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Tag: Halbmarathon

8. März 2015

2015-03-08 Frühlingslauf #2

Es wird Frühling!

 

Pünktlich zum Wochenende kommen die ersten Anzeichen des nahenden Frühlings. Endlich! Ich habe die dicken Handschuhe satt, die Jacke und die laufende Nase. Ich möchte wieder mit kurzen Hosen und luftigen Oberteilen laufen. :-) Und die Läufe werden auch wieder einfacher, vielleicht ja auch schneller…

Heute gab es den obligatorischen “Langen Lauf”, obwohl dieser auch wieder nicht sooo lang war. Jedoch bin ich erstmals in diesem Jahr auf der 6-Seen-Sommer-Marathon-Strecke unterwegs gewesen. UND ich bin bei echtem Tageslicht los, d.h. um 6.00 Uhr war es bereits angenehm hell draußen. Der Mond stand noch fast voll und riesengroß kurz über dem Horizont im Westen, auf der anderen Seite waren die ersten Anzeichen des Sonnenaufgangs zu sehen. Eine herrliche Stimmung!!

 

Morgenstimmung am Teetzensee
Morgenstimmung am Teetzensee

 

Geplant hatte ich knapp 22 Kilometer, als dritten HM in dieser Woche. Geworden sind es 25, das Wetter verleitete mich einfach zu einer weiteren “Biege” am Schluss. Nächste Woche wird es bekanntlich “etwas” länger in Barcelona… :mrgreen: Die Grundlagen für den Start in die Wettkampfsaison sind ganz gut. Ich fühle mich auch so.


9. Dezember 2014

The Green Christmas Market im Glashaus

ABC – oder auch…

by heiko
Categories: Allgemein, Lange Läufe, Training
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Advent(lauf) + Brunch + Christmas-Market!

So könnte die Kurzform vom letzten Sonntag lauten. Nach meinem zweiten Advent-Halbmarathon waren wir mal wieder auf dem Weg in die Hauptstadt. Leckerster Brunch zog uns ins MioMatto, die gute Auswahl an Lebensmitteln führte uns ins Veganz. Und da beides in einem Haus (Warschauer Straße 33) untergebracht ist, spart man auch noch Wege. Anschließend dann der Green Christmas Market im Glashaus, auch in der Nähe. ;-)

Um 5.30 Uhr klingelte mein Wecker. Nach einem fitRabbit verabschiedete ich mich in eine graue, feuchte und nasse Welt. Es war natürlich noch dunkel, hinzu kamen leichter Nieselregen und dicker Nebel. Die Stirnlampe war eher hinderlich, also blieb sie aus. Als Route hatte ich heute mal eine andere Richtung eingeschlagen, es ging nach Buskow. Streckenziel waren mindestens 21,1 Kilometer – die alte sich wöchentlich wiederholende “Macke”. :mrgreen: Es wurde dann nur unwesentlich mehr und fast zeitgleich mit Jule war ich wieder zu Hause. Sie hatte ebenfalls den Morgen genutzt, um ein paar Kilometer zu laufen.

 

Mit Eddie im Stadtpark
Mit Eddie im Stadtpark

 

Nach einem kleinen Frühstück und dem obligatorischem Spaziergang mit Eddie, machten wir uns dann auf den Weg. Zum Brunch muss ich nicht viele Worte verlieren: einfach selbst Plätze reservieren und hin!! Ihr werdet nicht enttäuscht! Unser anschließender Besuch auf dem “Green Christmas Market” kann man auch sehr kurz mit einem Wort beschreiben – “naja”. Wir haben den guten Willen gesehen, den ersten vegan vegetarischen Weihnachtsmarkt in Berlin zu etablieren. Es lässt Hoffnung auf zukünftige Jahre zu… Sozusagen es gibt Potenzial nach oben. ;-)

 

An diesem Sonntag steht wieder ein ganz besonderer Adventlauf an – der KSWM. Genauer gesagt, die 10. Auflage des Kasseler Weihnachtsmarathons!! Wir freuen uns darauf, einige lange nicht gesehene Freunde zu treffen. Auch wenn es nun schon einige Absagen gab. Mal schauen, wieviele rote Zipfelmützen am Herkules & Co. auftauchen. Ein Bericht folgt definitiv!

 

 


3. Juni 2014

Monat für Zfg 2014-05

Training Mai 2014

 

Zusammenfassung Mai 2014

Monatskilometer: 383,31km

KW 18: 106,52 km (davon 25,14 km noch im April)
KW 19: 81,52 km
KW 20: 91,24 km
KW 21: 64,82 km
KW 22: 64,35 km (+14,18 km im Monat Juni)

Trainingseinheiten: 16

Trainingszeit: 35:08:03 Stunden

Jahreskilometerstand: 1482,37km

 

Ein super Monat liegt hinter mir! Gestartet bin ich am 1. Mai mit einem 50er Trainingslauf. Ja genau, 50,07km nur so zum Spaß und allein mit meiner Garmin Forerunner. ;-) Das war dann auch eine meiner kilometerreichsten Wochen bisher. Die gelaufene Zeit und der Erschöpfungszustand waren vollkommen okay und ich happy!

In der folgenden Woche ging der Umfang wieder leicht zurück, um dann die Taperingsphase einzuleiten. Mit dem Stechlinseelauf (HM) war nochmal eine Tempospritze vorhanden, die auch einige Höhenmeter mit sich brachte. Nach den vielen intensiven Wochen, fiel es mir wirklich schwer, mehr als einen Tag Ruhe zu halten. Naja, zumindest bin ich nicht gerannt. Mein im Winter begonnenes allgemeines Fitnesstraining pausierte natürlich nicht. Pushups (Liegestütze), Situps, Squats (Kniebeugen) und Pullups (Klimmzüge) trainiere ich im Wechsel an den “lauffreien” Tagen. Und es bekommt mir scheinbar richtig gut. :-)

Dann war er da, der große Tag. Am 17.05. hieß es in Eisenach zu zeigen, weshalb ich doch ab und an die Komfortzone im Training verlassen hatte. Das Wetter passte, die Stimmung passte und letztlich passte auch das Finish! :mrgreen: Mit einer Verbesserung von über 1h40min im Vergleich zum Vorjahr, konnte ich in der Vorbereitung nicht viel falsch gemacht haben… Hach, “ick freu mir immer noch”!!

 

 

Rennsteigtraining 2014...
Rennsteigtraining 2014 mit Vivofit…

 

Mein Garmin Vivofit ist nun seit mehreren Wochen mein ständiger Begleiter. Hier beim langen Lauf und auf dem Rennsteig kamen dann schon ordentlich Schritte zusammen. Ich trage die beiden Geräte aber nicht so nebeneinander… Es macht nach wie vor immens Spaß, sich die Auswertungen anzuschauen und in der Challenge gegen die “Konkurrenz” zu bestehen. ;-)

Die Aktion zum Monatsende der Laufszene Sachsen zur Verlosung eines Startplatzes für den New York Marathon 2014, war noch einmal spannend. Ich hatte nicht das gaaanz große Glück und gewann einen Trostpreis – aber immerhin! New York “läuft” ja nicht weg. :-)

 

 


12. Mai 2014

Stechlinsee #1

Stechlinseelauf – toller Trainings-Halbmarathon

 

Der letzte längere Lauf in der Vorbereitung zum Rennsteig stand heute auf dem Programm. Dieser war mal wieder ein besonderer Lauf, denn heute ging es in den Laufpark Stechlin, zum gleichnamigen Lauf.

Eine kurze Erklärung am Rande: der Laufpark Stechlin ist ein super ausgeschildertes Gebiet in dem sich Läufer aller Distanzen austoben können. Mit verschiedenen Farben, Nummern und Symbolen sind über 360 Kilometer ausgeschildert – die Kombinationsmöglichkeiten sind nahezu unbegrenzt! Die Wege führen durch Wälder, Wiesen, Felder und natürlich an zahlreichen Seen entlang. So auch am Großen Stechlinsee – Deutschlands saubersten See.

Seit 10 Jahren gibt es den Laufpark jetzt, und seit 10 Jahren gibt es immer am Muttertag den Stechlinseelauf. Bei der Auswahl an Streckenlängen von 8km, 15km und HM, fiel meine Wahl natürlich auf die längste Distanz. In dieser Woche am Donnerstag bin ich bereits einen Tempodauerlauf (17,5km) gelaufen, gestern früh standen nochmal 25 Kilometer an. Ich wollte es heute wirklich locker angehen lassen.

 

Stechlinsee #2
Übersichtstafel Laufpark Stechlin und Streckenschilder

 

Bei nicht so tollen Wetteraussichten machten wir uns auf den Weg. Als wir in Stechlin OT Neuglobsow ankamen herrschte schon geschäftiges Treiben. Ein Parkplatz war trotzdem schnell in Startnähe gefunden. Die Startnummer hielt ich dann auch bereits wenige Minuten später in der Hand, die Organisation war super! Nun hatten Jule und ich also noch Zeit etwas unserem Vierbeiner Eddie auszuführen. Gemeinsam gingen den ersten Anstieg der Strecke hoch und gleich zum See wieder runter. An ein solches Profil hatte ich eigentlich nicht gedacht, es ist schon eine Weile her, dass wir hier mal spazieren waren…

Dann der Start. Ein recht großes Feld drängte sich auf der Dorfstraße vor drei Zeitmesstore, durch die der Start erfolgen sollte. So dachte ich noch, es wird eine richtige Netto-Zeit-Messung werden und positionierte mich eher im mittleren Bereich. Das Startsignal kam, und wie immer passierte nicht viel. ;-) Etwas Gedränge und dann war ich durch und versuchte meinen Weg zu finden. Natürlich auch wie immer, hatten sich so ziemlich alle laaaangsamen Läufer nach vorn gestellt. Ggrrrrrr – aber ich wollte ja nur locker laufen… Irgendwie nutzte ich den ersten Anstieg für mich, um meine Position halbwegs zu finden. Das Feld zog sich dann doch recht schnell auseinander. Das war auch gut so, denn nach wenigen Hundert Metern ging es auf den Uferweg. Ab hier war Schluss mit befestigten Wegen, dafür gab es reichlich Wurzeln und alles was die Natur sonst so im Wald zu bieten hat. Toll!

 

Stechlinsee #3
Gemischtes Starterfeld (8+15+21,1km) mit Berlins bekanntester Ente “Hupsi” :-)

 

Ich hatte ein gutes Tempo angenommen, obwohl ich wusste, dass ich eigentlich zu schnell bin. Weiter. Bei Kilometer 4 trennte sich die 8km-Strecke ab. Und kurze Zeit später trennten wir uns auch von den 15km-Läufern. Jetzt war endgültig Platz auf der Strecke. Ich überholte immer mal wieder Läufer, aber eine 3er-Gruppe blieb fast konstant vor mir. Fast! Die Gruppe hatte ich mir jetzt als Magneten ausgesucht, hier wollte ich mich ansaugen. Nach weiteren 6 Kilometern hatten wir zwei kleinere Seen umrundet und kamen auf die Ursprungsstrecke zurück, jetzt liefen wir den 15km-Läufern also wieder hinterher. Bei der dortigen Verpflegungsstelle konnte ich “meine” 3er-Gruppe einholen und hinter mir lassen. Bei einem HM-Lauf benötige ich keine Getränke und verlor damit auch keine Zeit.

Wieder allein und ohne Magnet ging es weiter. Die Strecke verlangte schon einiges an Körnern ab. Es gab sehr viele Anstiege und klar, auch Abstiege zu laufen. Bestes Rennsteigtraining! Ich zwang mich alle Anstiege durchzulaufen, auch wenn es teilweise schwer fiel. Nur an einem finsteren “Berg” bei Kilometer 18 musste ich kapitulieren, der war zu heftig. Ich sah aber auch weit und breit niemanden, der hier nicht gegangen wäre… So ging es dann auf die letzten drei Kilometer.

 

Stechlinsee #5
Panoramaaufnahme am Stechlinsee

 

Ich lief am Parkplatz vorbei, das Ziel in Sichtweite. Meine Zeit hatte ich nur von den 5km-Zwischenzeiten im Blick, ich wusste nur, dass ich schnell war. Zu schnell für Jule, die mich natürlich im Ziel erwarten wollte.  Auf einer Bank kurz vor den Zieltoren saß sie dann und war natürlich noch nicht “Foto-bereit”. ;-) Das kommt davon, wenn ich mich nicht an meine Vorgaben halte…

 

Stechlinsee #4
6SSM-Shirt im Ziel – etwas Eigenwerbung muss schon sein!

 

Mit einer Bruttozeit von 1:45:01 lief ich als 17. Gesamt und 3. der Altersklasse ins Ziel. Zu schnell für einen Trainingslauf, aber was solls. :mrgreen: Es war super toll! Die Leute um Wolfgang Schwericke vom Laufpark Stechlin e.V. haben da eine richtig gelungene Veranstaltung auf die Beine gestellt. Vielen Dank dafür!!

 

 


4. Mai 2014

Monat für Zfg 2014-04

Training April 2014

 

Zusammenfassung April 2014

Monatskilometer: 326,49km

KW 14: 70,55 km
KW 15: 50,48 km
KW 16: 87,30 km
KW 17: 93,02 km
KW 18: 25,14 km (Rest im Monat Mai)

Trainingseinheiten: 15

Trainingszeit: 28:48:32 Stunden

Jahreskilometerstand: 1099,14km

 

Der April war gut! :-) Es ging gleich richtig los, der 2. Grunewaldmarathon Berlin stand an. Mit einigen Höhenmetern, einer tollen Strecke und einer Zeit, mit der ich zufrieden war und bin!

In den folgenden beiden Wochen musste ich jeweils ein paar Tage (Freitag – Dienstag) pausieren. Die frische Naht nach einer kleinen Haut-OP durfte nicht belastet werden. Ich trainierte dann eben etwas mehr meine Workouts zur Stabilität und Muskelaufbau.  Nach einer erfolgreichen “Belastungsprobe” an der Klimmzug-Stange, sah ich keinen Grund nicht auch wieder Laufen zu gehen… ;-)

Die Streckenlänge erhöhte ich immer mehr, damit auch die Wochenkilometer. Neben dem Marathon lief ich noch 8 weitere Läufe um die 25 Kilometer herum. Das Wetter spielte eigentlich immer mit. Was in den Monaten zuvor noch ein “Langer Lauf” gewesen wäre, wurde nun “normal”. Und ich fühle mich sauwohl dabei! :mrgreen:

 

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Garmin Vivofit

 

Eine neue Form der Motivation und Unterstützung aus dem Hause Garmin führe ich neuerdings ständig mit mir: das Vivofit-Armband ist witzig und funktioniert tadellos! Zusammen mit der neuen Benutzeroberfläche von Garmin Connect macht es mächtig Spaß. Darüber werde ich aber mit Sicherheit noch einen extra Bericht und Test verfassen!!

Nun heißt es gesund bleiben und nicht mehr übertreiben. In zwei Wochen ist der Rennsteiglauf, als letzte Vorbereitung laufe ich am nächsten Sonntag noch den Halbmarathon beim Stechlinseelauf. Ich freue mich schon auf beide Veranstaltungen!

 


4. Oktober 2013

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Phoenix-Halbmarathon am Feiertag

by heiko
Categories: Halbmarathon, Leute, Wettkämpfe
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Die Woche nach dem Berlin Marathon mit dem Feiertag darin, bot sich hervorragend an, Urlaub zu machen. Wir verbanden einen Besuch bei Petra und Rudi mit individuellen “Extras”. Jule wollte mit Petra ein Konzert in der Nähe besuchen, Rudi hatte einen Start beim Phoenix-HM Dortmund vor, dem ich mich doch “spontan” anschließen konnte. Alles Bestens!

Anreise am Mittwoch, ganz entspannt und fast staufrei. Nach einem schönen Abend bei selbstgemachter Pizza und Wein, ging es am Feiertag relativ zeitig aus dem Bett. Das Wetter war sensationell, blauer Himmel, Sonne und wenig Wind. Die Anfahrt zum Phoenix-See war kurz und auch ein Parkplatz war schnell gefunden. Alles gut! :-)

 

Dortmund #1

 

Jule, Petra und unsere Hunde waren als Support-Team dabei. Ich konnte wieder einmal noch schnell einen Geocache loggen. Einige Bekannte von Petra und Rudi trafen wir, es wurde kurz gequatscht. Dann machten wir uns auf zur Startaufstellung. Mit uns wollten ca. 1600 Leute den Halbmarathon bzw. die Staffel laufen. Die Stimmung war gut und locker.

 

 

Dortmund #2

 

Die ersten und die letzten Kilometer führten am Phoenix-See entlang, der künstlich angelegte See ist nicht sehr groß, aber nett. Als nächstes läuft man auf der Straße der Industriekultur und passiert die Reste von Phoenix West, einem ehemaligen Stahlwerk. Ich fühlte mich super und der Lauf machte einfach Spaß. Rudi sollte mich bei möglichem zu hohem Tempo einbremsen, was er auch gelegentlich tat. Es ist immer wieder schön, ab und an einen Wettkampf gemeinsam zu bestreiten.

 

Dortmund #3

 

Der weitere Verlauf war im Bereich des Westfalenparks bis hinauf zum Fuße des Florianturms. Der Anstieg kostete einige Kraft, war aber gut zu laufen. Weiter durch den Rombergpark, führte die Strecke letztlich zurück nach Phoenix West. Mir ging es super, unser Tempo fühlte sich für mich sehr gut an. Am Phoenix-See blies nochmal ein kräftiger Wind von vorn, der störte mich aber nicht mehr. Rudi hatte leider etwas mehr zu tun, unser Anfangstempo war wohl doch zu hoch gewesen. Im Ziel warteten Petra und Jule auf uns. Ein schöner Lauf war damit wieder viel zu schnell vorbei!

 

 


9. April 2013

2013-04-07 HM Berlin #2

Frühlingsstart beim Halbmarathon in Berlin

 

Nun ist er wohl da, der Frühling! Lang ersehnt, und wieder pünktlich zum Halbmarathon in Berlin.

Der Start in Berlin ist immer obligatorisch für uns. Letztes Jahr musste ich aussetzen, in diesem Jahr fehlte Jule auf der Strecke. Beide Male krankheitsbedingt, aber aus Support-Sicht natürlich prima. ;-)

Die Streckenlänge sorgte bei mir für keine Aufregung, wie auch, laufe ich ja an jedem Wochenende. Nein, das Wetter bzw. die Auswahl der Bekleidung brachte mich ins Schwitzen. :!: Jule machte schon ihre Witze… Wie wird es nun morgens sein, noch sehr kalt von der klaren Nacht, oder reichte die Sonne schon aus. Irgendwie wählte ich dann die Mitte und war halbwegs zufrieden. Teilweise hätte ich ein Shirt weniger anhaben können, an anderer Stelle war ich froh über jede Lage meines Zwiebellooks.

Wir fuhren wieder recht zeitig los, die Parkplätze sind immer recht schwer zu ergattern. Das klappte nach zwei kleinen Runden dann aber doch gut. So hatten wir ausreichend Zeit, eine Runde durchs Start- und Zielgelände zu streifen, immer auf der Suche nach einem bekannten Gesicht. Jule verabschiedete sich dann in Richtung Brandenburger Tor und ich machte mich am Auto “lauffertig”. Es gab noch eine Dosis “FitRabbit“, was sonst? Ich bin mittlerweile 100% überzeugt von der Wirkung. Völlig entspannt ordnete ich mich im hinteren Bereich meines Blockes ein. Etwas Zeit bis zum Start war noch.

 

2013-04-07 HM Berlin #3

 

Der Start. Gemächlich setzte sich unser Block in Bewegung, bis knapp an die Zeitnahmematten wurde gegangen, dann ging das Rennen los. Ich war positiv überrascht, wie gleichmäßig sich mein Bereich fortbewegte. Es gab nur ein oder zwei “Hakenschläger”, das war es aber auch schon. So konnte ich gleich in mein Tempo finden, ich wollte ja nur schneller als zuhause sein…

Jule sah ich ohne Probleme kurz vor dem Brandenburger Tor und wir klatschten noch ab. Das klappte schon einmal super und gab nochmal etwas Antrieb. Am Ernst-Reuter-Platz erblickte ich noch Matze vom KSWM bzw. 6SSM-Trupp. Und weiter ging es. Die Kilometer flogen hier förmlich dahin. Auf Pace-Kontrollen verzichtete ich fast gänzlich, alle 5 Kilometer gab es einen Blick auf die Uhr. Ich war überrascht, solch einen Schnitt hätte ich nicht erwartet. Ich wiederhole mich gern, der rote Powerdrink wirkte.

 

2013-04-07 HM Berlin #1

 

Am Potsdamer Platz wollte Jule das zweite Mal stehen und mich auf die letzten Kilometer schicken. Mir war schon klar, dass ich sie nicht im Schatten der Hochhäuser zu suchen hätte. Aber auch auf den sonnigen Abschnitten sahen wir uns nicht. Schade! Dafür klatschte ich einen von diesen albernen “Uniformierten” am Checkpoint Charlie ab. ;-)

Trinkpausen benötigte ich nicht, die Zeit dafür konnte ich mir sparen. Meine langen Läufe am zeitigen Morgen sorgten da schon für ausreichend Training. Natürlich kam auch noch ein kleiner Hänger. Die Kilometer 19 und 20 zoooogen sich wieder in die Länge. Irgendwann war dann aber die 21 in Sichtweite und ich konnte noch einmal etwas zulegen. Die letzte Kurve, die letzten 200 Meter, Ziel!

Zufrieden mit dem Lauf, dem Laufgefühl und eigentlich auch der Laufzeit konnte ich sein, und bin es auch. Wenn nicht das Wörtchen “eigentlich” wäre: gern hätte ich 4 Sekunden(!) weniger auf der Uhr gehabt. Naja, wohl eher ein Luxusproblemchen… ;-) Es war ein schöner Start in die Wettkampfsaison 2013! Einige weitere Termine stehen bereits sicher fest, andere sind in Planung bzw. Vorbereitung. Die Ausschreibung zum 2. 6-Seen-Sommer-Marathon ist ´raus… :-)

 


6. Mai 2012

BIG HM #1

Halbmarathon beim BIG 25 in Berlin

by heiko
Categories: Allgemein, Halbmarathon, Leute, Wettkämpfe
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Und wieder war alles anders als gedacht und geplant!

Letzte Woche nach dem Drittelmarathon in Potsdam fasste Jule´s Damenstaffel den Entschluss noch zu versuchen, einen Startplatz für die BIG 25 zu erhalten. Ich wollte dann als “Dauerläufer” die Staffel begleiten und notfalls auch einen Abschnitt übernehmen. Das war der Plan. ;-)

Montag am späten Nachmittag las ich auf Facebook die Nachricht, dass der Veranstalter vom BIG 25 noch Pacemaker für die Halbmarathondistanz sucht. Ich kontaktierte den Coach, der war nicht begeistert, gab aber sein okay. Also versuchte ich mein Glück. Und hatte es auch: am Mittwoch erhielt ich eine Mail und später einen Anruf von der Berlin läuft! GmbH, erst wurde ich gebraucht und später dann doch wieder nicht: letztlich durfte ich laufen auch ohne Pacemaker-Funktion… :mrgreen: Freie Bahn für mich, das freute dann wiederum den Coach…

 

 

Dann am Dienstag passierte es wieder. Jule hatte sich nach dem Konzertbesuch am Samstag erneut eine Erkältung zugezogen! Wieder schlechte Aussichten, an einem Lauf teilzunehmen. Verdammt! Trotz sofort eingeleiteter Sofortmaßnahmen, war es sinnvoller auf den Start heute zu verzichten. :-( Ihren Teamkolleginnen ging es teilweise genau so, es musste arg improvisiert werden.

Dann der Lauf. Mein Coach wünschte sich für den letzten Lauf vor dem großen Tag nächste Woche noch eine Bestzeit auf der Halbmarathondistanz! Wie soll das denn nun wieder gehen, ich hatte meine berechtigten Zweifel. Am Freitag lief ich abends auch nochmal 21 Kilometer, die fühlten sich wie 42 an. Ich war mehr als skeptisch, wollte aber auch nicht gleich alles verteufeln. Den Sinn und Zweck dieser Aktion hatte ich ja verstanden, es ging nicht wirklich um eine neue PB, sondern um die Sicherheit gut drauf zu sein und dies mit einer guten Zeit zu belegen. Also versuchte ich ganz unverkrampft aufzulaufen. Dies klappte auch erstaunlich gut, keinen Druck, sondern einfach schauen was geht.

 

 

Mein Start aus dem letzten Startblock war natürlich nicht gerade optimal. Ich brauchte mehr als zwei Kilometer, um etwas freiere Bahn zu haben. Das war aber eventuell auch positiv, die Verführung zu schnell den Topleuten hinterher springen zu wollen (um es dann später zu bereuen ), war einfach nicht da und unmöglich. ;-) So kämpfte ich mich ins Rennen hinein, die Zeiten wurden besser, ich fühlte mich gut. Das Gefühl stimmte.

Irgendwo auf den ersten Kilometern fiel mir ein Shirt ins Auge: #Twitterlauftreff – da bin ich doch auch dabei! Also meine Schritte in Richtung Shirt gelenkt, aha @HipHop_Runs – der Christoph also. Schnell ein paar Worte gewechselt, ich kannte ihn bisher nur durch die Netzwerke. Aber schön, wieder ein Gesicht mehr hinter einem Namen.

Letztes Jahr sind wir ja die 25km gelaufen, da gab es den Halbmarathon noch nicht. Ich war gespannt, an welcher Stelle die Verkürzung erfolgte. Nach dem Kilometer 8 wurden wir dann durch den Tiergarten geleitet, die Stimmung am Brandenburger Tor hörte man nur von fern. Ziemlich unspektakulär sind wir nach ca. 1 Kilometer wieder auf die Originalstrecke eingebogen. Aber okay, ich will nicht meckern – es war ein Freistart – nächstes Mal wieder die volle Strecke. Weiter ging es am KaDeWe vorbei, über den Ku´Damm und Kantstraße zurück. Gerade das letzte Ende der Kantstraße und dann die Masurenallee haben eine gute Steigung, da freut man sich schon immer ´drauf… Weiter über die Reichsstraße, kam dann auch das Olympiastadion wieder in Sicht. Ich hatte ein schönes konstantes Tempo, Tunnelblick und “wachte” rechtzeitig vor dem Stadionzugang wieder auf. Denn den darf man sich nun wirklich nicht entgehen lassen! Es ist unbeschreiblich toll durch die Katakomben unter den Tribünen wieder hinaus ins Licht zu laufen – Gänsehaut pur! Die blaue Stadionbahn, die großen Videowände, Fotografen, eingespielter Jubel ;-) – alles da! Und dann auch das Ziel: Startnummer zurechtzupfen, Schweiß abwischen, lächeln, über die Matte laufen, Garmin stoppen und genießen!

 

 

Jule war zur Stelle, leider auf einer abgesperrten Tribüne, aber mein Staffel-Kollege Karsten wartete im Zielbereich. Er hatte letzte Woche beim Hamburg-Marathon seine PB um 20 Minuten (!!!) nach unten gedrückt, und ist heute nur den 10er gelaufen. Glückwunsch nochmal von mir – alte Granate! :-) Nach ein paar Bechern Tee zog ich mich schnell um, es war ziemlich frisch heute. Anschließend trafen wir uns wieder in großer geselliger Runde in einer Gaststätte ganz in der Nähe und tauschten uns aus. Heute ist aber kein neuer Termin dabei heraus gekommen… ;-)

 

 

Jetzt heisst es tapern, ausruhen und viel schlafen. Am Samstag steigt dann das Abenteuer Rennsteiglauf. Es gibt sicher wieder einen Bericht… :mrgreen:

 

 


11. Dezember 2011

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Jubiläum – zweimal 3…

 

Vorhin postete ich auf FB eine kurze Statuszeile: “Heute gab es zwei Jubiläen zu feiern! Ein größeres und ein kleineres… Mehr dazu später!”. Nun wird fleißig gerätselt. Ach schön! :-)

 

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Das dritte Licht leuchtet.

 

Jetzt also die eigentlich unspektakuläre Auflösung der Meldung.

Der dritte Advent bedeutete für mich, auch den dritten Halbmarathon zu laufen. Als Laune beim langen Lauf am ersten Advent entstanden, habe ich dies letzte Woche und auch heute durchgezogen. Eine schöne Besonderheit gab es dabei heute aber noch. Jule begleitete mich von Kilometer 3 bis Kilometer 18. So konnten wir beide das tolle Sonnenwetter genießen und ich musste wirklich in einem sehr ruhigem Tempo laufen (das fällt mir sonst nämlich echt schwer). Das war das kleine Jubiläum. ;-)

Beim Erzählen und Genießen verflogen die Kilometer sehr schnell. Und ich verpasste mein größeres Jubiläum heute. Nach gut 7 Kilometer Strecke überlief ich nämlich meinen 3000. Laufkilometer im Jahr 2011. Letztes Jahr war es am 4. Advent beim 8.Kasseler Weihnachts-Marathon erst soweit, und ich hatte meinen Garmin im Blick… Es ist zwar noch zu früh ein Fazit des Laufjahres zu ziehen, aber ich reiße mich doch zu der Aussage hin: “Es lief und läuft ganz gut!”. :mrgreen:

Abgerundet wurde der Tag durch einen herrlichen Entenbraten mit selbstgemachtem Rotkohl und Semmelknödeln. Dazu ein leckerer Wein (La Bailarina aus dem Jahr 2005) – einfach perfekt. Die letzte Woche vor dem 9. Kasseler Weihnachts-Marathon ist damit eingeläutet.


4. Dezember 2011

2.Advents-Lauf 04.12.2011

Der 2. Advents-Halbmarathon

Und wieder ist es soweit, die Adventszeit ist angebrochen. Heute ist sogar schon der zweite Advent. Vorweihnachtliche Stimmung kommt bei mir bislang eher selten vor, am ehesten am Frühstücks- oder Kaffeetisch, wenn die Kerzen auf dem Adventskranz angezündet sind. Merkbar werden die nahenden Feiertage aber an den vielen Leckereien: Stolle, Lebkuchen und Co. lassen grüßen und schmecken wie immer zu gut. Am besten sind jedoch Jule´s selbstgebackenen Kekse und Plätzchen… ;-)

 

2. Advent
Das zweite Licht brennt!

 

Letzten Sonntag, am 1.Advent bin ich meine 20+ Runde gelaufen. Das Klemmbrett schrieb mir 18-20 Kilometer vor. Da ich ja fast immer die oberen Grenze wähle, war ich also auf der 20er-Runde genau richtig. Spontan hing ich aber noch eine kleine Schleife ´ran, um die Halbmarathon-Distanz komplett zu machen. Das passte irgendwie ganz gut. Nachdem ich meinen neuen Plan für diese Woche hatte, der auch wieder am Sonntag 16-20 Kilometer vorsah, reifte der Entschluss, auch am 2. Advent wieder den HM komplett zu laufen. Und so war es dann auch. Die morgendliche Spazierrunde brachte uns schon einen kräftigen Regenguss, es konnte also nur besser werden. Und tatsächlich, der Regen verzog sich, nur der Wind blieb. Die heutige Runde war aber nicht so easy wie erhofft, zum Glück gibt es jetzt Kaffee. :-)

Nächste Woche den 3.Advents-HM? – geplant ist es! Naja, ursprünglich stand der Rostocker Nikolauslauf auf dem Programm, aber den müssen wir in einem anderen Jahr mal machen. Ist uns doch zuviel Aufwand, denn in der Woche darauf geht es ja mit großem Gefolge nach Kassel zum 9.WeihnachtsMarathon. Die Vorfreude steigt…



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31. März 2015
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