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Heute ist Samstag
19. April 2014

Search Results Tag: Halbmarathon

4. Oktober 2013

Phoenix-Halbmarathon am Feiertag

von heiko — Kategorien: Halbmarathon, Leute, Wettk√§mpfe — Schlagw√∂rter: , , , Keine Kommentare
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Die Woche nach dem Berlin Marathon mit dem Feiertag darin, bot sich hervorragend an, Urlaub zu machen. Wir verbanden einen Besuch bei Petra und Rudi mit individuellen “Extras”. Jule wollte mit Petra ein Konzert in der N√§he besuchen, Rudi hatte einen Start beim Phoenix-HM Dortmund vor, dem ich mich doch “spontan” anschlie√üen konnte. Alles Bestens!

Anreise am Mittwoch, ganz entspannt und fast staufrei. Nach einem schönen Abend bei selbstgemachter Pizza und Wein, ging es am Feiertag relativ zeitig aus dem Bett. Das Wetter war sensationell, blauer Himmel, Sonne und wenig Wind. Die Anfahrt zum Phoenix-See war kurz und auch ein Parkplatz war schnell gefunden. Alles gut! :-)

 

Dortmund #1

 

Jule, Petra und unsere Hunde waren als Support-Team dabei. Ich konnte wieder einmal noch schnell einen Geocache loggen. Einige Bekannte von Petra und Rudi trafen wir, es wurde kurz gequatscht. Dann machten wir uns auf zur Startaufstellung. Mit uns wollten ca. 1600 Leute den Halbmarathon bzw. die Staffel laufen. Die Stimmung war gut und locker.

 

 

Dortmund #2

 

Die ersten und die letzten Kilometer f√ľhrten am Phoenix-See entlang, der k√ľnstlich angelegte See ist nicht sehr gro√ü, aber nett. Als n√§chstes l√§uft man auf der Stra√üe der Industriekultur und passiert die Reste von Phoenix West, einem ehemaligen Stahlwerk. Ich f√ľhlte mich super und der Lauf machte einfach Spa√ü. Rudi sollte mich bei m√∂glichem zu hohem Tempo einbremsen, was er auch gelegentlich tat. Es ist immer wieder sch√∂n, ab und an einen Wettkampf gemeinsam zu bestreiten.

 

Dortmund #3

 

Der weitere Verlauf war im Bereich des Westfalenparks bis hinauf zum Fu√üe des Florianturms. Der Anstieg kostete einige Kraft, war aber gut zu laufen. Weiter durch den Rombergpark, f√ľhrte die Strecke letztlich zur√ľck nach Phoenix West. Mir ging es super, unser Tempo f√ľhlte sich f√ľr mich sehr gut an. Am Phoenix-See blies nochmal ein kr√§ftiger Wind von vorn, der st√∂rte mich aber nicht mehr. Rudi hatte leider etwas mehr zu tun, unser Anfangstempo war wohl doch zu hoch gewesen. Im Ziel warteten Petra und Jule auf uns. Ein sch√∂ner Lauf war damit wieder viel zu schnell vorbei!

 

 

9. April 2013

Fr√ľhlingsstart beim Halbmarathon in Berlin

2013-04-07 HM Berlin #2

 

Nun ist er wohl da, der Fr√ľhling! Lang ersehnt, und wieder p√ľnktlich zum Halbmarathon in Berlin.

Der Start in Berlin ist immer obligatorisch f√ľr uns. Letztes Jahr musste ich aussetzen, in diesem Jahr fehlte Jule auf der Strecke. Beide Male krankheitsbedingt, aber aus Support-Sicht nat√ľrlich prima. ;-)

Die Streckenl√§nge sorgte bei mir f√ľr keine Aufregung, wie auch, laufe ich ja an jedem Wochenende. Nein, das Wetter bzw. die Auswahl der Bekleidung brachte mich ins Schwitzen. :!: Jule machte schon ihre Witze… Wie wird es nun morgens sein, noch sehr kalt von der klaren Nacht, oder reichte die Sonne schon aus. Irgendwie w√§hlte ich dann die Mitte und war halbwegs zufrieden. Teilweise h√§tte ich ein Shirt weniger anhaben k√∂nnen, an anderer Stelle war ich froh √ľber jede Lage meines Zwiebellooks.

Wir fuhren wieder recht zeitig los, die Parkpl√§tze sind immer recht schwer zu ergattern. Das klappte nach zwei kleinen Runden dann aber doch gut. So hatten wir ausreichend Zeit, eine Runde durchs Start- und Zielgel√§nde zu streifen, immer auf der Suche nach einem bekannten Gesicht. Jule verabschiedete sich dann in Richtung Brandenburger Tor und ich machte mich am Auto “lauffertig”. Es gab noch eine Dosis “FitRabbit“, was sonst? Ich bin mittlerweile 100% √ľberzeugt von der Wirkung. V√∂llig entspannt ordnete ich mich im hinteren Bereich meines Blockes ein. Etwas Zeit bis zum Start war noch.

 

2013-04-07 HM Berlin #3

 

Der Start. Gem√§chlich setzte sich unser Block in Bewegung, bis knapp an die Zeitnahmematten wurde gegangen, dann ging das Rennen los. Ich war positiv √ľberrascht, wie gleichm√§√üig sich mein Bereich fortbewegte. Es gab nur ein oder zwei “Hakenschl√§ger”, das war es aber auch schon. So konnte ich gleich in mein Tempo finden, ich wollte ja nur schneller als zuhause sein…

Jule sah ich ohne Probleme kurz vor dem Brandenburger Tor und wir klatschten noch ab. Das klappte schon einmal super und gab nochmal etwas Antrieb. Am Ernst-Reuter-Platz erblickte ich noch Matze vom KSWM bzw. 6SSM-Trupp. Und weiter ging es. Die Kilometer flogen hier f√∂rmlich dahin. Auf Pace-Kontrollen verzichtete ich fast g√§nzlich, alle 5 Kilometer gab es einen Blick auf die Uhr. Ich war √ľberrascht, solch einen Schnitt h√§tte ich nicht erwartet. Ich wiederhole mich gern, der rote Powerdrink wirkte.

 

2013-04-07 HM Berlin #1

 

Am Potsdamer Platz wollte Jule das zweite Mal stehen und mich auf die letzten Kilometer schicken. Mir war schon klar, dass ich sie nicht im Schatten der Hochh√§user zu suchen h√§tte. Aber auch auf den sonnigen Abschnitten sahen wir uns nicht. Schade! Daf√ľr klatschte ich einen von diesen albernen “Uniformierten” am Checkpoint Charlie ab. ;-)

Trinkpausen ben√∂tigte ich nicht, die Zeit daf√ľr konnte ich mir sparen. Meine langen L√§ufe am zeitigen Morgen sorgten da schon f√ľr ausreichend Training. Nat√ľrlich kam auch noch ein kleiner H√§nger. Die Kilometer 19 und 20 zoooogen sich wieder in die L√§nge. Irgendwann war dann aber die 21 in Sichtweite und ich konnte noch einmal etwas zulegen. Die letzte Kurve, die letzten 200 Meter, Ziel!

Zufrieden mit dem Lauf, dem Laufgef√ľhl und eigentlich auch der Laufzeit konnte ich sein, und bin es auch. Wenn nicht das W√∂rtchen “eigentlich” w√§re: gern h√§tte ich 4 Sekunden(!) weniger auf der Uhr gehabt. Naja, wohl eher ein Luxusproblemchen… ;-) Es war ein sch√∂ner Start in die Wettkampfsaison 2013! Einige weitere Termine stehen bereits sicher fest, andere sind in Planung bzw. Vorbereitung. Die Ausschreibung zum 2. 6-Seen-Sommer-Marathon ist ¬īraus… :-)

 

6. Mai 2012

Halbmarathon beim BIG 25 in Berlin

von heiko — Kategorien: Allgemein, Halbmarathon, Leute, Wettk√§mpfe — Schlagw√∂rter: , , 1 Kommentar
BIG HM #1

 

Und wieder war alles anders als gedacht und geplant!

Letzte Woche nach dem Drittelmarathon in Potsdam fasste Jule¬īs Damenstaffel den Entschluss noch zu versuchen, einen Startplatz f√ľr die BIG 25 zu erhalten. Ich wollte dann als “Dauerl√§ufer” die Staffel begleiten und notfalls auch einen Abschnitt √ľbernehmen. Das war der Plan. ;-)

Montag am sp√§ten Nachmittag las ich auf Facebook die Nachricht, dass der Veranstalter vom BIG 25 noch Pacemaker f√ľr die Halbmarathondistanz sucht. Ich kontaktierte den Coach, der war nicht begeistert, gab aber sein okay. Also versuchte ich mein Gl√ľck. Und hatte es auch: am Mittwoch erhielt ich eine Mail und sp√§ter einen Anruf von der Berlin l√§uft! GmbH, erst wurde¬†ich gebraucht und sp√§ter dann doch wieder nicht: letztlich durfte ich laufen auch ohne Pacemaker-Funktion… :mrgreen: Freie Bahn f√ľr mich, das freute dann wiederum den Coach…

 

 

Dann am Dienstag passierte es wieder. Jule hatte sich nach dem Konzertbesuch am Samstag erneut eine Erkältung zugezogen! Wieder schlechte Aussichten, an einem Lauf teilzunehmen. Verdammt! Trotz sofort eingeleiteter Sofortmaßnahmen, war es sinnvoller auf den Start heute zu verzichten. :-( Ihren Teamkolleginnen ging es teilweise genau so, es musste arg improvisiert werden.

Dann der Lauf. Mein Coach w√ľnschte sich f√ľr den letzten Lauf vor dem gro√üen Tag n√§chste Woche noch eine Bestzeit auf der Halbmarathondistanz! Wie soll das denn nun wieder gehen, ich hatte meine berechtigten Zweifel. Am Freitag lief ich abends auch nochmal 21 Kilometer, die f√ľhlten sich wie 42 an. Ich war mehr als skeptisch, wollte aber auch nicht gleich alles verteufeln. Den Sinn und Zweck dieser Aktion hatte ich ja verstanden, es ging nicht wirklich um eine neue PB, sondern um die Sicherheit gut drauf zu sein und dies mit einer guten Zeit zu belegen. Also versuchte ich ganz unverkrampft aufzulaufen. Dies klappte auch erstaunlich gut, keinen Druck, sondern einfach schauen was geht.

 

 

Mein Start aus dem letzten Startblock war nat√ľrlich nicht gerade optimal. Ich brauchte mehr als zwei Kilometer, um etwas freiere Bahn zu haben. Das war aber eventuell auch positiv, die Verf√ľhrung zu schnell den Topleuten hinterher springen zu wollen (um es dann sp√§ter zu bereuen ), war einfach nicht da und unm√∂glich. ;-) So k√§mpfte ich mich ins Rennen hinein, die Zeiten wurden besser, ich f√ľhlte mich gut. Das Gef√ľhl stimmte.

Irgendwo auf den ersten Kilometern fiel mir ein Shirt ins Auge: #Twitterlauftreff Рda bin ich doch auch dabei! Also meine Schritte in Richtung Shirt gelenkt, aha @HipHop_Runs Рder Christoph also. Schnell ein paar Worte gewechselt, ich kannte ihn bisher nur durch die Netzwerke. Aber schön, wieder ein Gesicht mehr hinter einem Namen.

Letztes Jahr sind wir ja die 25km gelaufen, da gab es den Halbmarathon noch nicht. Ich war gespannt, an welcher Stelle die Verk√ľrzung erfolgte. Nach dem Kilometer 8 wurden wir dann durch den Tiergarten geleitet, die Stimmung am Brandenburger Tor h√∂rte man nur von fern. Ziemlich unspektakul√§r sind wir nach ca. 1 Kilometer wieder auf die Originalstrecke eingebogen. Aber okay, ich will nicht meckern – es war ein Freistart – n√§chstes Mal wieder die volle Strecke. Weiter ging es am KaDeWe vorbei, √ľber den Ku¬īDamm und Kantstra√üe zur√ľck. Gerade das letzte Ende der Kantstra√üe und dann die Masurenallee haben eine gute Steigung, da freut man sich schon immer ¬īdrauf… Weiter √ľber die Reichsstra√üe, kam dann auch das Olympiastadion wieder in Sicht. Ich hatte ein sch√∂nes konstantes Tempo, Tunnelblick und “wachte” rechtzeitig vor dem Stadionzugang wieder auf. Denn den darf man sich nun wirklich nicht entgehen lassen! Es ist unbeschreiblich toll durch die Katakomben unter den Trib√ľnen wieder hinaus ins Licht zu laufen – G√§nsehaut pur! Die blaue Stadionbahn, die gro√üen Videow√§nde, Fotografen, eingespielter Jubel ;-) – alles da! Und dann auch das Ziel: Startnummer zurechtzupfen, Schwei√ü abwischen,¬†l√§cheln, √ľber die Matte¬†laufen, Garmin stoppen und genie√üen!

 

 

Jule war zur Stelle, leider auf einer abgesperrten Trib√ľne, aber mein Staffel-Kollege Karsten wartete im Zielbereich. Er hatte letzte Woche beim Hamburg-Marathon seine PB um 20 Minuten (!!!) nach unten gedr√ľckt, und ist heute nur den 10er gelaufen. Gl√ľckwunsch nochmal von mir – alte Granate! :-) Nach ein paar Bechern Tee zog ich mich schnell um, es war ziemlich frisch heute. Anschlie√üend trafen wir uns wieder in gro√üer geselliger Runde in einer Gastst√§tte ganz in der N√§he und tauschten uns aus. Heute ist aber kein neuer Termin dabei heraus gekommen… ;-)

 

 

Jetzt heisst es tapern, ausruhen und viel schlafen. Am Samstag steigt dann das Abenteuer Rennsteiglauf. Es gibt sicher wieder einen Bericht… :mrgreen:

 

 

11. Dezember 2011

Jubil√§um – zweimal 3…

von heiko — Kategorien: Allgemein, Fun Run, Lange L√§ufe, Training — Schlagw√∂rter: , , , 3 Kommentare
Foto 11.12.11 17 21 57

 

Vorhin postete ich auf FB eine kurze Statuszeile: “Heute gab es zwei Jubil√§en zu feiern! Ein gr√∂√üeres und ein kleineres… Mehr dazu sp√§ter!”. Nun wird flei√üig ger√§tselt. Ach sch√∂n! :-)

 

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Das dritte Licht leuchtet.

 

Jetzt also die eigentlich unspektakuläre Auflösung der Meldung.

Der dritte Advent bedeutete f√ľr mich, auch den dritten Halbmarathon zu laufen. Als Laune beim langen Lauf am ersten Advent entstanden, habe ich dies letzte Woche und auch heute durchgezogen. Eine sch√∂ne Besonderheit gab es dabei heute aber noch. Jule begleitete mich von Kilometer 3 bis Kilometer 18. So konnten wir beide das tolle Sonnenwetter genie√üen und ich musste wirklich in einem sehr ruhigem Tempo laufen (das f√§llt mir sonst n√§mlich echt schwer). Das war das kleine Jubil√§um. ;-)

Beim Erz√§hlen und Genie√üen verflogen die Kilometer sehr schnell. Und ich verpasste mein gr√∂√üeres Jubil√§um heute. Nach gut 7 Kilometer Strecke √ľberlief ich n√§mlich meinen 3000. Laufkilometer im Jahr 2011. Letztes Jahr war es am 4. Advent beim 8.Kasseler Weihnachts-Marathon erst soweit, und ich hatte meinen Garmin im Blick… Es ist zwar noch zu fr√ľh ein Fazit des Laufjahres zu ziehen, aber ich rei√üe mich doch zu der Aussage hin: “Es lief und l√§uft ganz gut!”. :mrgreen:

Abgerundet wurde der Tag durch einen herrlichen Entenbraten mit selbstgemachtem Rotkohl und Semmelknödeln. Dazu ein leckerer Wein (La Bailarina aus dem Jahr 2005) Рeinfach perfekt. Die letzte Woche vor dem 9. Kasseler Weihnachts-Marathon ist damit eingeläutet.

4. Dezember 2011

Der 2. Advents-Halbmarathon

von heiko — Kategorien: Allgemein, Training, Wettkampfausdauer — Schlagw√∂rter: , , , 1 Kommentar
2.Advents-Lauf 04.12.2011

Und wieder ist es soweit, die Adventszeit ist angebrochen. Heute ist sogar schon der zweite Advent. Vorweihnachtliche Stimmung kommt bei mir bislang eher selten vor, am ehesten am Fr√ľhst√ľcks- oder Kaffeetisch, wenn die Kerzen auf dem Adventskranz angez√ľndet sind. Merkbar werden die nahenden Feiertage aber an den vielen Leckereien: Stolle, Lebkuchen und Co. lassen gr√ľ√üen und schmecken wie immer zu gut. Am besten sind jedoch Jule¬īs selbstgebackenen Kekse und Pl√§tzchen… ;-)

 

2. Advent

Das zweite Licht brennt!

 

Letzten Sonntag, am 1.Advent bin ich meine 20+ Runde gelaufen. Das Klemmbrett schrieb mir 18-20 Kilometer vor. Da ich ja fast immer die oberen Grenze w√§hle, war ich also auf der 20er-Runde genau richtig. Spontan hing ich aber noch eine kleine Schleife ¬īran, um die Halbmarathon-Distanz komplett zu machen. Das passte irgendwie ganz gut. Nachdem ich meinen neuen Plan f√ľr diese Woche hatte, der auch wieder am Sonntag 16-20 Kilometer vorsah, reifte der Entschluss, auch am 2. Advent wieder den HM komplett zu laufen. Und so war es dann auch. Die morgendliche Spazierrunde brachte uns schon einen kr√§ftigen Regenguss, es konnte also nur besser werden. Und tats√§chlich, der Regen verzog sich, nur der Wind blieb.¬†Die heutige Runde war aber nicht so easy wie erhofft, zum Gl√ľck gibt es jetzt Kaffee. :-)

N√§chste Woche den 3.Advents-HM? – geplant ist es! Naja, urspr√ľnglich stand der Rostocker Nikolauslauf auf dem Programm, aber den m√ľssen wir in einem anderen Jahr mal machen. Ist uns doch zuviel Aufwand, denn in der Woche darauf geht es ja mit gro√üem Gefolge nach Kassel zum 9.WeihnachtsMarathon. Die Vorfreude steigt…

29. August 2011

Ein Highlight setzen!

von heiko — Kategorien: Halbmarathon, Leute, Wettk√§mpfe — Schlagw√∂rter: , , , , , , 7 Kommentare
HM Generalprobe 2011

“Ein Highlight setzen!” – so stand es in meinem Klemmbrett der letzten Woche. Viele weitere motivierende Worte, ja Appelle an mich. Motivation und Last zugleich. Aber es hat alles funktioniert, ich konnte die eigenen Hoffnungen und Erwartungen erf√ľllen – ein kleiner H√∂hepunkt ist es geworden. :-)

Warum geht es √ľberhaupt? Der “Sommer” ist vor√ľber, die Herbstl√§ufe ben√∂tigen ihre Vorbereitung. Letztes Jahr hatte ich einen Start beim Luzern-Marathon gewonnen. Dieser fand am letzten Oktober-Wochenende statt, meine Marathonvorbereitung¬†begann¬†daher auch erst recht sp√§t. Anders in diesem Jahr. Der Berlin Marathon ist erkl√§rter Herbsth√∂hepunkt und ich m√∂chte die schnelle Strecke zu einer PB-Verbesserung ausnutzen. Da hei√üt es also den Trainingsplan befolgen, eine gute Ausgangsposition schaffen. Auf dem Weg dahin bot sich die traditionelle 35. Berliner Generalprobe, oder jetzt unter neuem Namen, der 3.SportScheck Stadtlauf Berlin an. Und der war gestern, am 28.08.2011.

Den Marathon in Berlin wird fast das komplette Starterfeld des legend√§ren Kasseler Weihnachts-Marathon (KSWM) laufen. Es bedurfte daher nicht viel √úberzeugungsarbeit um unseren Lauffreund Jens, seines Zeichens Chef des KSWM, einzuladen und das Wochenende gemeinsam zu verbringen. So konnten wir uns auch f√ľr die gro√üartige Organisationsarbeit in Kassel revanchieren. Samstag reiste er an und wir verlebten einen entspannten Nachmittag und Abend mit reichlich “Carbo-Loading”.

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6. Juni 2011

Wie ein Bl√ľmchen‚Ķ

von jule — Kategorien: Allgemein, Halbmarathon, Wettk√§mpfe — Schlagw√∂rter: , , , , , 5 Kommentare
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Der Schlösserlauf 2011 am 5. Juni in Potsdam ist Vergangenheit. Wieder ein Wettkampf, eine Erfahrung mehr auf meiner Liste.

Ich sag nur eins: Hitzeschlacht. Schlimmer als im letzten Jahr, meine ich. Und deshalb traf ich in den Tagen vor dem Lauf die Entscheidung, mich umzumelden. Urspr√ľnglich wollte ich den Halbmarathon genie√üen. Die Strecke durch Potsdam ist toll. Viele Sehensw√ľrdigkeiten im Schnelldurchlauf. Aber nicht mit mir bei 28¬įC im Schatten. Beim besten Willen nicht. Also habe ich schweren Herzens auf die 10km umgemeldet. Ein Klick im PC, die alte Startnummer r√ľbergereicht und eine neue erhalten. Kein Problem, ein toller Service vom Veranstalter eine Stunde vor dem Start. Sowieso ist alles gut organisiert und durchdacht, auch die Location ist fantastisch, das Gel√§nde des Luftschiffhafens. Sicher noch mit Ostcharme, aber das st√∂rt mich nicht ;-). Daumen hoch!!

Erst starten um 9.00Uhr die 2275¬†Halbmarathonis. Bewundernswert. Sich der sengenden Sonne auszusetzen scheint vielen nichts auszumachen. 90% der Strecke sind ohne k√ľhlenden Schatten.¬†:-( Heiko ist nat√ľrlich dabei‚Ķ

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5. Juni 2011

Der “Halbe” Schl√∂sserlauf Potsdam

logo_schloesserlauf

Am ersten Sonntag im Juni findet in unserer Landeshauptstadt Potsdam traditionell ein Lauf statt. Bislang wurden 7 Marathon- und Halbmarathonl√§ufe ausgetragen. Die ganze Veranstaltung wurde als Schl√∂ssermarathon vermarktet. Nun 2011, wurde (wegen r√ľckl√§ufiger Meldezahlen) der Marathonlauf gestrichen, daf√ľr kam ein 10km-Rennen dazu. Der Name wurde auf Schl√∂sserlauf ge√§ndert.

 

2009 lief ich hier meinen ersten HM-Wettkampf, und auch 2010 war ich dabei. Grund genug auch 2011 wieder anzutreten. Letztlich doch sp√§t meldeten Jule und ich uns an. Da hatten wir nat√ľrlich noch keine Ahnung vom Wetter…

 

Nach meinen muskul√§ren Problemchen in den letzten zwei Wochen wollte ich es heute ruhig angehen lassen. Die Temperaturen waren auch nicht gerade auf eine PB-Jagd ausgerichtet, die Strecke mit ihren vielen Arten von Belag, Auf und Abs und vielen Ecken und Kurven erst recht nicht. Also ein Genuss-Lauf! Ich setzte mir eine lockere Zeitvorgabe und programmierte mein aktuelles Testobjekt, den Forerunner 610 von Garmin, entsprechend. Und genau so wurde es – es wurde wirklich ein Genuss-Halbmarathon. Ich sah erstmals die vielen historischen Sehensw√ľrdigkeiten, die ja dem Lauf seinen Namen geben etwas genauer, und hatte durchweg Freude zu laufen. :-) Die schnell steigenden Temperaturen konnte ich durch die sehr hohe Anzahl von Verpflegungsstellen kompensieren. Es wurde ein Lauf fast wie aus dem Lehrbuch von Jeff Galloway: kurze schnelle Abschnitte in Kombination mit Getr√§nke-(Geh-)Pausen ;-)

 

Finisher ;-)

 

Mein Fazit: toller lohnenswerter Lauf, ohne Bestzeit-Ambitionen jederzeit wieder! Jule wird ihren Teil sicher auch noch berichten!

4. April 2011

Sommer in Berlin?

Medaille HM Berlin 2011

Das war er also: der 31. Berliner Halbmarathon am wärmsten 03. April seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Na toll! Oder?

Gleich vorab, mir machte das Wetter fast¬†nichts aus. Die Menschenmassen auch nicht, waren doch viele Lauffreunde und Bekannte dabei und gute Stimmung √ľberall. Aber der Reihe nach. Nach unserem Start beim Citylauf in Dresden vor zwei Wochen war der Halbmarathon nun die Steigerung. In Dresden trafen wir uns schon mit Diana aus der AA-Community, mit ihr lief ich ja dann auch die ersten Kilometer zusammen. F√ľr Berlin war nun ein weit gr√∂√üeres Treffen von L√§ufern geplant.

Lange intensiv vorbereitet von Claudia aus Berlin und Jule, wollten wir unsere eigene Pasta-Party abhalten. Unsere Rostocker Freunde (Gudrun und Fred) ¬†reisten dazu mittags an, sie waren bei uns einquartiert. Nach einem kurzen Bummel durch¬†unsere Altstadt mit “Carboloading” auf der Sonnenterasse eines Caf√©s am Seeufer, fuhren wir dann gemeinsam weiter zur Messe auf dem Flughafen Tempelhof. Die altehrw√ľrdige Anlage l√§sst mich immer wieder erstaunen, man sp√ľrt die Geschichte in allen Poren. Leider verpassten wir dort die Titanen vom KSWM, aber der Abend stand ja noch bevor. Unsere Verabredung mit Diana klappte daf√ľr und wir schlenderten noch ein wenig ziellos √ľber die Messe. Die Event-Shirts waren leider schon “gr√∂√üentechnisch” sehr ausgesucht, okay daf√ľr aber gesponsert, und ich erhielt im zweiten Anlauf doch noch ein passendes Teil – Jule leider nicht. :-(

Event-Shirt-Kontrolle

Dann ging es weiter zum abendlichen Treffpunkt. Ein italienisches Restaurant in der Invalidenstra√üe war von Claudia ausgesucht und reserviert worden. Dort angekommen sa√üen Matthias und Ron (die Berliner KSWM-Fraktion :-) ) und Bahram (aus Kassel) bereits in der Sonne.¬†Kurze Zeit nach uns kam dann auch Claudia mit Mann Norbert, und wir lernten uns erstmals im realen Leben kennen. Virtuality meets Reality! Und wie nicht anders zu erwarten war, Claudia ist genau die Frau mit dem Herz am rechten Fleck und den lockeren Spr√ľchen, wie wir sie aus der Community kannten! Toll. Letztlich kamen Chef-KSWM-Organisator Jens (Kassel) und Andreas ( aus Braunschweig) und wir waren komplett. Mehrere Stunden quatschten, tranken und a√üen wir, bevor wir uns doch langsam in Richtung Heimat aufmachen mussten. Denn laufen wollten wir am Sonntag ja auch noch k√∂nnen… Ein sehr gelungener Abend war es¬†mit supernetten Leuten!

Lecker!

Der Sonntag begann mit Sonne und sehr angenehmen Temperaturen, die Wetterprognose stimmte also. Nach einem kleinem Fr√ľhst√ľck ging es los, gemeinsam mit Freundin Monika und meiner Schwester fuhren wir wieder nach Berlin. Die Parkplatzsuche war schnell erledigt und super dicht am Start. Die Zeit bis zum Start hielten wir noch Ausschau nach Bekannten, klappte auch teilweise. ;-)

Letzte Instruktionen an unser “Supporter-Team” bez√ľglich der Treffpunkte zum Foto-Shooting und Wiedertreffen hinterher. Bewaffnet mit Foto- und Videotechnik zogen die Beiden los. Wir liefen uns etwas ein, und versuchten einen vern√ľnftigen Platz im seeeeehr vollen Startbereich zu erhalten. Dann ging es endlich los. Etwa 5 Minuten nach dem Startschuss √ľberquerten wir die Linie. Ich lief mit meiner Schwester und Fred, wir wollten erstmal sehen ob das Zusammenlaufen funktioniert. Trotz der Massen kamen wir in einen guten Kilometerschnitt.

Die ersten Kilometer¬† mit¬† der Stra√üe Unter den Linden, Brandenburger Tor und Siegess√§ule¬† liefen sich schnell weg. Bei Kilometer 7 kam der erste Wasserstand und Gudrun (meine Schwester) und Fred bogen ein, ich hatte kein Bed√ľrfnis, hielt aber auch kurz inne, denn wir wollten ja gemeinsam weiter. Gudrun war auch gleich wieder da, nur Fred war verschwunden!? Wir schauten uns abwechselnd um, aber er blieb “verschollen”. Also zu zweit weiter. Meine Schwester war nach einer l√§ngeren Verletzungspause gerade erst wieder fit, wollte sich aber auch nicht wirklich schonen und hielt weiterhin mit. Ich traf mit mir “intern” eine Vereinbarung, wenn es weiterhin gut l√§uft, bleiben wir zusammen, wenn nicht starte ich sp√§testens bei Kilometer 11 als “Einzelk√§mpfer” neu durch. Die Entscheidung nahm mir meine Schwester dann genau auf der H√§lfte der Strecke ab: “Heiko! Lauf!!”. Was sollte ich machen – ich lief. ;-)

Noch im Rennen...

Den n√§chsten Wasserstand nahm ich dann auch wahr, einen Schluck in den Mund, den Rest √ľber Kopf und R√ľcken. Das tat gut! Mittlerweile war ich auf dem Kurf√ľrstendamm unterwegs. Pl√∂tzlich hoben alle L√§ufer vor mir die Arme hoch und bremsten, ich nat√ľrlich auch. Die Stra√üe war kurz¬† von der Polizei dicht gemacht f√ľr einen Krankenwagen! F*** im doppelten Sinne: f√ľr den L√§ufer oder L√§uferin und nat√ľrlich f√ľr uns :-( Gl√ľcklicherweise wurden aber keine schweren Unf√§lle bekannt!

Weiter ging es, wieder in den Rhythmus kommen und die letzten Kilometer angreifen. Nach Kilometer 3 wo Monika und Gudrun (die andere G. ;-) ) uns als Support mit Kamera und Video erwartet hatten, kam nun als zweiter Treffpunkt der Potsdamer Platz und damit Kilometer 17 in Sicht. Ich zog mein Shirt und Startnummer zurecht, und hielt nach Monika¬īs Erkennungsluftballon Ausschau. Leider umsonst, naja war ja auch nicht so wichtig. Dann fast bei Kilometer 18 wurde ich pl√∂tzlich doch noch angefeuert, der Platz gefiel den Beiden wohl besser. ;-) Die letzte Verpflegung lie√ü ich auch wieder aus, ich brauchte nichts und wollte einfach nur laufen…

Kamera-Frau

Jetzt passierte ich den Checkpoint-Charlie, die Friedrichstra√üe, weiter auf der Leipziger, Gertraudenstra√üe und M√ľhlendamm. Hier war letztes Jahr das Ziel schon erreicht. Diesmal lag es, ebenso wie der Start, auf der Karl-Marx-Allee. Der letzte Kilometer, nochmal etwas zulegen. Die letzte Ecke kam in Sicht, Startnummer wieder nach vorn gedreht und gel√§chelt f√ľr den Zieleinlauf! Geschafft! Und gl√ľcklich! Und schon wieder vorbei!

Jetzt kam erstmal die Fl√ľssigkeitsaufnahme! Wasser, Banane und weiter zum “Erdinger Alkoholfrei”! Dort treffe ich eigentlich immer Karsten, einen weiteren L√§ufer aus unserer Marathon-Staffel. Und so sollte es auch dieses Mal wieder sein! Zuf√§lle gibt es… Nach einer Weile entdeckte ich auch Jens, bei den Massen ein wahres Wunder. Nach gemeinsamen “Analysen” ging jeder erstmal seine Leute suchen, um sich dann sp√§ter beim traditionellen jK Running-Treffen wieder einzufinden. Meine Schwester, Fred und Jule waren recht bald am Autotreffpunkt – als Finisher! Nur unser Support lie√ü auf sich warten :-(¬† Irgendwann brachen wir dann auf, unsere Telefone hatten sie nat√ľrlich auch dabei… Aber Ende gut, alles gut.

Im Diner waren doch noch einige Läufer und wir trafen auf den Coach, auf Mella aus Irland aka Pony, Diana und und und. Das wurde ein gelungener Abschluss! Gutes Essen, nette Gespräche, Planungen der nächsten Läufe und Treffen. Jetzt sind wir wieder mittendrin, ein Traum! Ein Dank an alle Beteiligten, schön dass es euch gibt!

 

Den endg√ľltigen Abschlu√ü bildete dann die Sichtung der ersten Bilder am heimischen Computer. Gudrun sortierte schon mal ein paar Abz√ľge f√ľr uns heraus, den Rest werden wir dann wohl erst in der n√§chsten Woche beim Dar√ü-Marathon sehen / erhalten. Nach diesem voll gepackten Tag fuhren “unsere” Rostocker abends wieder heim, und wir legten auch nur noch die F√ľ√üe hoch :-).

Mella und Jule

2. November 2010

Luzern – ich war dabei!

Ich hab nicht schlecht geguckt, als ich eines Vormittags im Juli die Achim Achilles Seite im Internet aufrief und mir in dem kleinen K√§stchen oben rechts die Nachricht ins Auge stach: Achim Achilles gratuliert: Hopp, Heiko, hopp! Feuerraeder f√§hrt zum Luzern- Marathon! H√§h, hab ich was verpasst? Ein Anruf bei Heiko brachte Klarheit. Die anschlie√üende Recherche meinerseits zu diesem Event im Internet diente erstmal der Information. Aha, also am 31.10. 2010 findet in Luzern der Marathon statt, gleichzeitig auch ein Halbmarathon und ein Schnuppermarathon √ľber 12km. Na gut, da ja klar war, dass ich meinen M√§nne nicht allein in die Schweiz fliegen lasse, mir aber ein Marathon einfach noch zu lang ist, meldete ich mich kurzerhand zum Halben an. Wenn schon, denn schon!

Die Wochen bis zum Termin vergingen rasch, der hei√üe Sommer machte das Vorbereitungstraining nicht gerade einfacher. Zwei Wettk√§mpfe zur Vorbereitung standen im Oktober noch an; der ASICS Grand 10 √ľber 10km in Berlin und der R√ľgenbr√ľckenlauf √ľber 12km. Mit beiden L√§ufen war ich im Nachhinein sehr zufrieden, Luzern, wir kommen!!!

Public WLAN vor dem Casino

 

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