altstadt samt Einkaufsmeile, am Schloss-Neubau und vielen historischen GebĂ€uden vorbei. Richtig schön. Dann kommt ein etwas lĂ€ngeres StĂŒck durch Babelsberg, welches auch in jeder anderen Vorstadt hĂ€tte sein können. Es zog sich, und gefĂŒhlt ging es auch “nur bergauf”… Zum Schluss ist man aber wieder in WassernĂ€he und es wird nochmal richtig toll. Der Einlauf ins Ziel auf der Glienicker BrĂŒcke ist schon etwas ganz besonderes.

Nach kurzer Verschnauf- und Verpflegungspause ging es ans Auslaufen. Der Coach hatte eine klare Ansage gemacht, diesmal wollte ich sie auch unbedingt erfĂŒllen. Ich brauche schließlich noch ein paar Kilometer. Also nochmals fĂŒr 4 Kilometer durch den Neuen Garten, da kenne ich mich jetzt aus. ;-) Vorbei am “Cecilienhof”, zwischen Unmengen an japanischen und russischen Touristen hindurch, schaute ich mich schon einmal nach dem “After-Run”-Treffpunkt um. Am Rande des Neuen Gartens liegt die Meierei, eine Gasthausbrauerei. Hier trafen wir uns dann anschließend wieder mit den anderen und ließen den Lauf Revue passieren. Ach ja, so machtÂŽs Spaß!

 

Meierei

 

Wieder in Neuruppin stand abends noch die letzte Einheit an. Regenerative 15 Kilometer sollten es nochmal werden. Bei sommerlichen Temperaturen und der “Vorgeschichte”, lief es aber erstaunlich gut. Alles zusammen waren es damit am Sonnabend und Sonntag 74km – ein wohl lĂ€nger bestehender “Rekord”.

Mein Fazit zum Drittelmarathon: Organisation, Verpflegung und GefĂŒhl stimmen hier, ich komme gern wieder – und dann auch mit Jule am Start!

27. November 2011

StĂŒrmischer Advent

von heiko — Kategorien: Allgemein, Dogs, Lange LĂ€ufe, Training — Schlagwörter: , , , , Kommentare deaktiviert
1. Advent 27.11.2011

Heute war nun bereits der erste Advent. Und ich bin noch in keinster Weise auf die Weihnachtszeit eingestellt. Aber das ist glaube ich jedes Jahr so. ;-)

Das Novemberwetter trug seinen Teil dazu bei, kein Regen seit etlichen Wochen, dafĂŒr viele sonnige Tage. Ach, so lass ich mir das gern gefallen. Gestern wurde dann aber doch etwas weihnachtliche Deko von Jule verteilt, sehr sparsam, es wollte sich auch bei ihr noch nicht die richtige Stimmung einstellen. Wie immer dabei: unsere beiden neugierigen Vierbeiner! Wenn es raschelt, knistert und eine rege GeschĂ€ftigkeit herrscht, könnte – ja mĂŒsste es eigentlich doch auch was mit “Futter” zu tun haben, oder…?  :-)

 

Chief Cooper

 

Meine Trainingswoche war durchwachsen. 58,40 Kilometer gehen in die diversen Listen und TagebĂŒcher ein. Dienstag und Donnerstag bin ich bereits vor der Arbeit gelaufen. Ist ja eigentlich auch egal, dunkel ist es morgens und abends. Okay, durch den versetzten Dienst in dieser Woche, hatte ich morgens jedoch mehr Zeit und musste nicht noch frĂŒher als sonst aufstehen. Intervalle um 6.30 Uhr sind und bleiben aber besch… eiden. ;-) Das Samstagstraining absolvierte ich auch schon vor dem FrĂŒhstĂŒck, so hat man schon etwas geleistet und kann sich mit leckeren frischen Brötchen selbst belohnen.

Zum Sonntagslauf hatte ich die Vorgabe im Klemmbrett von 18-20 km im ruhigen Tempo. Das sollte kein Problem sein, heute mal mit Musik auf den Ohren. Ich musste mich heute nicht entscheiden wohin ich laufe. Der Wind blies schon sehr stark, da fiel meine Runde am Seeufer aus. Also Richtung Wald und ein StĂŒck auf der bewĂ€hrten “Hubertuslauf“-Strecke entlang. Leider hatte ich auf der RĂŒcktour dann ordentlich mit den Windböen zu kĂ€mpfen, natĂŒrlich frontal… Ein LĂ€ufer von der KĂŒste schrieb einmal: “Der Wind sind unsere Berge.” Recht hat er. Es war aber auch ein gutes Training fĂŒr den “KSWM” – den Kassler Weihnachtsmarathon! Denn der findet am vierten Advent statt und stellt das inoffizielle Wettkampf-Highlight dar! Ich werde in der nĂ€chsten Zeit noch etwas mehr darĂŒber berichten, hier und hier gibt es aber die Berichte von 2010. ;-)

 

18. September 2011

Der Countdown lÀuft

von heiko — Kategorien: Allgemein, Lange LĂ€ufe, Leute, Training, Wettkampfausdauer — Schlagwörter: , , , , Kommentare deaktiviert
Elbsandstein_Eddie

Heute ist der 18. September und die letzten Tage, Stunden und Minuten zum ersten Herbsthöhepunkt sind gezÀhlt.

 

In einer Woche liegt der Berliner Marathon bereits hinter mir. Als Optimist gehe ich natĂŒrlich von einem positiven Ausgang, egal ob “nur” glĂŒckliches Finish oder sogar neue Bestzeit, aus! Beides habe ich mir aber vorgenommen. :-)

Die letzten Trainingswochen verliefen ganz nach Plan. Meine “SchwĂ€chel-Phase” liegt schon eine Weile zurĂŒck. Die muskulĂ€ren Schmerzen sind ĂŒberwunden, mit dem Halbmarathon vor drei Wochen konnte ich mich davon ĂŒberzeugen. Neue Bestzeit und keine Probleme hinterher sprechen fĂŒr sich. ;-) Unser Wanderurlaub im Elbsandsteingebirge brachte auch etwas Abwechslung in die Trainingsstrecken. Ich nutzte den tollen Elberadweg als Rennpiste. An die Trailstrecken hoch zu den Steinen, lasse ich aber vorerst noch die “Profis”.

 

Die 20er Strecke auf dem Elbradweg

 

Die kilometerreichste Woche “ever” habe ich auch im Urlaub absolviert, 88,64km standen am Ende der Woche auf der Liste. Am vergangenen Wochenende folgte der letzte lange Lauf mit knapp 29 Kilometern und in dieser Woche standen folgerichtig nur kĂŒrzere Strecken, dafĂŒr aber als TempolĂ€ufe an. Heute war ich 17 Kilometer loooocker unterwegs, wobei sich mein “locker” doch erstaunlich verschoben hat. Ich bin zufrieden, auf meinen jk-Running-Trainingsplan möchte ich nicht mehr verzichten!

Jetzt heißt es die letzte Woche gut ĂŒberstehen, die erste HĂ€lfte davon werde ich die “Schulbank” drĂŒcken. Eine dienstliche Fortbildung steht an. Ich denke ein oder zwei kurze LĂ€ufchen wird der Coach mir noch “verordnen” und schon ist der Samstag heran. Dann werden die Speicher nochmal gut gefĂŒllt in geselliger Runde. Die Heroen vom KSWM finden sich in Berlin ein und auch einige Freunde aus der Achim-Achilles-Community haben sich angesagt. Auch darauf freue ich mich besonders.

 

UND dann wird gelaufen!

15. August 2011

Burgenlauf 2011 – oder wir laufen zurueck

Burgenlauf #2_14-08-2011

Im Wettkampfkalender stand fĂŒr heute der Burgenlauf. Die 11. Ausgabe fĂŒhrte von Burg Stargard nach Penzlin zur dortigen “Alten Burg”.

Aber halt, ich hatte doch 2010 schon am Burgenlauf teilgenommen. Da fĂŒhrte die Strecke aber genau umgekehrt. Die Lösung ist einfach, es wird jedes Jahr die Richtung getauscht, die Strecke ist identisch. Eine nette Abwechslung und jeder LĂ€ufer kann fĂŒr sich die schönere Richtung finden, denn die zahlreichen Steigungen haben es in sich. Dazu aber spĂ€ter mehr.

Der Lauf findet in Mecklenburg-Vorpommern statt, also dem “Revier” unserer Lauffreunde aus Rostock – der Familie “Sprintefix”. Verabredet waren wir schon seit dem Zieleinlauf 2010, denn auch damals waren wir gemeinsam am Start. So trafen wir uns auch heute wieder mit Gudrun, Jana und Fred. Letztes Jahr fuhren Jule und Gudrun die Strecke per Rad mit. In diesem Jahr wollte Jule sich diese Tortur nicht nochmal antun und kĂŒmmerte sich stattdessen um unsere Hunde, die so zum Wettkampfort mitkommen konnten. Gudrun war wieder als rasende Reporterin fĂŒr ihren eigenen Webseitenservice und mittlerweile auch “ehrenhalber” fĂŒr den  Veranstalter unterwegs. Entsprechend wurden die “Sprintefixe” auch ĂŒberall empfangen! ;-)

 

Letzter Schluck vor dem Start

 

Vor dem Start: wir fuhren gleich zum Zielort, nach Penzlin. Das OrganisationbĂŒro war schnell gefunden, die StartgebĂŒhr bezahlt und die Startnummer in Empfang genommen. Etwas Zeit blieb uns noch und so schlenderten wir noch gemeinsam zum spĂ€teren Ziel, der alten Burganlage. Dort wurde noch emsig aufgebaut. Jana und Fred trafen ein, sie hatten Gudrun mit Klapprad schon zum Start gebracht. Verabschiedung von Jule und den Hunden und wir anderen drei fuhren mit den Shuttle-Bussen nach Burg Stargard. Großes Lob hier, die Organisation ist sehr durchdacht und lĂ€sst keine WĂŒnsche offen! Auf der dortigen Burg trafen wir noch ein paar Bekannte, auch ich kenne im Norden jetzt schon ein bis zwei LĂ€ufer. :-) Das Einlaufen fiel mal wieder aus, dafĂŒr reichte die Zeit einfach nicht mehr.

Der Start: nach einigen warnenden Worten zur Streckenbeschaffenheit, richtete sich der “Burgherr” mit einigen Grußworten an uns. Er sollte dann auch den Startschuss abgeben. Doch was nun folgte, war kein Schuss, sondern ein ziemlich leises “Na,  nun gehtÂŽs los, ab!”. Die ersten Reihen bekamen es mit und der Haufen setzte sich in Bewegung. Wir auch und plötzlich kam doch noch ein Schuss… :D Der erste Teil fĂŒhrt ĂŒber den historischen Messweg ziemlich steil bergab, hier ging es nur im “GĂ€nsemarsch” vorwĂ€rts. Sortiert wurde sich dann auf dem folgenden Straßenteil.

Der Lauf: gemeinsam mit Jana und Fred liefen sich die Kilometer schnell weg. Ich wunderte mich bei Kilometer 5, den hĂ€tte ich noch nicht erwartet ;-) Wir hatten ein gutes gleichmĂ€ĂŸiges Tempo gefunden, das Wetter war heute auch angenehm – nach den Eskapaden der letzten Wochen! An den VerpflegungsstĂ€nden nahmen wir uns die nötige Zeit und gemeinsam ging es weiter. Die zahlreichen Anstiege wurden genommen, abwĂ€rts konnte wieder Kraft getankt werden. Aber die Streckenteile wurden zĂ€her. Fred, als bekennender  “Nicht-gern-bergauf-LĂ€ufer” musste irgendwann nach Kilometer 16 (?) abreißen lassen, schade. Weiter ging es jetzt mit Jana. Ich war jetzt an der Reihe Probleme zu bekommen. Wir hatten das streng chronologisch nach dem Alter eingeteilt. ;-) An einem langen Anstieg konnte ich das Tempo nicht halten und fiel zurĂŒck. Jedoch schaffte ich am folgenden flachen StĂŒck wieder aufzuschließen. Der nĂ€chste “Berg” kam und ich verpulverte nicht noch mehr unnötige Kraft, sondern ließ Jana zwischen Kilometer 19 und 20 ziehen. Allein ging es nun in Richtung Halbmarathon-Marke. Und es lief dann auch wieder besser, ein Gel (sponsored bei Fred – DANKE!) gab nochmal etwas Power.

Der Zieleinlauf: endlich war Penzlin erreicht. Gudrun war mit ihrem Klapprad immer mal wieder vorbei, dann sind wir/ich an ihr vorbei usw. Nun sollte sie eigentlich am Ziel stehen und uns mit geballter Kameratechnik erwarten. Jule wollte natĂŒrlich ebenfalls zur prognostizierten Zeit am Burgtor stehen. Ich kĂ€mpfte mich also den letzten Anstieg hoch, es half nichts, ich musste noch eine kurze schnelle Gehpause einlegen, dann ging es wieder auf Kopfsteinpflaster in die Altstadt zur Burg. Die Burgstraße kam in Sicht, die letzte Kurve und da standen sie: Jule mit der Videokamera und Gudrun mit Fotoapperat. LĂ€cheln, Startnummer zurechtrĂŒcken, Schweiß aus dem Gesicht wischen und Zieleinlauf! Nach – mich traf fast der Schlag – 2:08:23 war ich im Ziel! Warum jagte mir diese Zeit solch freudigen Schrecken ein? Die ErklĂ€rung ist einfach: ich hatte (wie auch Jana und Fred) an einem Gewinnspiel teilgenommen, bei dem man vor einem Lauf seine zu erwartende Zeit abgibt. UND? Richtig, ich hatte eben GENAU diese 2:08:23 angegeben! :D Nun kann ich auf einen Gewinn hoffen…

Auftanken: kann man hier richtig gut. Die Verpflegung fĂŒr die LĂ€ufer im Ziel ist super. Neben verschiedenen GetrĂ€nken standen Bananen und MelonenstĂŒcke bereit, nach dem Duschen konnte man seinem Körper eine deftige Erbsensuppe gönnen. Tolle Erinnerungsmedaillen und Urkunden rundeten die Teilnahme ab. Etwas Besonderes ist jedoch die Siegerehrung: es erfolgt eine “weltliche” und eine “ritterliche” Ehrung! Die AK-Sieger werden zum BurgfrĂ€ulein bzw. zum Ritter geschlagen. Eine witzige Sache und fĂŒr manch einen Sieger auch noch eine Herausforderung, denn den Ritterschlag empfĂ€ngt man natĂŒrlich knieend… Zum Abschluss fand eine Tombola statt und es erhielten noch viele LĂ€ufer einen Preis.

Fazit: ist heute ganz einfach gezogen. Eine tolle Veranstaltung in herrlicher Landschaft. Die MĂŒhen der Strecke vergisst man ziemlich schnell, eine Teilnahme im nĂ€chsten Jahr kann ich nur empfehlen!

27. MĂ€rz 2011

Schnelle Kilometer

Oh diese Woche war hart. Mein Klemmbrett sah nach dem Citylauf Dresden am letzten Wochenende fĂŒr Dienstag erstmal einen sehr lockeren Lauf vor. 45 – 60 Minuten sehr easy, hab ich auch eingehalten – nur gleich zweimal: morgens der Weg zur Arbeit und nachmittags dann wieder nach Hause. ;-) Das Wetter war einfach zu genial, ich fĂŒhlte mich prima und einen Teil der zweiten Runde konnte ich die Hunde mitnehmen. Spaß und WohlfĂŒhlen pur!

Naja und dann kam es aber: der 1. Streich am Donnerstag  18km GA aber recht flottes Tempo vorgegeben. Der 2.Streich am Samstag  3km Einlaufen + 12km Wettkampfausdauer intensiv + 2km Auslaufen. Und letztlich heute, Sonntag: 20km GA gleiches hohes Tempo wie Donnerstag. Das haut Žrein.

Nun kommt das große “ABER” – schön warÂŽs!!! Die beiden GA-Einheiten wurden wieder besser, nur die Tempoeinheit bin ich etwas langsamer geblieben. Ich denke die Form stimmt, der Darß-Marathon kann kommen. Jetzt heißt es aber erstmal “Berlin, Berlin wir fahren nach Berlin!”, denn Sonntag gehts zum Halbmarathon in die Hauptstadt. Bin mal gespannt was der Coach als Pace-Empfehlung geben wird – Angriff oder als langen Lauf in der Marathon-Vorbereitung?! Ist mir eigentlich egal, denn das Wichtigste passiert am Rande dieser Veranstaltung. Wir werden unsere Rostocker Freunde, fast den kompletten Klan vom KSWM und weitere LĂ€ufer aus der Achim-Achilles-Community treffen!  Ein gemeinsames Pasta-Essen am Samstag beim Italiener wird das Wochenende einlĂ€uten. Und wer weiß, vielleicht laufe ich ja mit irgendwem auch gemeinsam. Mit Jens auf PB-Jagd, oder mit Fred als Einstimmung auf den Darß???  Fest steht aber schon eins, der Spaß und die Freude werden riesig werden! Bericht folgt… ;-)

 

 

Der seit kurzem betriebene Vergleich zwischen meinem Garmin und der Runkeeper-App fĂ€llt immer zugunsten meines Forerunners aus. Ist aber trotzdem ein nettes Gadget, und wenn man das Dingens schon mal dabei hat, kann es ja auch mitaufzeichnen…

Wochenkilometer: 76,13

“Schokoladen-Fasten”: 2 Âœ Wochen sind geschafft!

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