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Category: Training

18. April 2016

Paris - 6

Von der Goliaz-Challenge zum Paris Marathon

Die vorletzte Woche verbrachten wir in PARIS. Eine tolle Stadt mit viel Sehens- und Erlebenswertem. Dies soll nun aber keine Reisereportage werden. Nein, der Sport soll doch im Mittelpunkt stehen. Ich hole aber am besten etwas weiter aus, denn viel habe ich in diesem Jahr hier noch nicht geschrieben.

Der Januar startete gleich wieder mit einer Goliaz-Challenge. Titel „BEAST MODE“ – im wahrsten Sinne. Es ging ordentlich zur Sache, eine stetige Steigerung der Intensität von Woche zu Woche. Meine Läufe reduzierte ich daher etwas, beides parallel wäre zu viel geworden. Zuhause begannen wir einen kleinen Umbau, hier steckte ich auch einiges an Energie und Zeit hinein, mein Körper hatte etwas Stress.

BeastMode-#1-2016-01-30

 

Und dann kam eins zum anderen, ein eingeschleppter Keim kippte mein Immunsystem. Ich lag von einer Stunde auf die nächste nieder. Hohes Fieber, Schüttelfrost, krampfartiger Husten etc. – eine fette Lungenentzündung beherrschte mich in der Folge fast drei Wochen lang. Sowas hatte ich noch nicht erlebt, und muss es auch nicht wieder haben. Alle weiteren sportlichen Planungen gerieten in den Hintergrund.

So hatte ich auch wenig, oder gar nichts hier im Blog zu berichten. Ganz, ganz langsam tastete ich mich wieder an die Bewegung heran. Nach vielen Spazierkilometern mit Jule und Eddie, kamen dann die ersten Übungen innerhalb der Wohnung wieder hinzu. Und so war es erneut eine Goliaz-Challenge, die mich aufbaute! „ABS-TO-MAX“ lautete das Motto und der Fokus war klar – der Bauch stand im Mittelpunkt. Wie bei jeder Challenge baute sich die Intensität langsam auf. So konnte ich mich noch erholen und gleichzeitig doch wieder etwas trainieren. Das Ergometer leistete ebenso sehr gute Dienste, unsere Ernährungsweise sowieso! Jule hatte ein waches Auge und „pfiff“ mich schon mal zurück, wenn mein Ehrgeiz zu viel wollte…

Ab Mitte März stieg ich dann in das Lauftraining wieder ein. Neben den Freeletics-Übungen auf dem Sportplatz, zu welchen ich ja eine Ein- und Auslaufstrecke hatte, standen auch erste kurze reine Lauftage an. Es fühlte sich wieder gut an! Jedoch war der Paris Marathon kein Thema mehr. Ich meldete mich stattdessen zum Frühstückslauf am Samstag. Wenigstens eine kleine offizielle Strecke wollte ich in Paris zurücklegen. Unsere Reisepläne hatten sich schließlich nicht geändert!

Finisher Badges

Am 31.03. flogen wir also nach Paris. Am Wochenende davor lief ich eine große Runde, die mir keine Mühe bereitete. Mein alternatives Training schien seine Wirkung nicht verfehlt zu haben. Und es keimte erst ein Fünkchen, dann ein Funken der Überzeugung, doch beim Marathon zu starten und nach (mindestens) der Hälfte geplant auszusteigen. Ein Blick auf den Kurs – und ein „Ziel“ war ausgemacht! Der Eiffelturm wird bei Kilometer 30 passiert, das sollte doch perfekt passen!

 

Paris Marathon - Messebesuch
Paris Marathon – Messebesuch

 

Jule war wenig begeistert von meinem Plan, aber wir trafen eine entsprechende Übereinkunft und planten den Tag entsprechend. Am Freitag waren wir dann gemeinsam auf der Marathon-Messe. So großzügig und gut organisiert hatten wir noch keine Messe erlebt. Und das bei 57.000 gemeldeten Startern! Um es gleich vorwegzunehmen: die tadellose Organisation zeigte sich am Renntag ebenso wieder – das machte wirklich Spaß.

Freitag und Samstag nutzten wir, um die Stadt zu erkunden. Die Palette der Sehenswürdigkeiten ist endlos, aber dank dichtem Metro-Netz auch gut erreichbar. Jedoch mit seeeehr vielen Treppen – jedes Umsteigen von einer Linie in die andere, bedeutete zahlreiche Stufen zu erklimmen. Ich sag´s mal so: Tapering ist etwas komplett anderes. Es ging nun mal auch nicht um den Lauf, sondern darum, Paris zu erleben! Und das taten wir wirklich.

Sonntag früh verabschiedete ich mich zu meinen 30 Kilometern. Mit der Metro ging es zum Start. Mit jeder Station potenzierte sich die „Läuferdichte“ im Waggon. Ein paar Fotos, den Beutel mit den Wechselsachen abgegeben und im lockeren Trab zum Start. Es waren immerhin gute 1,5 Kilometer zwischen Kleiderabgabe und meinem Block. Ich blieb ziemlich weit hinten, meine angegebene Zielzeit war ja irrelevant und ich wollte den Tag und die Strecke einfach genießen. Aufgeregt war ich nicht, nur reine Freude doch noch hier im Startblock zu sein.

 

Wie das Rennen verlief? Das gibt es im Teil 2 zu lesen!

 


8. März 2016

Focus

Kurzer Abriss 2015

Der Statistiker in mir kommt nicht umhin, eine komplette Jahresübersicht zu erstellen und zu teilen. Dies soll hier nun (endlich) passieren. Vielleicht ein paar Worte vorweg?

Es lief nicht alles so wie gewünscht und geplant. Na eigentlich könnte ich dies auf die zweite Jahreshälfte beschränken. Von Januar bis Juni war ich doch richtig gut „auf Kurs“. Meine Vorbereitungen auf den Saisonhöhepunkt im August (Mauerweglauf) begannen wohl schon im Jahr 2014. Eine zunehmende Intensität der Freeletics-Einheiten verschoben das Lauftraining in Richtung Ganzkörpertraining. Die Fortschritte waren toll und auch sichtbar. Viele neue Reize durch ungewohnte Übungen, der Spaßfaktor war ebenfalls enorm.

Erstes läuferisches Highlight war der Barcelona Marathon. Auf dem nicht gerade flachem Kurs konnte ich eine neue Bestzeit laufen. Motivation pur! 🙂 Es folgte der Grunewald Marathon in Berlin und schließlich meine 4. Teilnahme am Rennsteig Supermarathon. Viele Freeletics-Bestzeiten erreichte ich ebenfalls, aber dies ist ein stetiger Verbesserungsprozess, der damit ganz natürlich und noch längst nicht abgeschlossen ist.

Das nächste große „Ding“ war der Schefflenzer Ultra Anfang Juni. Ein kleiner feiner Lauf im Ländle, wo ich erstmals 100 Kilometer und auch gleich auf´s Podest lief. Das war mal eine krasse Erfahrung. 😎 Es folgte die Fortsetzung meines Projekts „Kilometer für Jahre„, der nun schon kleine „Ultra“ am Geburtstag. Im Regen 43 km von Deutschland nach Tchechien und zurück – vor dem Frühstück…

War es nun insgesamt zuviel, die Pausen zwischendurch zu kurz, beides oder gar nichts von beiden? Keine Ahnung. Jedoch entwickelte sich aus ab und an auftretenden leichten Zwicken im linken Knie, ein anhaltender Schmerz. Nun folgte eine mehrwöchige selbstverordnete Laufpause, ich wollte den Start beim Mauerweglauf natürlich nicht gefährden. Die Absage des Mauerweg-Nachtlauf tat schon weh, aber auch dieser musste eben dem größeren Ziel weichen. An der Startlinie zum 100-Meilen-Debüt wusste ich wirklich nicht, ob es reichen würde. Das Ergebnis gibt es hier noch einmal nachzulesen. 🙁

Unser 6-Seen-Sommer-Marathon verlief damit auch „leicht“ geändert. Krankheitsbedingte Absagen, fehlende Form oder Verletzungen (wie bei mir) führten zu einer Verkürzung auf ca. 23 Kilometer Länge. Ich selbst fuhr sogar den größten Teil per Rad mit. Unsere anwesenden Freunde aus nah und fern machten das Wochenende jedoch trotzdem zu einem Höhepunkt.

Nach intensiver physiotherapeutischer Behandlung, Lauf-Pause und gleichzeitigem speziellem Muskeltraining, ließen auch die Knieprobleme nach. Eine MRT-Untersuchung brachte zum Glück auch keinen Grund zur Sorge hervor – so begann im Herbst wieder ein moderates Training. Gleichzeitig absolvierte ich eine Goliaz-Challenge – eine aus dem Freeletics-Bereich entstandene weltweite Trainingsgruppe. Fünf Tage in der Woche wurden auf die eigene Person bezogene Workouts absolviert, mit steigendem Intensitätsgrad. Die Finisher-Quote ist nicht gerade hoch. Ich gehörte dazu… 🙂

Im Oktober beglich ich die offene Rechnung vom 6SSM und lief die Runde nur für mich und allein. (Bericht ist online.) Außerdem war ich mit Kumpel Christoph beim Hubertuslauf auf der 15km-Strecke am Start – schmerzfrei und gut gelaunt.

Im November holte ich den Gutenachtlauf von Laufen gegen Leiden e.V. nach Neuruppin. Dieser findet deutschlandweit in immer mehr Städten gleichzeitig bei Vollmond statt. Gelaufen wird eine Strecke von 5-10 Kilometern, je nach Laune und Mitläufern. Gespendet wird je Teilnehmer 1 Euro für ein aktuelles Spendenprojekt. Zum Jahresende wurde ich dann auch reguläres Vereinsmitglied. Informationen zum Verein, zu den Zielen und dem aktuellen Spendenprojekt gibt es HIER!

Im November gab es die nächste Goliaz-Challenge und mein nächstes Finisher-Abzeichen. Yehaa! 🙂

Und schon war es wieder Dezember! Neu im „Behandlungsplan“ war jetzt auch der Besuch beim Osteopathen. Nach nur drei Sitzungen war er mit mir „fertig“ und ich „funktionierte“ wieder tadellos. Zumindest muskulär. Die häufigen „Büro-Computer-Arm-Schmerzen“ wurden fast getilgt. Okay, drei Wochen Urlaub zum Jahresende halfen sicherlich auch mit. 😉 Abwarten, wie sich das Jahr 2016 entwickelt.

 

Die reinen Zahlen nun noch:

  • Laufen: 2402,65 km
  • Freeletics: 416,24 km
  • Rad: 693,33 km

 

Die wichtigsten Freeletics-Übungen für mich sind wohl:

  • Burpees: 10559
  • Situps: 25165
  • Straight-Leg-Levers: 20775
  • Climbers: 10005
  • Pullups: 8390
  • Pushups: 13585

 

Focus 21

 

Es hat zwar etwas gedauert mit dieser Veröffentlichung, aber mir fehlte zeitweise einfach die Lust zum Schreiben. Insgesamt werde ich den Blog fortführen, aber die Einträge werden seltener…


2. Januar 2016

Monate für Zusammenfassung 2015-12

Training Dezember 2015

 

Zusammenfassung Dezember 2015

Monatskilometer: 240,54 km + Freeletics 17,40 km | ges. 257,94 km   +   Ergometer 301,38 km

 

KW 49: 53,99 km + Freeletics 1,48 km | ges. 55,47 km   +   Ergometer 68,75 km
KW 50: 75,56 km + Freeletics 1,50 km | ges. 77,06 km   +   Ergometer 68,07 km
KW 51: 43,12 km + Freeletics 9,30 km | ges. 52,35 km   +   Ergometer 69,35 km
KW 52: 33,49 km + Freeletics 1,50 km | ges. 34,99 km   +   Ergometer 58,35 km
KW 53: 34,38 km + Freeletics 3,62 km | ges. 37,00 km   +   Ergometer 36,86 km

 

Trainingseinheiten:
Laufen 16
Freeletics 16
Ergometer 27

 

Trainingszeit:
Laufen 22:07:40 Stunden
Freeletics 14:57:38 Stunden
Ergometer 8:39:14 Stunden

 

Im letzten Monat des Jahres war ich auch nicht untätig. Trotz vieler Unternehmungen schuf ich mir meine Freiräume zum Trainieren. So wurde auch im Urlaub der Wecker mal auf 5:00 Uhr gestellt, oder ich lief bzw. „freeleticte“ am Vormittag. Wo ein Wille… 🙂 Gleichzeitig kam der Schlaf aber auch nicht zu kurz, so dass rückblickend der Monat ziemlich ausgeglichen und auch regenerativ war.

 

Gesehen bei "Karl´s" in Elstal :-)
Gesehen bei „Karl´s“ in Elstal :-)

 

Den sportlichen Höhepunkt bildete selbstverständlich der 4. Ruppiner Winter Marathon. Den fiesen Wetterbedingungen zum Trotz, war der Lauf wieder sehr schön. Die gelaufenen Kilometer im Dezember waren insgesamt etwas höher, als in den Monaten zuvor. Die ersten geplanten Veranstaltungen sind ja auch nicht mehr so weit entfernt. „Fahrt aufnehemen!“ – könnte das Motto sein!

Am ersten Weihnachtsfeiertag fand der Gutenachtlauf wieder deutschlandweit statt. Diesmal stand ich als Neuruppiner Organisator jedoch nicht wieder allein am Start. Neben einem Pressevertreter fanden sich doch wirklich zwei weitere Läufer ein. Gemeinsam ging es dann auf die kleinere Runde. Ich freute mich natürlich darüber! Noch etwas Durchhalten bis zum Frühjahr, dann denke ich, werden noch ein paar mehr Leute regelmäßig am Start sein! Unsere Lokalredaktion der Märkischen Allgemeinen Zeitung veröffentlichte einen guten Artikel über den Lauf und die Hintergründe, auch dies macht Hoffnung auf mehr Beteiligung…

 

MAZ vom 28.12.2015
MAZ vom 28.12.2015

 

 

Den Jahresabschluss bildete dann mein eigener Silvester-Halbmarathon. Vor dem Frühstück war ich bereits unterwegs, erstmals bei Temperaturen unter 0°C. Die Runde wiederholte ich an Neujahr, jedoch erst vormittags – dies ist aber bereits 2016 und gehört hier nicht mehr hin. 😉


16. Dezember 2015

Logo_1RWM

4. Ruppiner Winter Marathon

An guten Traditionen kann man festhalten. Und der Ruppiner Winter Marathon hat bereits eine, wenn auch kurze Tradition. Als winterlicher Ableger meines 6 – Seen – Sommer – Marathons ins Leben gerufen, ging er ebenfalls in das 4. Jahr. Nach der krankheitsbedingten Absage von Kumpel Christoph, stand ich wieder allein da. Schade.

Längerfristig hatte ich mir den 3. Advent ausgesucht. Keine Ahnung, wie ich dann fit wäre, es ging aber schließlich um nichts. Die zweite Jahreshälfte sollte jedenfalls noch einmal ein läuferisches Highlight bekommen. Nach dem Alleingang zum 6SSM-Reloaded vor genau 2 Monaten, folgte nun die winterliche RWM-Runde.

Am Samstag vor dem Lauf herrschte ruhiges klares Wetter. Die Temperaturen waren frisch, aber nicht wirklich winterlich. Gute Vorzeichen für meinen Plan. Es kam dann natürlich total anders! In der Nacht zog ein neues Tief heran, mit ordentlich Wind und Regen. Mehrmals wurde ich wach und überlegte bereits Optionen zur Verschiebung des Laufs. Mein Wecker klingelte um 4.30 Uhr und ich wusste erstmal nicht, was ich nun mache. Die Wetter-App gecheckt: abziehender Regen, dafür Sturmböen möglich. Die Windrichtung sollte mich aber auf dem größeren Teil der Strecke nicht stören. Hmmm?! Ich entschied mich zu laufen, und startete nach einer kleinen Schüssel mit Müsli meine Forerunner um 4:59 Uhr. 🙂 Der schlimmste Teil lag hinter mir…

Regen und Wind bestimmten die ersten Kilometer. Bis etwa zum südlichsten Punkt der Strecke in Altfriesack hielt der Regen an, er wurde aber wesentlich leichter. Das übliche Bild auf der Brücke in Richtung Schleuse musste ich mir sparen. Mein Telefon wollte ich nicht im Regen aus der wasserdichten Umhüllung befreien. Außerdem war es noch dunkel, sehr dunkel. Aber bereits 14 Kilometer geschafft. Langsam aber sicher näherte ich mich der Halbmarathonmarke. Kurz hinter Gnewikow war diese erreicht und die Dämmerung setzte ein. Bei freundlichem Wetter, hätte ich einen schönen Sonnenaufgang über den Feldern erleben können. So wurde es nur etwas heller.

 

4. RWM - 2

 

Ich war gut drauf, die Kilometer liefen so dahin. Weder zäh noch fliegend, einfach ein Kilometer nach dem anderen. Nur der Wind blies mir jetzt immer häufiger frontal entgegen. Stellenweise musste ich ins schnelle Gehen wechseln, aber dafür war der Regen gänzlich weggeblasen. Besonders der Abschnitt zwischen Kilometer 29 und 32 wartete mit „feinstem“ Gegenwind auf. Dafür schickte ich im Anschluss daran, geschützt in einer kleinen Wanderhütte, eine Nachricht und ein Bild zu Jule. Nur noch etwa 10 Kilometer lagen vor mir.

Immer wieder überlegte ich, ob ich von der ursprünglichen Route abweiche, um dem Wind etwas mehr zu entgehen. Wozu sind denn aber die Traditionen da? Pflegen muss man sie, also hielt ich mich an das Original. 🙂 Nach 4:19:50 h überlief ich die Marathondistanz, nach 43,23 Kilometern und 4:26:21 h stoppte ich meine Laufuhr wieder daheim. Zufrieden und glücklich – der 4. Ruppiner Winter Marathon war geschafft. Ob es 2016 zum „kleinen Jubiläum“ wieder mehr Starter gibt? Ich würde mich freuen!!

 

4. RWM - 1
Der Tag in Bildern…

 

Der 3. Advent war damit jedoch noch nicht beendet. Nach einem großen Pott Kaffee, einer Kleinigkeit zu Essen und einem Entspannungsbad fuhren wir nach Berlin zum Brunch in unser Lieblings-Brunch-Lokal. Im Anschluss ging es noch auf den veganen Weihnachtsmarkt und ins Veganz. Herrlich!! Ein äußerst gelungener Advent-Sonntag!!


3. Dezember 2015

Monate für Zusammenfassung 2015-11

Training November 2015

 

Zusammenfassung November 2015

Monatskilometer: 132,68 km + Freeletics 42,88 km | ges. 175,56 km   +   Ergometer 334,55 km

 

KW 45: 31,86 km + Freeletics 11,02 km | ges. 42,88 km   +   Ergometer 76,73 km
KW 46: 40,83 km + Freeletics 7,22 km | ges. 48,05 km   +   Ergometer 70,50 km
KW 47: 39,64 km + Freeletics 3,71 km | ges. 43,35 km   +   Ergometer 89,06 km
KW 48: 20,35 km + Freeletics 20,13 km | ges. 40,48 km   +   Ergometer 54,62 km

 

Trainingseinheiten:
Laufen 18
Freeletics 28
Ergometer 25

 

Trainingszeit:
Laufen 11:54:09 Stunden
Freeletics 24:07:48 Stunden
Ergometer 10:27:08 Stunden

 

November: ein etwas speziellerer Trainingsmonat. Es stand die nächste #Goliaz – Challenge (Freeletics) auf dem Programm. Mit Namen diesmal „ALL IN“ – und der Name war auch Programm. Von Montag bis Freitag gab es täglich überraschende Aufgaben, die sich in Intensität und Umfang steigerten. Von den weltweit ca. 250 gestarteten Athleten, wird sich wohl nicht einmal die Hälfte FINISHER nennen können. Ich schon. 😀

 

All In Finisher

 

Gelaufen bin ich natürlich auch, denn dies war ja ebenfalls ein Bestandteil der Challenge. Nur meine sonst „nebenher“ absolvierten Umfänge wollte und konnte ich nicht beibehalten. Irgendwann ist ja auch mal gut… 😉

 

Gutenachtlauf_Collage_2015-11-25

 

Wie ich im letzten Post geschrieben hatte, sollte der mittlerweile 8. Gutenachtlauf zeitgleich mit 54 anderen Städten deutschlandweit nun in Neuruppin ebenfalls gelaufen werden. Und er wurde auch gelaufen, wenn auch mit einer (noch) enttäuschenden Teilnehmerzahl. Es konnte sich niemand vom (Fernseh-)Sessel aufraffen. Das Wetter war tagsüber sehr „bescheiden“, dies kam wohl noch hinzu. Abends war es klar mit einigen wenigen Wolken, es prangte der Mond in voller Pracht am Himmel. Nur Jule und ich standen jedenfalls zur Startzeit um 21.30 Uhr am Fontane-Denkmal, die schöne Runde durch das vollmond-beschienene Neuruppin drehte ich dann allein. Das muss besser werden!!


1. November 2015

Monate für Zusammenfassung 2015-10

Training Oktober 2015

 

Zusammenfassung Oktober 2015

Monatskilometer: 175,37 km + Freeletics 16,35 km | ges. 191,72 km   +   Ergometer 57,40 km

 

KW 41: 17,27 km + Freeletics 7,43 km | ges. 24,70 km
KW 42: 74,71 km + Freeletics 0,80 km | ges. 75,51 km
KW 43: 31,20 km + Freeletics 1,43 km | ges. 32,63 km   +   Ergometer 29,20 km
KW 44: 52,19 km + Freeletics 6,49 km | ges. 59,06 km   +   Ergometer 28,20 km

Trainingseinheiten:
Laufen 10
Freeletics 20
Ergometer 6

 

Trainingszeit:
Laufen 15:53:19 Stunden
Freeletics 19:36:04 Stunden
Ergometer 2:24:04 Stunden

 

Und wieder einmal ein Monat, der anders als geplant verlief. Normalerweise ist es ja schön, wenn nicht alles so vorhersehbar ist. Aber in Bezug auf Trainings und Wettkämpfe liegt der Fall schon anders. Zu Beginn des Oktobers musste ich erstmals seit Monaten eine echte Sportpause einlegen. Eine Erkältung hatte mich erwischt, und um größeren Schaden abzuwenden, war ich dann doch mal vernünftig. Leider steckte sich Jule auch an, unser Eddie hatte auch Probleme – so war die logische Folge die Absage des München Marathons. Sehr, sehr schade! 😠

Ich startete nach einigen Tagen wieder mit leichten Workouts, auf das Laufen verzichtete ich noch. Nach einem kürzeren Test, folgte dann der „6-Seen-Sommer-Marathon | Reloaded!„.  Dies war für den Kopf und das Herz wichtig… 😇 Wir hatten Urlaub und waren etwas unterwegs, ich lief zur Abwechslung mal an der Küste – auch das hat ja was!

Letzten Sonntag stand dann sogar ein Wettkampf an: der 40. Hubertuslauf in Neuruppin. Die Veranstaltung ist immer gut organisiert, und mit den verschiedenen angebotenen Streckenlängen auch für viele Läufer aus nah und fern interessant. Freunde aus Berlin besuchten den Lauf und uns, so wurde es ein richtig schöner Tag. Mein Arbeitgeber unterstützt die Veranstaltung und stellt auch ein Team zum Firmenlauf. Ich hatte mich für die 15km-Strecke entschieden, und lief diese mit Christoph aus Berlin. Sein leichtes anfängliches „Überpacen“ bescherte ihm zwar später dann Probleme, für mich als „vorsichtigen“ Starter brachte dies aber durchaus Vorteile. Insgesamt kamen wir gut ins Rennen. Während ich dann schön konstant ein gutes Tempo halten konnte, hatte Christoph ab Kilometer 10 zu kämpfen. Letztlich überwand er diese aber wieder und ich konnte überraschend sogar meine Altersklasse gewinnen! Cool!

 

collage-2015-11-01 (1)

 

Zur Kräftigung wünschte sich Jule schon längere Zeit wieder ein Ergometer. Diesen bestellten wir jetzt und so zog auch für mich eine weitere Alternative ins Training ein. Seit letzter Woche sitze ich jetzt ab und an vor dem Freeletics auf dem Gerät und strample einige Kilometer. Dies macht Spaß und die Erwärmung der Muskeln für die Workouts ist auch nicht zu unterschätzen. So gelangen bereits einige neue Bestzeiten… 😆

Im November gibt es wieder eine Freeletics-Challenge. Den ersten Tag, welcher aus Einstufungstests besteht, habe ich bereits absolviert. Nun bin ich auf die nächsten Wochen gespannt, denn die letzte Challenge im September war nicht ganz „Ohne“! Geplant wird weiterhin schon der 4. Ruppiner Winter Marathon. Natürlich erst in der Adventzeit…


14. Oktober 2015

Logo_2015_reloaded

Der 6SSM – Reloaded!

 

Bei der vierten Austragung des 6-Seen-Sommer-Marathon lief bekanntlich nicht alles so wie gewünscht und geplant. Ich selbst musste wegen Knieproblemen den größten Teil der Strecke im Radsattel verbringen, insgesamt war die Strecke sogar verkürzt. Das nagte schon etwas an mir…

Dann ging meine „Leidensgeschichte“ noch weiter. Die Knieprobleme stellten sich zwar als harmlos heraus, aber waren doch nur mit viel Geduld und wenig Laufen in den Griff zu bekommen. Es sollte nun der München Marathon alles wieder ins Lot bringen. Ganz entspannt, ohne Zeitdruck wollte ich die Strecke genießen und mit Jule ein schönes Wochenende in der bayrischen Metropole verbringen. Eine Tischreservierung für den Marathon-Abend war auch erfolgt, alles schien vorbereitet. Und dann kam die Erkältung. Kurz und heftig erwischte es erst mich, dann in der Folge auch Jule. Und als ob dies nicht schon ausreichte, hatte auch unser Eddie seine Probleme. So konnten wir ihn nicht über das Wochenende weggeben. In Summe hieß das dann: München ADÉ! 🙁

Die Erkältung verschwand bei mir fast ebenso schnell, wie sie gekommen war. Erstmals seit Juni hielt ich wirklich mehrere Tage absolute Ruhe vom Sport ein. Weder Freeletics und schon gar kein Laufen. So konnte ich in der letzten Woche wieder leicht einsteigen und absolvierte erstmal wieder nur Trainings zu Hause. Am Sonntag war ich mir sicher, die Erkältung hinter mir gelassen zu haben, und trabte eine schöne Runde um den See. Als „Formtest“ sozusagen. 😉 Mein Ziel war ein anderes: ich wollte einen Marathon nur für mich laufen, für meinen Kopf.

In Absprache mit Jule, einigten wir uns auf den gestrigen Dienstag. Im Urlaub kann man ja solche Projekte auch mal machen, oder? Die Route stand natürlich fest, die Strecke des 6SSM. Kurz vor 6.00 Uhr stand ich auf, frühstückte und füllte meinen Laufrucksack. Etwas Verdauungszeit musste noch sein, dann ging es ca. 7.30 Uhr los. Das Wetter war nicht mehr so toll wie in den letzten Tagen. Ziemlich dicke Wolken, jedoch trocken und ein paar Grad wärmer als tags zuvor. Den Forerunner gestartet, lief ich erst einmal zur Fontane-Therme, dem originalen Startpunkt des 6SSM. Knappe 2 Kilometer bis hierher.

 

Collage 6SSM Reloaded

 

Ich hatte eine kleine Kamera dabei und machte in der Folge jede Menge Bilder von besonders schönen herbstlichen Abschnitten, oder besonderen Stellen der Strecke. Dies kostete natürlich Zeit, aber die hatte ich ja. Ziel war einzig und allein, die Strecke möglichst entspannt und schmerzfrei zu laufen. Dies klappte in allen Teilen! Keine Knieprobleme, kein erhöhter Puls – einfach nur gut! Durch die Wege zur und von der Therme nach Hause, verlängerte sich meine Laufstrecke auf 46 Kilometer. Es wurde damit sogar ein kleiner Ultra, den ich in unserer tollen Landschaft laufen konnte. Die Wiederholung, oder besser Nachholung des 6-Seen-Sommer-Marathons ist damit erledigt! 🙂

 

 

 


1. Oktober 2015

Monate für Zusammenfassung 2015-09

Training September 2015

 

Zusammenfassung September 2015

Monatskilometer: 209,61 km + Freeletics 26,44 km | ges. 236,05 km

 

KW 36: 31,44 km + Freeletics 5,97 km | ges. 37,41 km
KW 37: 52,54 km + Freeletics 3,53 km | ges. 56,07 km
KW 38: 53,79 km + Freeletics 2,00 km | ges. 55,79 km
KW 39: 55,60 km + Freeletics 3,46 km | ges. 59,06 km
KW 40: 16,24 km + Freeletics 11,48 km | ges. 27,72 km

Trainingseinheiten:
Laufen 17
Freeletics 22

 

Trainingszeit:
Laufen 18:54:35 Stunden
Freeletics 25:34:11 Stunden

 

Im September lag mein Fokus im „Nicht-Übertreiben“ und „langsamen Wiederaufbau“. Die anstehenden Untersuchungen zu meinen Knieproblemen verliefen gut. Keine Frakturen, Mikrofrakturen, Risse, etc. Das war das Wichtigste! Ursache der Schmerzen geht daher auf Fehlstellung, Fehlhaltung in Kombination mit umfangreichem Training zurück. Da habe ich jetzt meine „Baustellen“ die ich mit alternativen Trainings und Physiotherapie aktiv angehe.

 

So kam mir eine Freeletics-Challenge im September wie gerufen. Erstellt und gepflegt vom Team „Freeletics World„, stand der komplette September im Zeichen der „VO2max-Challenge“. Hier gab es von Montag bis Freitag jeweils tägliche Aufgaben, die dem Ziel dienten, die eigene maximale Sauerstoffaufnahme zu verbessern. HIIT in Kombination mit Lauf-Intervallen und Tempodauerläufen machten die Aufgaben sehr abwechslungsreich! Ich bin ja schon ewig keine Intervalle auf der Bahn gelaufen – jetzt schon!! 🙂 Mir hat dies Training daher sehr gut getan. Die Belastung auf den Beinen hielt sich in Grenzen, gleichzeitig wurde aber an der Form „geschraubt“… Anfängliche Tests wurden in den letzten drei Tagen der Challenge wiederholt – die Ergebnisse sprechen für sich!

 

© #goliazchallenge #vo2max  | Niendorf

 

Eine weitere gute Sache war die Under Armour-Aktion beim Berlin Marathon. Viel Spaß, neue Leute kennengelernt und ordentlich Kilometer bei tollem Wetter zurückgelegt. So kann es nächste Woche in München auch sein!!

 

 


29. September 2015

UA Bandits - 8

Bandits beim Berlin Marathon

by heiko
Categories: Allgemein, Leute, Test, Training
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Eine etwas andere Teilnahme am Berlin Marathon ergab sich für mich in diesem Jahr. Als Teil einer kleinen Promo-Aktion von Under Armour Deutschland ging es für mich gemeinsam mit 5 weiteren Runnern auf die Strecke.

 

UA Bandits - 4
Das BANDIT-Team

 

Unser Treffpunkt war am Alexanderplatz, etwa bei Kilometer 11,5. Ich war etwas spät dran, denn ich hatte das Auto am Kurt-Schumacher-Platz geparkt und bin zum Alex gelaufen. Leider hatte ich die Strecke etwas kürzer eingeschätzt, so waren alle Mitstreiter bereits von Under Armour eingekleidet – und ich musste auf „Reste“ zurückgreifen. Auch bei UA ging im Vorfeld nicht alles glatt, so wurde ein Satz Bekleidung zu wenig geliefert. Ich fiel mit meinen Sachen daher etwas aus der Rolle, aber bequem waren sie und für die weitere Verwendung natürlich gern genommen!

Wir sprachen die Details ab und sahen derweil die Spitzengruppe an uns vorbeirennen. Sinn und Zweck der Aktion sollte sein, ein paar coole Szenen für einen Video-Spot aufzunehmen. Daher waren auch mehrere GoPro-Kameras verteilt und startbereit.

Warum nun BANDITS? Der neu auf den deutschen Markt gekommene Schuh heißt „UA Charged Bandit“ – hier gibt es einen Blick darauf. Viel mehr möchte ich jetzt noch gar nicht schreiben, sondern in einem weiteren Beitrag wird hoffentlich das Ergebnis zu sehen sein!

 

UA Bandits - 3

 

Die Kleidung inklusive Schuhen kann und soll nun von uns getestet werden. Da bin ich doch gern dabei! Nur muss ich meine Ausrüstung ja erst noch erhalten… 😉 Ich werde dann natürlich darüber schreiben, und wer weiß, vielleicht gibt es ja wieder einmal eine tolle Aktion mit Under Armour! Ich bin dafür bereit! 🙂

Meine Kilometer beim Lauf zum Treffpunkt, die Kilometer bei der Aktion an sich, und mein Rückweg zum Auto summierten sich zu einer ganz ordentlichen Strecke. Zusammengekommen sind gute 30 Kilometer, meinen langen Lauf vom Wochenende konnte ich somit bequem „abrechnen“. :mrgreen: Tolles Wetter und ein wenig Marathon-Feeling – meine Vorfreude auf München in zwei Wochen ist noch einmal gewachsen!

 


2. September 2015

Monate für Zusammenfassung 2015-08

Training August 2015

 

Zusammenfassung August 2015

Monatskilometer: 202,11 km + Freeletics 14,88 km | ges. 216,99 km

 

KW 31: 25,23 km + Freeletics 0,50 km | ges. 25,73 km
KW 32: 58,45 km + Freeletics 6,68 km | ges. 65,13 km
KW 33: 63,68 km + Freeletics 2,70 km | ges. 66,38 km
KW 34: 18,03 km + Freeletics 2,40 km | ges. 20,43 km
KW 35: 23,38 km + Freeletics 2,60 km | ges. 25,98 km
KW 36: 13,34 km + Freeletics 0,00 km | ges. 13,34 km

 

Trainingseinheiten:
Laufen 9
Freeletics 25

 

Trainingszeit:
Laufen 20:35:13 Stunden
Freeletics 28:29:27 Stunden

 

Ein Monat mit Höhen und Tiefen liegt hinter mir. Nach der Laufpause im Juli tastete ich mich wieder an ein paar Kilometer heran. Ganz nach dem Motto „Weniger ist Mehr“, versuchte ich meine Form zu halten. Ich hatte ein gutes Gefühl, sonst wäre ich nicht an den Start zum Mauerweglauf gegangen. Das Ergebnis tut noch weh, aber auch 63,xx Kilometer sind eine beachtliche Strecke. Es kommt halt immer auf den Anspruch an sich selbst an.

 

Auf dem Weg zum 2. VP
6SSM – auf dem Weg zum 2. VP in Molchow

 

Ende August fand traditionell wieder unser 6-Seen-Sommer-Marathon statt. Dieses Jahr nicht über die volle Distanz und auch mit weniger Teilnehmern. Dafür konnten wir uns wirklich mal als geschlossene Gruppe fortbewegen – Läufer und Radbegleitung gemeinsam. Ausführliche Informationen sind hier zu finden.

Ich versuche jetzt im September möglichst viele kürzere Läufe zu absolvieren, um so einerseits das Knie nicht übermäßig zu strapazieren, und andererseits ein gewisses Level zu halten. Physiotherapie bei Nico, BlackRoll zu Hause und Freeletics werden ebenfalls eine große Rolle spielen. Mein nächstes Ziel ist der München Marathon im Oktober!



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Today is Freitag
6. Mai 2016
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