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Heute ist Mittwoch
23. Juli 2014

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3. Juni 2014

Training Mai 2014

Monat f√ľr Zfg 2014-05

 

Zusammenfassung Mai 2014

Monatskilometer: 383,31km

KW 18: 106,52 km (davon 25,14 km noch im April)
KW 19: 81,52 km
KW 20: 91,24 km
KW 21: 64,82 km
KW 22: 64,35 km (+14,18 km im Monat Juni)

Trainingseinheiten: 16

Trainingszeit: 35:08:03 Stunden

Jahreskilometerstand: 1482,37km

 

Ein super Monat liegt hinter mir! Gestartet bin ich am 1. Mai mit einem 50er Trainingslauf. Ja genau, 50,07km nur so zum Spaß und allein mit meiner Garmin Forerunner. ;-) Das war dann auch eine meiner kilometerreichsten Wochen bisher. Die gelaufene Zeit und der Erschöpfungszustand waren vollkommen okay und ich happy!

In der folgenden Woche ging der Umfang wieder leicht zur√ľck, um dann die Taperingsphase einzuleiten. Mit dem Stechlinseelauf (HM) war nochmal eine Tempospritze vorhanden, die auch einige H√∂henmeter mit sich brachte. Nach den vielen intensiven Wochen, fiel es mir wirklich schwer, mehr als einen Tag Ruhe zu halten. Naja, zumindest bin ich nicht gerannt. Mein im Winter begonnenes allgemeines Fitnesstraining pausierte nat√ľrlich nicht. Pushups (Liegest√ľtze), Situps, Squats (Kniebeugen) und Pullups (Klimmz√ľge) trainiere ich im Wechsel an den “lauffreien” Tagen. Und es bekommt mir scheinbar richtig gut. :-)

Dann war er da, der gro√üe Tag. Am 17.05. hie√ü es in Eisenach zu zeigen, weshalb ich doch ab und an die Komfortzone im Training verlassen hatte. Das Wetter passte, die Stimmung passte und letztlich passte auch das Finish! :mrgreen: Mit einer Verbesserung von √ľber 1h40min im Vergleich zum Vorjahr, konnte ich in der Vorbereitung nicht viel falsch gemacht haben… Hach, “ick freu mir immer noch”!!

 

 

Rennsteigtraining 2014...

Rennsteigtraining 2014 mit Vivofit…

 

Mein Garmin Vivofit ist nun seit mehreren Wochen mein st√§ndiger Begleiter. Hier beim langen Lauf und auf dem Rennsteig kamen dann schon ordentlich Schritte zusammen. Ich trage die beiden Ger√§te aber nicht so nebeneinander… Es macht nach wie vor immens Spa√ü, sich die Auswertungen anzuschauen und in der Challenge gegen die “Konkurrenz” zu bestehen. ;-)

Die Aktion zum Monatsende der Laufszene Sachsen zur Verlosung eines Startplatzes f√ľr den New York Marathon 2014, war noch einmal spannend. Ich hatte nicht das gaaanz gro√üe Gl√ľck und gewann einen Trostpreis – aber immerhin! New York “l√§uft” ja nicht weg. :-)

 

 

12. Mai 2014

Stechlinseelauf – toller Trainings-Halbmarathon

von admin — Kategorien: Allgemein, Halbmarathon, Training, Wettk√§mpfe — Schlagw√∂rter: , , , , Kommentare deaktiviert
Stechlinsee #1

 

Der letzte längere Lauf in der Vorbereitung zum Rennsteig stand heute auf dem Programm. Dieser war mal wieder ein besonderer Lauf, denn heute ging es in den Laufpark Stechlin, zum gleichnamigen Lauf.

Eine kurze Erkl√§rung am Rande: der Laufpark Stechlin ist ein super ausgeschildertes Gebiet in dem sich L√§ufer aller Distanzen austoben k√∂nnen. Mit verschiedenen Farben, Nummern und Symbolen sind √ľber 360 Kilometer ausgeschildert – die Kombinationsm√∂glichkeiten sind nahezu unbegrenzt! Die Wege f√ľhren durch W√§lder, Wiesen, Felder und nat√ľrlich an zahlreichen Seen entlang. So auch am Gro√üen Stechlinsee – Deutschlands saubersten See.

Seit 10 Jahren gibt es den Laufpark jetzt, und seit 10 Jahren gibt es immer am Muttertag den Stechlinseelauf. Bei der Auswahl an¬†Streckenl√§ngen von¬†8km, 15km und HM, fiel meine Wahl nat√ľrlich auf die l√§ngste Distanz. In dieser Woche am Donnerstag bin ich bereits einen Tempodauerlauf (17,5km) gelaufen, gestern fr√ľh standen nochmal 25 Kilometer an. Ich wollte es heute wirklich locker angehen lassen.

 

Stechlinsee #2

√úbersichtstafel Laufpark Stechlin und Streckenschilder

 

Bei nicht so tollen Wetteraussichten machten wir uns auf den Weg. Als wir in Stechlin OT Neuglobsow ankamen herrschte schon gesch√§ftiges Treiben. Ein Parkplatz war trotzdem schnell in Startn√§he gefunden. Die Startnummer hielt ich dann auch bereits wenige Minuten sp√§ter in der Hand, die Organisation war super! Nun hatten Jule und ich also noch Zeit etwas unserem Vierbeiner Eddie auszuf√ľhren. Gemeinsam gingen den ersten Anstieg der Strecke hoch und gleich zum See wieder runter. An ein solches Profil hatte ich eigentlich nicht gedacht, es ist schon eine Weile her, dass wir hier mal spazieren waren…

Dann der Start. Ein recht gro√ües Feld dr√§ngte sich auf der Dorfstra√üe vor drei Zeitmesstore, durch die der Start erfolgen sollte. So dachte ich noch, es wird eine richtige Netto-Zeit-Messung werden und positionierte mich eher im mittleren Bereich. Das Startsignal kam, und wie immer passierte nicht viel. ;-) Etwas Gedr√§nge und dann war ich durch und versuchte meinen Weg zu finden. Nat√ľrlich auch wie immer, hatten sich so ziemlich alle laaaangsamen L√§ufer nach vorn gestellt. Ggrrrrrr – aber ich wollte ja nur locker laufen… Irgendwie nutzte ich den ersten Anstieg f√ľr mich, um meine Position halbwegs zu finden. Das Feld zog sich dann doch recht schnell auseinander. Das war auch gut so, denn nach wenigen Hundert Metern ging es auf den Uferweg. Ab hier war Schluss mit befestigten Wegen, daf√ľr gab es reichlich Wurzeln und alles was die Natur sonst so im Wald zu bieten hat. Toll!

 

Stechlinsee #3

Gemischtes Starterfeld (8+15+21,1km) mit Berlins bekanntester Ente “Hupsi” :-)

 

Ich hatte ein gutes Tempo angenommen, obwohl ich wusste, dass ich eigentlich zu schnell bin. Weiter. Bei Kilometer 4 trennte sich die 8km-Strecke ab. Und kurze Zeit sp√§ter trennten wir uns auch von den 15km-L√§ufern. Jetzt war endg√ľltig Platz auf der Strecke. Ich √ľberholte immer mal wieder L√§ufer, aber eine 3er-Gruppe blieb fast konstant vor mir. Fast! Die Gruppe hatte ich mir jetzt als Magneten ausgesucht, hier wollte ich mich ansaugen. Nach weiteren 6 Kilometern hatten wir zwei kleinere Seen umrundet und kamen auf die Ursprungsstrecke zur√ľck, jetzt liefen wir den 15km-L√§ufern also wieder hinterher. Bei der dortigen Verpflegungsstelle konnte ich “meine” 3er-Gruppe einholen und hinter mir lassen. Bei einem HM-Lauf ben√∂tige ich keine Getr√§nke und verlor damit auch keine Zeit.

Wieder allein und ohne Magnet ging es weiter. Die Strecke verlangte schon einiges an K√∂rnern ab. Es gab sehr viele Anstiege und klar, auch Abstiege zu laufen. Bestes Rennsteigtraining! Ich zwang mich alle Anstiege durchzulaufen, auch wenn es teilweise schwer fiel. Nur an einem finsteren “Berg” bei Kilometer 18 musste ich kapitulieren, der war zu heftig. Ich sah aber auch weit und breit niemanden, der hier nicht gegangen w√§re… So ging es dann auf die letzten drei Kilometer.

 

Stechlinsee #5

Panoramaaufnahme am Stechlinsee

 

Ich lief am Parkplatz vorbei, das Ziel in Sichtweite. Meine Zeit hatte ich nur von den 5km-Zwischenzeiten im Blick, ich wusste nur, dass ich schnell war. Zu schnell f√ľr Jule, die mich nat√ľrlich im Ziel erwarten wollte. ¬†Auf einer Bank kurz vor den Zieltoren sa√ü sie dann und war nat√ľrlich noch nicht “Foto-bereit”. ;-) Das kommt davon, wenn ich mich nicht an meine Vorgaben halte…

 

Stechlinsee #4

6SSM-Shirt im Ziel – etwas Eigenwerbung muss schon sein!

 

Mit einer Bruttozeit von 1:45:01 lief ich als 17. Gesamt und 3. der Altersklasse ins Ziel. Zu schnell f√ľr einen Trainingslauf, aber was solls. :mrgreen: Es war super toll! Die Leute um Wolfgang Schwericke vom Laufpark Stechlin e.V. haben da eine richtig gelungene Veranstaltung auf die Beine gestellt. Vielen Dank daf√ľr!!

 

 

4. Mai 2014

Training April 2014

von heiko — Kategorien: Allgemein, Lange L√§ufe, Marathon, Training, Zusammenfassung — Schlagw√∂rter: , , , , , , , Kommentare deaktiviert
Monat f√ľr Zfg 2014-04

 

Zusammenfassung April 2014

Monatskilometer: 326,49km

KW 14: 70,55 km
KW 15: 50,48 km
KW 16: 87,30 km
KW 17: 93,02 km
KW 18: 25,14 km (Rest im Monat Mai)

Trainingseinheiten: 15

Trainingszeit: 28:48:32 Stunden

Jahreskilometerstand: 1099,14km

 

Der April war gut! :-) Es ging gleich richtig los, der 2. Grunewaldmarathon Berlin stand an. Mit einigen Höhenmetern, einer tollen Strecke und einer Zeit, mit der ich zufrieden war und bin!

In den folgenden beiden Wochen musste ich jeweils ein paar Tage (Freitag – Dienstag) pausieren. Die frische Naht nach einer kleinen Haut-OP durfte nicht belastet werden. Ich trainierte dann eben etwas mehr meine Workouts zur Stabilit√§t und Muskelaufbau. ¬†Nach einer erfolgreichen “Belastungsprobe” an der Klimmzug-Stange, sah ich keinen Grund nicht auch wieder Laufen zu gehen… ;-)

Die Streckenl√§nge erh√∂hte ich immer mehr, damit auch die Wochenkilometer. Neben dem Marathon lief ich noch 8 weitere L√§ufe um die 25 Kilometer herum. Das Wetter spielte eigentlich immer mit. Was in den Monaten zuvor noch ein “Langer Lauf” gewesen w√§re, wurde nun “normal”. Und ich f√ľhle mich sauwohl dabei! :mrgreen:

 

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Garmin Vivofit

 

Eine neue Form der Motivation und Unterst√ľtzung aus dem Hause Garmin f√ľhre¬†ich neuerdings¬†st√§ndig mit mir: das Vivofit-Armband ist witzig und funktioniert tadellos! Zusammen mit der neuen Benutzeroberfl√§che von Garmin Connect macht es m√§chtig Spa√ü. Dar√ľber werde ich aber mit Sicherheit noch einen extra Bericht und Test verfassen!!

Nun hei√üt es gesund bleiben und nicht mehr √ľbertreiben. In zwei Wochen ist der Rennsteiglauf, als letzte Vorbereitung laufe ich am n√§chsten Sonntag noch den Halbmarathon beim Stechlinseelauf. Ich freue mich schon auf beide Veranstaltungen!

 

4. Oktober 2013

Phoenix-Halbmarathon am Feiertag

von heiko — Kategorien: Halbmarathon, Leute, Wettk√§mpfe — Schlagw√∂rter: , , , Kommentare deaktiviert
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Die Woche nach dem Berlin Marathon mit dem Feiertag darin, bot sich hervorragend an, Urlaub zu machen. Wir verbanden einen Besuch bei Petra und Rudi mit individuellen “Extras”. Jule wollte mit Petra ein Konzert in der N√§he besuchen, Rudi hatte einen Start beim Phoenix-HM Dortmund vor, dem ich mich doch “spontan” anschlie√üen konnte. Alles Bestens!

Anreise am Mittwoch, ganz entspannt und fast staufrei. Nach einem schönen Abend bei selbstgemachter Pizza und Wein, ging es am Feiertag relativ zeitig aus dem Bett. Das Wetter war sensationell, blauer Himmel, Sonne und wenig Wind. Die Anfahrt zum Phoenix-See war kurz und auch ein Parkplatz war schnell gefunden. Alles gut! :-)

 

Dortmund #1

 

Jule, Petra und unsere Hunde waren als Support-Team dabei. Ich konnte wieder einmal noch schnell einen Geocache loggen. Einige Bekannte von Petra und Rudi trafen wir, es wurde kurz gequatscht. Dann machten wir uns auf zur Startaufstellung. Mit uns wollten ca. 1600 Leute den Halbmarathon bzw. die Staffel laufen. Die Stimmung war gut und locker.

 

 

Dortmund #2

 

Die ersten und die letzten Kilometer f√ľhrten am Phoenix-See entlang, der k√ľnstlich angelegte See ist nicht sehr gro√ü, aber nett. Als n√§chstes l√§uft man auf der Stra√üe der Industriekultur und passiert die Reste von Phoenix West, einem ehemaligen Stahlwerk. Ich f√ľhlte mich super und der Lauf machte einfach Spa√ü. Rudi sollte mich bei m√∂glichem zu hohem Tempo einbremsen, was er auch gelegentlich tat. Es ist immer wieder sch√∂n, ab und an einen Wettkampf gemeinsam zu bestreiten.

 

Dortmund #3

 

Der weitere Verlauf war im Bereich des Westfalenparks bis hinauf zum Fu√üe des Florianturms. Der Anstieg kostete einige Kraft, war aber gut zu laufen. Weiter durch den Rombergpark, f√ľhrte die Strecke letztlich zur√ľck nach Phoenix West. Mir ging es super, unser Tempo f√ľhlte sich f√ľr mich sehr gut an. Am Phoenix-See blies nochmal ein kr√§ftiger Wind von vorn, der st√∂rte mich aber nicht mehr. Rudi hatte leider etwas mehr zu tun, unser Anfangstempo war wohl doch zu hoch gewesen. Im Ziel warteten Petra und Jule auf uns. Ein sch√∂ner Lauf war damit wieder viel zu schnell vorbei!

 

 

9. April 2013

Fr√ľhlingsstart beim Halbmarathon in Berlin

2013-04-07 HM Berlin #2

 

Nun ist er wohl da, der Fr√ľhling! Lang ersehnt, und wieder p√ľnktlich zum Halbmarathon in Berlin.

Der Start in Berlin ist immer obligatorisch f√ľr uns. Letztes Jahr musste ich aussetzen, in diesem Jahr fehlte Jule auf der Strecke. Beide Male krankheitsbedingt, aber aus Support-Sicht nat√ľrlich prima. ;-)

Die Streckenl√§nge sorgte bei mir f√ľr keine Aufregung, wie auch, laufe ich ja an jedem Wochenende. Nein, das Wetter bzw. die Auswahl der Bekleidung brachte mich ins Schwitzen. :!: Jule machte schon ihre Witze… Wie wird es nun morgens sein, noch sehr kalt von der klaren Nacht, oder reichte die Sonne schon aus. Irgendwie w√§hlte ich dann die Mitte und war halbwegs zufrieden. Teilweise h√§tte ich ein Shirt weniger anhaben k√∂nnen, an anderer Stelle war ich froh √ľber jede Lage meines Zwiebellooks.

Wir fuhren wieder recht zeitig los, die Parkpl√§tze sind immer recht schwer zu ergattern. Das klappte nach zwei kleinen Runden dann aber doch gut. So hatten wir ausreichend Zeit, eine Runde durchs Start- und Zielgel√§nde zu streifen, immer auf der Suche nach einem bekannten Gesicht. Jule verabschiedete sich dann in Richtung Brandenburger Tor und ich machte mich am Auto “lauffertig”. Es gab noch eine Dosis “FitRabbit“, was sonst? Ich bin mittlerweile 100% √ľberzeugt von der Wirkung. V√∂llig entspannt ordnete ich mich im hinteren Bereich meines Blockes ein. Etwas Zeit bis zum Start war noch.

 

2013-04-07 HM Berlin #3

 

Der Start. Gem√§chlich setzte sich unser Block in Bewegung, bis knapp an die Zeitnahmematten wurde gegangen, dann ging das Rennen los. Ich war positiv √ľberrascht, wie gleichm√§√üig sich mein Bereich fortbewegte. Es gab nur ein oder zwei “Hakenschl√§ger”, das war es aber auch schon. So konnte ich gleich in mein Tempo finden, ich wollte ja nur schneller als zuhause sein…

Jule sah ich ohne Probleme kurz vor dem Brandenburger Tor und wir klatschten noch ab. Das klappte schon einmal super und gab nochmal etwas Antrieb. Am Ernst-Reuter-Platz erblickte ich noch Matze vom KSWM bzw. 6SSM-Trupp. Und weiter ging es. Die Kilometer flogen hier f√∂rmlich dahin. Auf Pace-Kontrollen verzichtete ich fast g√§nzlich, alle 5 Kilometer gab es einen Blick auf die Uhr. Ich war √ľberrascht, solch einen Schnitt h√§tte ich nicht erwartet. Ich wiederhole mich gern, der rote Powerdrink wirkte.

 

2013-04-07 HM Berlin #1

 

Am Potsdamer Platz wollte Jule das zweite Mal stehen und mich auf die letzten Kilometer schicken. Mir war schon klar, dass ich sie nicht im Schatten der Hochh√§user zu suchen h√§tte. Aber auch auf den sonnigen Abschnitten sahen wir uns nicht. Schade! Daf√ľr klatschte ich einen von diesen albernen “Uniformierten” am Checkpoint Charlie ab. ;-)

Trinkpausen ben√∂tigte ich nicht, die Zeit daf√ľr konnte ich mir sparen. Meine langen L√§ufe am zeitigen Morgen sorgten da schon f√ľr ausreichend Training. Nat√ľrlich kam auch noch ein kleiner H√§nger. Die Kilometer 19 und 20 zoooogen sich wieder in die L√§nge. Irgendwann war dann aber die 21 in Sichtweite und ich konnte noch einmal etwas zulegen. Die letzte Kurve, die letzten 200 Meter, Ziel!

Zufrieden mit dem Lauf, dem Laufgef√ľhl und eigentlich auch der Laufzeit konnte ich sein, und bin es auch. Wenn nicht das W√∂rtchen “eigentlich” w√§re: gern h√§tte ich 4 Sekunden(!) weniger auf der Uhr gehabt. Naja, wohl eher ein Luxusproblemchen… ;-) Es war ein sch√∂ner Start in die Wettkampfsaison 2013! Einige weitere Termine stehen bereits sicher fest, andere sind in Planung bzw. Vorbereitung. Die Ausschreibung zum 2. 6-Seen-Sommer-Marathon ist ¬īraus… :-)

 

6. Mai 2012

Halbmarathon beim BIG 25 in Berlin

von heiko — Kategorien: Allgemein, Halbmarathon, Leute, Wettk√§mpfe — Schlagw√∂rter: , , 1 Kommentar
BIG HM #1

 

Und wieder war alles anders als gedacht und geplant!

Letzte Woche nach dem Drittelmarathon in Potsdam fasste Jule¬īs Damenstaffel den Entschluss noch zu versuchen, einen Startplatz f√ľr die BIG 25 zu erhalten. Ich wollte dann als “Dauerl√§ufer” die Staffel begleiten und notfalls auch einen Abschnitt √ľbernehmen. Das war der Plan. ;-)

Montag am sp√§ten Nachmittag las ich auf Facebook die Nachricht, dass der Veranstalter vom BIG 25 noch Pacemaker f√ľr die Halbmarathondistanz sucht. Ich kontaktierte den Coach, der war nicht begeistert, gab aber sein okay. Also versuchte ich mein Gl√ľck. Und hatte es auch: am Mittwoch erhielt ich eine Mail und sp√§ter einen Anruf von der Berlin l√§uft! GmbH, erst wurde¬†ich gebraucht und sp√§ter dann doch wieder nicht: letztlich durfte ich laufen auch ohne Pacemaker-Funktion… :mrgreen: Freie Bahn f√ľr mich, das freute dann wiederum den Coach…

 

 

Dann am Dienstag passierte es wieder. Jule hatte sich nach dem Konzertbesuch am Samstag erneut eine Erkältung zugezogen! Wieder schlechte Aussichten, an einem Lauf teilzunehmen. Verdammt! Trotz sofort eingeleiteter Sofortmaßnahmen, war es sinnvoller auf den Start heute zu verzichten. :-( Ihren Teamkolleginnen ging es teilweise genau so, es musste arg improvisiert werden.

Dann der Lauf. Mein Coach w√ľnschte sich f√ľr den letzten Lauf vor dem gro√üen Tag n√§chste Woche noch eine Bestzeit auf der Halbmarathondistanz! Wie soll das denn nun wieder gehen, ich hatte meine berechtigten Zweifel. Am Freitag lief ich abends auch nochmal 21 Kilometer, die f√ľhlten sich wie 42 an. Ich war mehr als skeptisch, wollte aber auch nicht gleich alles verteufeln. Den Sinn und Zweck dieser Aktion hatte ich ja verstanden, es ging nicht wirklich um eine neue PB, sondern um die Sicherheit gut drauf zu sein und dies mit einer guten Zeit zu belegen. Also versuchte ich ganz unverkrampft aufzulaufen. Dies klappte auch erstaunlich gut, keinen Druck, sondern einfach schauen was geht.

 

 

Mein Start aus dem letzten Startblock war nat√ľrlich nicht gerade optimal. Ich brauchte mehr als zwei Kilometer, um etwas freiere Bahn zu haben. Das war aber eventuell auch positiv, die Verf√ľhrung zu schnell den Topleuten hinterher springen zu wollen (um es dann sp√§ter zu bereuen ), war einfach nicht da und unm√∂glich. ;-) So k√§mpfte ich mich ins Rennen hinein, die Zeiten wurden besser, ich f√ľhlte mich gut. Das Gef√ľhl stimmte.

Irgendwo auf den ersten Kilometern fiel mir ein Shirt ins Auge: #Twitterlauftreff Рda bin ich doch auch dabei! Also meine Schritte in Richtung Shirt gelenkt, aha @HipHop_Runs Рder Christoph also. Schnell ein paar Worte gewechselt, ich kannte ihn bisher nur durch die Netzwerke. Aber schön, wieder ein Gesicht mehr hinter einem Namen.

Letztes Jahr sind wir ja die 25km gelaufen, da gab es den Halbmarathon noch nicht. Ich war gespannt, an welcher Stelle die Verk√ľrzung erfolgte. Nach dem Kilometer 8 wurden wir dann durch den Tiergarten geleitet, die Stimmung am Brandenburger Tor h√∂rte man nur von fern. Ziemlich unspektakul√§r sind wir nach ca. 1 Kilometer wieder auf die Originalstrecke eingebogen. Aber okay, ich will nicht meckern – es war ein Freistart – n√§chstes Mal wieder die volle Strecke. Weiter ging es am KaDeWe vorbei, √ľber den Ku¬īDamm und Kantstra√üe zur√ľck. Gerade das letzte Ende der Kantstra√üe und dann die Masurenallee haben eine gute Steigung, da freut man sich schon immer ¬īdrauf… Weiter √ľber die Reichsstra√üe, kam dann auch das Olympiastadion wieder in Sicht. Ich hatte ein sch√∂nes konstantes Tempo, Tunnelblick und “wachte” rechtzeitig vor dem Stadionzugang wieder auf. Denn den darf man sich nun wirklich nicht entgehen lassen! Es ist unbeschreiblich toll durch die Katakomben unter den Trib√ľnen wieder hinaus ins Licht zu laufen – G√§nsehaut pur! Die blaue Stadionbahn, die gro√üen Videow√§nde, Fotografen, eingespielter Jubel ;-) – alles da! Und dann auch das Ziel: Startnummer zurechtzupfen, Schwei√ü abwischen,¬†l√§cheln, √ľber die Matte¬†laufen, Garmin stoppen und genie√üen!

 

 

Jule war zur Stelle, leider auf einer abgesperrten Trib√ľne, aber mein Staffel-Kollege Karsten wartete im Zielbereich. Er hatte letzte Woche beim Hamburg-Marathon seine PB um 20 Minuten (!!!) nach unten gedr√ľckt, und ist heute nur den 10er gelaufen. Gl√ľckwunsch nochmal von mir – alte Granate! :-) Nach ein paar Bechern Tee zog ich mich schnell um, es war ziemlich frisch heute. Anschlie√üend trafen wir uns wieder in gro√üer geselliger Runde in einer Gastst√§tte ganz in der N√§he und tauschten uns aus. Heute ist aber kein neuer Termin dabei heraus gekommen… ;-)

 

 

Jetzt heisst es tapern, ausruhen und viel schlafen. Am Samstag steigt dann das Abenteuer Rennsteiglauf. Es gibt sicher wieder einen Bericht… :mrgreen:

 

 

11. Dezember 2011

Jubil√§um – zweimal 3…

von heiko — Kategorien: Allgemein, Fun Run, Lange L√§ufe, Training — Schlagw√∂rter: , , , 3 Kommentare
Foto 11.12.11 17 21 57

 

Vorhin postete ich auf FB eine kurze Statuszeile: “Heute gab es zwei Jubil√§en zu feiern! Ein gr√∂√üeres und ein kleineres… Mehr dazu sp√§ter!”. Nun wird flei√üig ger√§tselt. Ach sch√∂n! :-)

 

Foto 11.12.11 09 22 05

Das dritte Licht leuchtet.

 

Jetzt also die eigentlich unspektakuläre Auflösung der Meldung.

Der dritte Advent bedeutete f√ľr mich, auch den dritten Halbmarathon zu laufen. Als Laune beim langen Lauf am ersten Advent entstanden, habe ich dies letzte Woche und auch heute durchgezogen. Eine sch√∂ne Besonderheit gab es dabei heute aber noch. Jule begleitete mich von Kilometer 3 bis Kilometer 18. So konnten wir beide das tolle Sonnenwetter genie√üen und ich musste wirklich in einem sehr ruhigem Tempo laufen (das f√§llt mir sonst n√§mlich echt schwer). Das war das kleine Jubil√§um. ;-)

Beim Erz√§hlen und Genie√üen verflogen die Kilometer sehr schnell. Und ich verpasste mein gr√∂√üeres Jubil√§um heute. Nach gut 7 Kilometer Strecke √ľberlief ich n√§mlich meinen 3000. Laufkilometer im Jahr 2011. Letztes Jahr war es am 4. Advent beim 8.Kasseler Weihnachts-Marathon erst soweit, und ich hatte meinen Garmin im Blick… Es ist zwar noch zu fr√ľh ein Fazit des Laufjahres zu ziehen, aber ich rei√üe mich doch zu der Aussage hin: “Es lief und l√§uft ganz gut!”. :mrgreen:

Abgerundet wurde der Tag durch einen herrlichen Entenbraten mit selbstgemachtem Rotkohl und Semmelknödeln. Dazu ein leckerer Wein (La Bailarina aus dem Jahr 2005) Рeinfach perfekt. Die letzte Woche vor dem 9. Kasseler Weihnachts-Marathon ist damit eingeläutet.

4. Dezember 2011

Der 2. Advents-Halbmarathon

von heiko — Kategorien: Allgemein, Training, Wettkampfausdauer — Schlagw√∂rter: , , , 1 Kommentar
2.Advents-Lauf 04.12.2011

Und wieder ist es soweit, die Adventszeit ist angebrochen. Heute ist sogar schon der zweite Advent. Vorweihnachtliche Stimmung kommt bei mir bislang eher selten vor, am ehesten am Fr√ľhst√ľcks- oder Kaffeetisch, wenn die Kerzen auf dem Adventskranz angez√ľndet sind. Merkbar werden die nahenden Feiertage aber an den vielen Leckereien: Stolle, Lebkuchen und Co. lassen gr√ľ√üen und schmecken wie immer zu gut. Am besten sind jedoch Jule¬īs selbstgebackenen Kekse und Pl√§tzchen… ;-)

 

2. Advent

Das zweite Licht brennt!

 

Letzten Sonntag, am 1.Advent bin ich meine 20+ Runde gelaufen. Das Klemmbrett schrieb mir 18-20 Kilometer vor. Da ich ja fast immer die oberen Grenze w√§hle, war ich also auf der 20er-Runde genau richtig. Spontan hing ich aber noch eine kleine Schleife ¬īran, um die Halbmarathon-Distanz komplett zu machen. Das passte irgendwie ganz gut. Nachdem ich meinen neuen Plan f√ľr diese Woche hatte, der auch wieder am Sonntag 16-20 Kilometer vorsah, reifte der Entschluss, auch am 2. Advent wieder den HM komplett zu laufen. Und so war es dann auch. Die morgendliche Spazierrunde brachte uns schon einen kr√§ftigen Regenguss, es konnte also nur besser werden. Und tats√§chlich, der Regen verzog sich, nur der Wind blieb.¬†Die heutige Runde war aber nicht so easy wie erhofft, zum Gl√ľck gibt es jetzt Kaffee. :-)

N√§chste Woche den 3.Advents-HM? – geplant ist es! Naja, urspr√ľnglich stand der Rostocker Nikolauslauf auf dem Programm, aber den m√ľssen wir in einem anderen Jahr mal machen. Ist uns doch zuviel Aufwand, denn in der Woche darauf geht es ja mit gro√üem Gefolge nach Kassel zum 9.WeihnachtsMarathon. Die Vorfreude steigt…

29. August 2011

Ein Highlight setzen!

von heiko — Kategorien: Halbmarathon, Leute, Wettk√§mpfe — Schlagw√∂rter: , , , , , , 7 Kommentare
HM Generalprobe 2011

“Ein Highlight setzen!” – so stand es in meinem Klemmbrett der letzten Woche. Viele weitere motivierende Worte, ja Appelle an mich. Motivation und Last zugleich. Aber es hat alles funktioniert, ich konnte die eigenen Hoffnungen und Erwartungen erf√ľllen – ein kleiner H√∂hepunkt ist es geworden. :-)

Warum geht es √ľberhaupt? Der “Sommer” ist vor√ľber, die Herbstl√§ufe ben√∂tigen ihre Vorbereitung. Letztes Jahr hatte ich einen Start beim Luzern-Marathon gewonnen. Dieser fand am letzten Oktober-Wochenende statt, meine Marathonvorbereitung¬†begann¬†daher auch erst recht sp√§t. Anders in diesem Jahr. Der Berlin Marathon ist erkl√§rter Herbsth√∂hepunkt und ich m√∂chte die schnelle Strecke zu einer PB-Verbesserung ausnutzen. Da hei√üt es also den Trainingsplan befolgen, eine gute Ausgangsposition schaffen. Auf dem Weg dahin bot sich die traditionelle 35. Berliner Generalprobe, oder jetzt unter neuem Namen, der 3.SportScheck Stadtlauf Berlin an. Und der war gestern, am 28.08.2011.

Den Marathon in Berlin wird fast das komplette Starterfeld des legend√§ren Kasseler Weihnachts-Marathon (KSWM) laufen. Es bedurfte daher nicht viel √úberzeugungsarbeit um unseren Lauffreund Jens, seines Zeichens Chef des KSWM, einzuladen und das Wochenende gemeinsam zu verbringen. So konnten wir uns auch f√ľr die gro√üartige Organisationsarbeit in Kassel revanchieren. Samstag reiste er an und wir verlebten einen entspannten Nachmittag und Abend mit reichlich “Carbo-Loading”.

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6. Juni 2011

Wie ein Bl√ľmchen‚Ķ

von jule — Kategorien: Allgemein, Halbmarathon, Wettk√§mpfe — Schlagw√∂rter: , , , , , 5 Kommentare
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Der Schlösserlauf 2011 am 5. Juni in Potsdam ist Vergangenheit. Wieder ein Wettkampf, eine Erfahrung mehr auf meiner Liste.

Ich sag nur eins: Hitzeschlacht. Schlimmer als im letzten Jahr, meine ich. Und deshalb traf ich in den Tagen vor dem Lauf die Entscheidung, mich umzumelden. Urspr√ľnglich wollte ich den Halbmarathon genie√üen. Die Strecke durch Potsdam ist toll. Viele Sehensw√ľrdigkeiten im Schnelldurchlauf. Aber nicht mit mir bei 28¬įC im Schatten. Beim besten Willen nicht. Also habe ich schweren Herzens auf die 10km umgemeldet. Ein Klick im PC, die alte Startnummer r√ľbergereicht und eine neue erhalten. Kein Problem, ein toller Service vom Veranstalter eine Stunde vor dem Start. Sowieso ist alles gut organisiert und durchdacht, auch die Location ist fantastisch, das Gel√§nde des Luftschiffhafens. Sicher noch mit Ostcharme, aber das st√∂rt mich nicht ;-). Daumen hoch!!

Erst starten um 9.00Uhr die 2275¬†Halbmarathonis. Bewundernswert. Sich der sengenden Sonne auszusetzen scheint vielen nichts auszumachen. 90% der Strecke sind ohne k√ľhlenden Schatten.¬†:-( Heiko ist nat√ľrlich dabei‚Ķ

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