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Heute ist Donnerstag
28. August 2014

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30. Juli 2014

Berlin¬īs Nachtleben mal anders

Der 4. Mauerweg-Nachtlauf 2014

 

Das Wochenende brachte wieder viele Kilometer und noch mehr Eindr√ľcke. Ich lief mit den L√§ufern der LG Mauerweg die vierte Ausgabe des Mauerweg-Nachtlaufes. Im letzten Jahr wollte ich hier eigentlich schon mitlaufen, daraus wurde dann aber nichts. Anders in diesem Jahr, ich hatte mir rechtzeitig den Termin vorgemerkt.

“Vorschlafen” kann ich nicht, und zuhause war auch noch gen√ľgend zu erledigen. So musste ein “normaler” Samstag, mit allen √ľblichen Arbeiten und Erledigungen als “Vorbereitung” gen√ľgen. ;-) Noch dazu war es sehr warm, unser Thermometer war jenseits der 30¬įC-Marke. Aber was soll¬īs!

 

Treffpunkt am Hauptbahnhof

Treffpunkt am Hauptbahnhof

 

Schwieriger gestalteten sich die √úberlegungen, was ich nun ben√∂tige und einpacken muss. Fragen, wie “Brauche ich nachts √Ąrmlinge oder ein Langarmshirt/Jacke?”, oder “Trinkrucksack: ja oder nein?” musste ich mir beantworten. Letztlich fand ich einen guten Weg und war mit meiner Auswahl zufrieden! :-) Der Rucksack kam mit, darin war meine d√ľnne Brooks Laufjacke, ¬†meine LED Lenser H7.2,¬†ein Oatking Meisterst√ľck und zur Sicherheit etwas Geld…

Etwa 21.30 Uhr war ich am vereinbarten Treffpunkt, auf dem Platz vor dem Berliner Hauptbahnhof. Lange suchen brauchte ich nicht, denn die neongelben Vereinsshirts der Mauerwegl√§ufer √ľberstrahlten alles. ;-) Nach und nach trafen immer mehr L√§ufer und L√§uferinnen ein. Mit 40 Teilnehmern war das Kontingent auch ausgebucht! Es folgte das Verstauen der Wechselsachen in den Verpflegungstransporter, eine kleine organisatorische Ansprache durch den “Rennleiter”¬†und die anschlie√üende Einteilung in drei Tempogruppen. Um 22.10 Uhr ging es dann offiziell los!

An der Spree entlang, am Reichstag vorbei, durch das Brandenburger Tor – es wurden gleich einige der gr√∂√üten Highlights der Hauptstadt mitgenommen. Weiter ging es ¬†in Richtung S√ľden mit East Side Gallery und der Party-und Kneipenszene. Unser leuchtender L√§uferzug bekam viel Beachtung und viele Kommentare! Der erste VP lag mittendrin! ;-)

 

Versorgungspunkt 1

Versorgungspunkt 1

 

Dann wurde es etwas unspektakul√§rer. Immer noch urbanes Gel√§nde, aber keine echte Abwechslung. Entlang der Stadtautobahn, getrennt und gesch√ľtzt von einer L√§rmschutzwand, f√ľhrte die Strecke immer weiter s√ľdlich. Wirkliche¬†H√∂hepunkte waren die Verpflegungsstellen. Im Abstand von ca. 8 Kilometern wurden wir erwartet und versorgt. Vielen Dank daf√ľr! Getr√§nke angefangen beim Wasser, √ľber Apfelschorle, Cola und Malzbier war f√ľr jeden etwas dabei. Sp√§ter gab es dann sogar noch Radler, f√ľr die die wollten… Das feste Angebot an Snacks musste sich auch nicht verstecken: Salzstangen, Studentenfutter, √Ąpfel, Melone, Brot und Salz kamen f√ľr mich in Frage. Alle Nicht-Veganer machten sich zus√§tzlich √ľber K√§se, Wurst, Kekse etc. her. ;-) Ich war sehr¬†zufrieden!!

Eine kleine Panne passierte unserem “Guide”: wir erwarteten den zweiten VP auf der Sonnenallee und waren erstaunt dort niemanden anzutreffen. Nach ca. 15 Minuten Warterei und einem Telefonat stellte sich heraus, dass wir eine Stra√üe weiter mussten. :-( Endlich am VP angelangt, traf auch schon die n√§chste Tempogruppe ein. Unser Vorsprung war dahin… ;-) Am n√§chsten Versorgungspunkt teilten sich die beiden VP-Betreuer dann auf, und wir hatten unser “eigenes” Versorgungsfahrzeug – leider nicht mehr mit dem kompletten Angebot, da dies so nicht vorher geplant war. Unsere Zeiten machten dies aber notwendig und es war trotzdem f√ľr alles gesorgt.

Seit¬†etwa einem Drittel der Strecke lief ich √ľberwiegend mit Cornelius aus Berlin zusammen. Er kannte die Strecke sehr gut, und so wurde uns bereitwillig die Spitze √ľberlassen. Ungewollt!! Wir plauderten √ľber alle m√∂glichen Sachen, haupts√§chlich nat√ľrlich √ľber das Laufen und Essen. Da passte das Buch, welches ich momentan lese ja hervorragend dazu, n√§mlich “Eat and Run” von Scott Jurek… :mrgreen:

In den Waldst√ľcken im S√ľden Berlins kamen dann die Stirnlampen voll zum Einsatz. Hier mussten wir auch einzeln hintereinander laufen, ein feiner Single-Trail – und ich ganz vorn!¬†Ich war wohl etwas schnell, aber das stellte sich erst viel sp√§ter heraus. “Gemault” wurde n√§mlich erst im Ziel… “Selber Schuld” kann ich da nur sagen.

 

Im Ziel: ein Teil unserer "Tempogruppe" ;-)

Im Ziel: ein Teil unserer “Tempogruppe” ;-)

 

Das Morgengrauen setzte ein und damit auch ein besonderes Gef√ľhl. Es wurde wieder leichter unterwegs zu sein. Die letzten Versorgungspunkte wurden passiert, diese waren jetzt auch dichter beieinander. Und dann war es auch schon vorbei, wir erreichten die Jugendherberge Wannsee! Meine Forerunner zeigte 67,48 km an und inklusive der Pausen standen dahinter 8:15:01 h.

 

 

 

Einzelne Stationen des Laufes wurden durch den Medienpartner der LG Mauerweg e.V. mit einer Kamera begleitet. Das Ergebnis gibt hier es bei Hauptstadt.tv zu sehen! Ich husche auch mal kurz durch das Bild…

Nachtlauf der LG Mauerweg

 

11. Juli 2014

Schwerin: 30km beim F√ľnf Seen Lauf

von heiko — Kategorien: Allgemein, Leute, Wettk√§mpfe — Schlagw√∂rter: , , , , Kommentare deaktiviert
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Letzten Samstag stand der der 30. F√ľnf Seen Lauf in Schwerin auf dem Wettkampfkalender. Geplant war eigentlich ein famili√§rer Besuch in Schwerin mit dem Lauf als Abrundung des Wochenendes. Daraus wurde leider nichts, die “Familie” war ausgeflogen… Letztlich fuhren wir nur zum Lauf und trafen uns mit Freunden.

Wettertechnisch war es f√ľr den Schweriner Lauf wieder einmal typisch: es wurden Temperaturen bis zu 30¬įC erwartet. Ganz so war es dann zum Gl√ľck nicht, aber eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit und gute 21¬įC zum Start um 10.10 Uhr waren auch nicht ohne. Wie bereits im Jahr 2011 war ich auf der 30km-Strecke gemeldet. Mein Ziel war nat√ľrlich etwas schneller als damals zu sein.

Vor dem Lauf trafen wir uns mit Freunden aus Goslar und Rostock. Die Rostocker “Sprintefixe” waren wieder fast mit der ganzen Familie am Start, von unseren Leuten aus Goslar, Andreas und Ulla, lief nur Andreas. F√ľr ihn war es schon ein Vorbereitungslauf auf unseren 6-Seen-Sommer-Marathon! Nach kurzer Plauderei ging es auch schon zum Start.

In Schwerin gibt es nur eine Bruttozeit-Messung, ich versuchte mich daher im vollen Startbereich noch etwas nach vorne zu schieben. Dann erfolgte der Startschuss und so gaaaaanz langsam setzte sich die Masse in Bewegung. Der erste Kilometer war schon mal nix… Nachdem der Schlosspark erreicht war, zog sich das Feld auch endlich etwas auseinander, und ich versuchte meinen Rhythmus zu finden. Schnell merkte ich aber, dass heute nicht mein Tag werden w√ľrde. Die ungewohnte Uhrzeit, das warme Wetter und die letzten L√§ufe sprachen dagegen. Irgendwie lief es, aber nicht so sch√∂n locker wie zuletzt.

 

Fast geschafft mit neuer PB hier!

Fast geschafft mit neuer PB hier!

 

Die Kilometer wurden weniger, mein Gef√ľhl blieb unver√§ndert. Ich nutzte die Verpflegungspunkte um etwas Tempo herauszunehmen und trank h√§ufiger ein oder zwei Schlucke Wasser. Das Wetter und die nicht gerade anspruchslose Strecke verlangten schon einiges ab! Bereits recht ausgelaugt kam ich an den “Lankower Bergen” und damit den letzten Kilometern an. Das Ziel war schon in H√∂rweite, ein zwei Anstiege musste ich gehen, aber dann war es geschafft. Nach 2:30:16 lief ich √ľber die Ziellinie und wurde “gescannt”. ;-)

 

 

Insgesamt zufrieden mit dem Lauf, ging es erstmal duschen. In der Zwischenzeit waren auch Andreas und Fred im Ziel. Wir erz√§hlten noch etwas, bevor die beiden Goslarer und wir ins Zeppelin XXL fuhren. Wenn ich schon Werbung f√ľr meinen Bruder auf dem Shirt mache, dann sollten die beiden auch die entsprechende Lokalit√§t kennen lernen. :-)

 

Snakebite! Leckere Sache f√ľr warme Tage.

Snakebite! Leckere Sache f√ľr warme Tage.

 

Wir verbrachten noch einige Zeit dort, bevor wir uns wieder auf die Heimreise machten. Das Unwetter am Abend sahen wir gl√ľcklicherweise nur noch auf Fred¬īs Video

 

 

22. Juni 2014

NoMeatAthlete: Offtopic – oder doch nicht?

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Offtopic? Nein sicher nicht. Es geht schon um das Laufen, aber auch um das Essen!

Gestern d√ľsten¬†wir zu einer Buchvorstellung nach Berlin. Katrin und Daniel von beVegt.de¬†stellten¬†die deutsche Ausgabe des Buches “No Meat Athlete – Mit veganer Ern√§hrung zur pers√∂nlichen Bestform” von Matt Frazier vor. Die Beiden schrieben auf Bitten des Verlages auch das Vorwort und berichteten entsprechend viel auch auf ihrem Blog dar√ľber. Wir waren neugierig und gespannt. Am Freitag erschien nun das Buch in Deutschland und der Verlag organisiert dazu eine Vorstellungstour durch einige deutsche St√§dte. Den Auftakt bildete nat√ľrlich Berlin. Und wir waren dabei…

Die Lesung/Pr√§sentation fand im “Extravaganz”, gleich neben dem “Veganz” in der Schivelbeiner Stra√üe / Prenzlauer Berg statt. Verbinden konnte wir die kleine Tour ganz gut mit ein paar Lebensmitteleink√§ufen f√ľr unseren bevorstehenden Urlaub in den Alpen. Dies ist ja unser erster “veganer Selbstversorgerurlaub”, das wird noch spannend… ;-)

Etwa 30 Interessierte kamen zur Vorstellung. Der Raum war damit aber auch seeehr gut gef√ľllt. Die beiden Frankfurter L√§ufer, Blogger und Veganer (Daniel und Katrin) empfingen alle Besucher sehr nett und locker, es wurde ein kleiner bunter Haufen. Nicht alle Zuh√∂rer w√ľrde ich als Sportler einsch√§tzen, aber da kann man sich ja auch schnell irren und au√üerdem ist es ja egal. Der Grundgedanke im Buch ist universell √ľbertragbar, nur wird er am Beispiel des Autors transportiert.

Katrin und Daniel lasen Passagen aus dem Buch, aber erz√§hlten auch genau so viele Episoden aus ihrer eigenen Entwicklung. Das war sehr sympathisch und interessant. Einige Parallelen zu uns konnten wir nat√ľrlich ausmachen, wie wohl jeder andere im Raum ebenfalls. Und gerade das machte es meiner Meinung aus, es ging nicht um irgendwelche Botschaften mit “erhobenen Zeigefinger”, sondern es ging um die ganz pers√∂nlichen kleinen Geschichten. Mit allen H√∂hen und Tiefen.

Ein paar Fragen und Antworten im Rahmen einer kleinen Diskussion rundeten die Veranstaltung ab. Heute geht es f√ľr die Beiden in Hamburg weiter.¬†Wer also auch Interesse hat, kann sich im “beVegt”-Blog informieren.¬†Eine richtig nette Zeit verbrachten wir. F√ľr uns gab es anschlie√üend noch etwas¬†Leckeres zu essen, bevor wir wieder rechtzeitig zum Deuschlandspiel nach Hause d√ľsten…

 

Katrin und Daniel, wir w√ľnschen euch¬†viel Spa√ü auf der kompletten Tour, es war nett euch mal pers√∂nlich kennengelernt zu haben!

 

 

23. April 2014

German Darts Masters | Ostern in der Hauptstadt

von heiko — Kategorien: Allgemein, Leute — Schlagw√∂rter: , , , Kommentare deaktiviert
GDM 2014 #9

 

Am Osterwochenende gab es Spitzensport der etwas anderen Sorte. In Berlin traf sich die aktuelle Weltspitze des Darts, um den German Master zu finden. Drei Tage Präzision und Konzentration am Dartboard im Maritim Hotel und wir waren am Finaltag live dabei!

Seit etwa zwei Jahren verfolgen wir nun diesen Sport, der von vielen sicherlich immer noch bel√§chelt und als “Kneipenspiel” abgetan wird. Aber die t√§glichen Trainingsstunden am Dartboard die n√∂tig sind um in der Weltspitze mitzumischen, sind beachtlich. Die absolute Pr√§zision um drei Darts in ein 8 Millimeter gro√ües Feld zu werfen, fasziniert einfach.

Und dann ist da noch diese Stimmung! Unbeschreiblich! Im Fernsehen ist es schon immer toll und wir fiebern mit unseren persönlichen Favoriten mit. Aber live war dieser Turniertag echt noch etwas schriller, spannender, anstrengender! ;-)

Der Tag begann aber auch f√ľr uns sportlich. Ich absolvierte mein Krafttraining und anschlie√üend wollte Eddie bewegt werden. Danach fuhren wir mit den √∂ffentlichen Verkehrsmitteln nach Berlin und gingen Brunchen! Wir haben vor einer Weile eine tolle Liste veganer Brunchm√∂glichkeiten gefunden, da probieren wir uns jetzt durch! :-) Wir waren im “Mio Matto” in der Warschauer Stra√üe und es war grandios! Wirklich mehr als satt, gl√ľcklich und zufrieden traten wir dann die Fahrt zum Maritim Hotel an, wo das Turnier ausgetragen wurde.

 

MioMatto Brunch

Eine Mini-Auswahl der K√∂stlichkeiten…

Die Qualifikation und die beiden Vorrunden wurden bereits am Samstag und Sonntag gespielt. Am Ostermontag fand Runde 3 in der Nachmittags-Session, das Viertel-, Halb- und Finale in der Abend-Session statt. Wir hatten uns Tageskarten bereits im Dezember gesichert, und waren damit also gut versorgt. Gespannt was uns nun erwartete, betraten wir das Hotel. Ein ziemlich gro√üer Konferenzraum war der Austragungsort. Etwa 3000 Darts-begeisterte Zuschauer verfolgten den Turnierverlauf. Wir fanden recht gute Pl√§tze und sicherten uns das notwendige “Equipment”. ;-)

 

GDM 2014 #4

Das Equipment!

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7. Januar 2014

2013: Was war los?

Medaille 2013

 

Das Jahr 2013 ist um, die meisten R√ľckblicke sind bereits gelesen und vergessen… Und nun kommt noch (m)einer. ;-)

Was war so los, im letzten Jahr? Die l√§uferischen Fakten sind schnell beisammen und auf dem Bild zu lesen. Nat√ľrlich war das nicht alles.

 

 

Tweegram 2014

 

 

 

H√∂hepunkte waren f√ľr mich die Ultral√§ufe am Rennsteig und an der M√ľritz, aber nat√ľrlich auch die anderen Marathons in Deutschland und der Gletschermarathon in Tirol. Viele sch√∂ne Kilometer kamen da zusammen. Die gelaufene Strecke und die Trainingszeiten sind mit dem Vorjahr vergleichbar. Die Wettkampfanzahl ist wesentlich geringer, daf√ľr wurden die Wettkampfstrecken l√§nger.

Besonders zu erw√§hnen sind nat√ľrlich unsere selbst organisierten L√§ufe. Der 2. 6 – Seen – Sommer – Marathon lockte wieder ein paar Lauffreunde aus Nah und Fern nach Neuruppin. Wir hatten neue Gesichter und Wiederholungst√§ter am Start. Die dritte Auflage ist bereits terminiert und in der Vorbereitung. Der 2. Ruppiner Winter Marathon kam trotz gro√üer Zustimmung und Zusagen im Sommer nicht √ľber 2 (!) Teilnehmer hinaus. ;-)¬†Das kann sich nat√ľrlich zuk√ľnftig auch gern √§ndern…¬†

Ebenfalls noch einmal gesondert zu erw√§hnen w√§ren die Aktivit√§ten mit Rudi! Zuerst waren wir auf unterschiedlichen Strecken am Rennsteig unterwegs. Das “Familientreffen” in Oberhof war an sich schon toll. Im August begleitete er mich mit dem Mountainbike auf den 75 Kilometern um die M√ľritz, dann war er selbst Teilnehmer am 6SSM und k√ľmmerte sich super um den Marathon-Novizen Denny. Wir liefen gemeinsam in Dortmund (Halbmarathon) und Frankfurt (Marathon) und auch in seinem heimischen Revier wurden ein paar sch√∂ne Kilometer zusammen zur√ľckgelegt. DANKE daf√ľr! In diesem Jahr wird es hoffentlich √§hnlich!!

Jule konnte im letzten Jahr leider nicht so, wie sie gern gewollt h√§tte. Die Gesundheit spielte nicht mit und das geht nun mal vor. Wir hoffen auf ein besseres Jahr ¬ī14! Auch dies ist ein Grund gewesen, den ein oder anderen sonst “festen” Termin auszulassen, aber nicht nur. Der “gro√üe Veranstalter” in Berlin ¬†hat seine Praktiken merklich ins Negative ver√§ndert, da wollen wir nicht mehr hin. Dies wird sich nun auch im aktuellen Jahr wiederspiegeln.

Ein anderes gro√ües Thema in der zweiten Jahresh√§lfte war unsere Ern√§hrungsumstellung. Jule ern√§hrt sich nun komplett vegan und sehr kohlenhydratarm. Ich bin (noch) nicht so weit, bei mir ist es “nur” vegetarisch geworden. Wir f√ľhlen uns wohl damit und es macht immer wieder Freude, neue und interessante Gerichte/Zutaten zu probieren. Irgendwann wird sicher auch ein separater Beitrag dazu erfolgen. ;-)

 

Also dann, auf in das Jahr 2014!

 

 

 

9. Dezember 2013

2. Ruppiner Winter Marathon

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Im letzten Jahr aus der Not entstanden (hier der “alte” Bericht), plante ich in diesem Jahr den Lauf bereits fest ein. Ob wieder allein, oder mit ein paar mehr Leuten war erst einmal egal.

Beim gem√ľtlichen Beisammensein nach dem 6-Seen-Sommer-Marathon sprach ich dies auch an, und es gab auch sofort Zusagen. Klar die Pr√§misse, dass der 10. Kasseler Weihnachstmarathon (KSWM) in diesem Jahr stattfinden k√∂nnte, war ebenfalls gegeben. Einige der Starter in sp√© w√ľrden dann nicht doppelt starten und Kassel dem Vorzug geben. Einzig Claudia aus Berlin war festen Willens, mit mir die zweite Auflage zu laufen. Nach einigem Hin und Her, wurde auch der KSWM 2013 abgesagt. Trotzdem kamen keine weiteren Zusagen und so war das Starterfeld zwar um 100% gewachsen, aber dennoch √ľberschaubar. ;-)

 

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22. November 2013

Kreislauf auf der Tartanbahn

von heiko — Kategorien: Allgemein, Leute, Stundenlauf, Wettk√§mpfe — Schlagw√∂rter: , , , , Kommentare deaktiviert
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Ein Stundenlauf der Laufgemeinschaft Neuruppin f√ľhrte uns am 20. November in das Volksparkstadion Neuruppin. Bei “bestem” Novemberwetter fand der 11. Halb- und Stundenlauf statt.

Den ganzen Tag war es schon windig, kalt und verregnet gewesen. Jedoch verzogen sich die Schauer zum Abend hin und wir hatten nur sehr leichten Nieselregen am Start. Dem Wetter war es sicherlich auch geschuldet, dass nur etwa 40 Läuferinnen und Läufer den Weg in Stadion fanden. Der Stimmung tat dies keinen Abbruch, wir trafen einige Bekannte und Freunde und konnten ein wenig erzählen.

Jule hatte sich als Helferin gemeldet und wurde als Rundenz√§hlerin f√ľr den Halbstundenlauf eingesetzt. Ich ging auf die volle Stunde als L√§ufer. Erstmals wurde f√ľr die ganz Kleinen sogar ein 15-Minuten-Lauf angeboten. Hier waren 3 Kinder am Start. Bei Flutlicht und Musik erfolgte der Startschuss um 18.15 Uhr. Das Feld setzte sich in Bewegung, ich versuchte mich nur auf mich zu konzentrieren. Dies war mir bei der Marathonstaffel am Sonntag ja auch ganz gut gegl√ľckt. Aber im Stadion war dies zu Anfang nicht so leicht. Nach und nach kam ich dann aber doch in ein gutes Tempo. Ich konzentrierte mich wieder auf die Zahlenwelt: wieviele Runden, welcher Strecke entsprach dies, was ist insgesamt machbar… Sch√∂ne Gedankenspielerei und die Zeit verflog. Nach 15 Minuten wurde das erste Mal “abgeschossen”, zur halben Stunde wieder. Ich lag im Soll – im pers√∂nlichen. ;-) Meine Vorgabe an mich waren 30 Runden + x.

Nach etwa 45 Minuten begann ich dann, meine Beine etwas zu merken. Der Staffelstart und die beiden Seminartage in Hamburg inklusive einem Lauf um Binnen- und Au√üenalster vom Hotel aus, steckten diese Woche bereits in den Beinen. Aber es machte trotzdem richtig Spa√ü! Ich f√ľhlte mich, sicher auch durch die “Dosis” FitRabbit, richtig gut. Mein zugeh√∂riger Rundenz√§hler rief mir ab und an den Stand durch – wir waren uns einig, ich hatte mich nicht verz√§hlt. :-) Runde 30 war geschafft, die letzte Minute brach an. Noch eine komplette Runde w√ľrde es nicht werden – aber einen Versuch war es wert! Also nochmal Gaaaaaaas gegeben und dann kam der finale Schuss. Offiziell wurden f√ľr mich 12,235 km gewertet. Damit belegte ich Platz 13 im Gesamtklassement und Platz 2 in der Altersklasse. Ich war und bin zufrieden!

 

 

Warmer Tee und andere Getr√§nke standen bereit. Die Auswertung und Siegerehrung erfolgte im Anschluss an das Duschen stilsicher in der Stadionkneipe. Fast alle Teilnehmer waren noch vor Ort und so bekam jeder seine Urkunde mit Applaus √ľberreicht. Jule hatte ebenfalls einen guten Wettkampf. Beim Z√§hlen blieb n√§mlich gen√ľgend Luft um sich mit den anderen zahlreichen Rundenz√§hlern auszutauschen… ;-) Dies war nun mein zweiter Stundenlauf bei der Laufgemeinschaft – und mit Sicherheit nicht der Letzte! Danke f√ľr die Organisation!!

Gesamtsieger wurde Lokalmatador und Kollege Ronald Hampe mit unglaublichen 16,175 km – und er war noch entspannt…! GL√úCKWUNSCH Ronald! Eine Bildergalerie gibt es bei der Laufgemeinschaft Neuruppin anzuschauen. Hier¬†alles oder nur¬†“Icke“. ;-)

 

 

19. November 2013

Marathonstaffel – mit den Fun Runners am Start

von heiko — Kategorien: Allgemein, Leute, Staffellauf, Wettk√§mpfe — Schlagw√∂rter: , , , Kommentare deaktiviert

Der Name war Programm: “Fun Runners”! Genau darum ging es heute, um Spa√ü.

Wir waren nun schon im vierten Jahr bei der Marathonstaffel auf dem Gel√§nde des ehemaligen Flughafens Tempelhof in Berlin gemeldet. Die letzten geplanten Staffelstarts waren immer mit kleinerem Chaos behaftet; Krankheit, Verhinderung oder √§hnliches kamen zusammen. Aus urspr√ľnglich einmal einem Frauen- und einem M√§nnerteam, schrumpften die lauffreudigen Teilnehmer auf ein Mixed Team zusammen. Jule “erbte” dieses Mal die Organisation von Claudia, ich war der Startl√§ufer.

 

Marathonstaffel #3

 

Wir fanden einen guten Platz im alten Hangar, sehr nah an der Startlinie und sp√§teren Wechselzone. So war es m√∂glich, das Geschehen gut zu verfolgen. Nach und nach trudelten alle L√§ufer ein, es konnte losgehen. Kurz vor dem Start ordnete ich mich im mittleren Startbereich ein. Dies stellte sich als optimal heraus, hinter mir wurde dann eine zweite Welle gestartet. Der Veranstalter hat scheinbar doch endlich mal etwas gelernt…

Das Gedr√§nge nach dem Startschuss hielt sich in Grenzen, ich konnte relativ ungehindert die Startmatte passieren und den Garmin starten. Auf ging es in die 12,195km! Als erstes wurden die zus√§tzlichen Meter gelaufen, bevor es auf zwei 6-Kilometer-Runden auf das ehemalige Rollfeld ging. F√ľr mich war dies Neuland, bei den vorigen Starts hatte ich immer nur eine Runde zu laufen.

Ich kam schnell ins Rollen, ich f√ľhlte mich wohl. Wenn es mir zu schwer wurde, nahm ich etwas Tempo raus, wir wollten einen gemeinsamen Lauf mit Spa√ü und keine Qu√§lerei. Klar l√§uft man schneller als im Training, etwas “Wettkampf-Feeling” muss schon sein. Das Wetter war richtig gut, der erste Lauf auf dem Tempelhofer Feld ohne Wind! Die Kilometer verflogen, die Zeltgasse vor dem Hangar war erreicht. Hier hie√ü es freundlich und entspannt ausschauen, hier wird gefilmt und fotografiert! ;-)

 

Marathonstaffel #2

 

Weiter ging es, die Wechselzone passiert. Einen Blick zur Seite, Jule erkannte mich und winkte! Okay, jetzt konnten sie besser hochrechnen und Christoph sich zeitig genug zum Wechsel begeben. Die zweite Runde war nun auch kein Problem mehr, ich f√ľhle mich meist sowieso erst ab 6-7 Kilometern wohl. Mit einer Zeit von unter einer Stunde konnte ich auf den zweiten L√§ufer √ľbergeben. Ich war erstaunt und seeeehr zufrieden! :-) Mit solcher Zeit hatte ich wirklich nicht gerechnet, scheinbar hatte das Intervall-Training vom Donnerstag noch mal die richtigen Impulse gesetzt.

 

Marathonstaffel #1

 

Christoph lief dann also den zweiten Teil, 10 Kilometer. Er wechselte auf Petra und war happy, nach ewigen Zeiten einen Wettkampf ohne Verletzungen bestritten zu haben! Und die Zeit war auch nicht ohne… Petra hatte einen kurzen Lauf (5km) und wechselte, ebenfalls sehr zufrieden, auf Karsten. Oder besser “Uwe”! Warum “Uwe”? Tja, laut einer weiteren unsinnigen Regel des SCC darf jeder Teilnehmer nur in einer Staffel starten. Dies war aber nicht m√∂glich, und so musste der “Bruder” eben ran… ;-)

 

Marathonstaffel #5

 

Den Abschluss lief Barbara. Sie hatte heute Geburtstag und was gibt es da Sch√∂neres, als bei einer Staffel zu starten? Eben! :-) Die Versorgung mit leckeren Pl√§tzchen war somit gesichert. Lecker! Claudia, als urspr√ľngliche Organisatorin, war mittlerweile auch vor Ort. Wir konnten viel erz√§hlen und Pl√§ne f√ľr das n√§chste Jahr schmieden. Zum Abschluss gingen wir alle gemeinsam in ein naheliegendes Caf√©. Ein sch√∂ner Sonntag lag hinter uns! Die Wiederholung in 2014 ist nicht ausgeschlossen…

 

 

30. Oktober 2013

Frankfurt Marathon 2013

von heiko — Kategorien: Leute, Marathon, Wettk√§mpfe — Schlagw√∂rter: , , , , 5 Kommentare
Frankfurt #1

 

Windig war es. Schön war es. Das ist die Kurzform vom Frankfurt-Wochenende. ;-)

Ausf√ľhrlicher? Okay, dann jetzt ab hier: Samstag ging es zeitig los und die 600 Kilometer nach Frankfurt mit dem Auto konnten wir staufrei zur√ľcklegen. Da wir im gleichen Hotel wie 2012 gebucht hatten, kannten wir uns nun schon ein wenig aus. Der Weg zur Messe war bekannt und auch nicht weit. Wir st√∂berten ein wenig durch die St√§nde und verfolgten noch ein Interview mit Falk Cierpinski, S√∂ren Kah und Markus Wei√ü-Latzko auf einer kleinen B√ľhne.

 

Frankfurt #2

 

Eine tolle Idee und wirklich beeindruckend war die lange Wand mit den Teilnehmernamen. Wir fanden mich und im Anschluss auch noch Kumpel Rudi – wir waren wohl gemeldet! ;-) Dann hie√ü es die Startunterlagen abholen und schnell wieder ins Hotel. Jule musste kurzfristig ihren Start in einer Staffel absagen, sie hatte sich einen Infekt eingefangen und f√ľhlte sich √ľberhaupt nicht. Ein wenig Ruhe vor dem Abend war noch n√∂tig.

Den Abend verbrachten wir wieder in Mainz. “Same procedure as last year…!” Katrin hatte uns eingeladen, gemeinsam mit Petra und Rudi und drei uns bis dahin unbekannten L√§ufern. Unsere “Dortmunder” sammelten uns also wieder am Hotel ein und gemeinsam fuhren wir nach Mainz. Ein sehr netter Abend, mit leckerem Essen und guten Gespr√§chen, war viel zu schnell vorbei.

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4. Oktober 2013

Phoenix-Halbmarathon am Feiertag

von heiko — Kategorien: Halbmarathon, Leute, Wettk√§mpfe — Schlagw√∂rter: , , , Kommentare deaktiviert
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Die Woche nach dem Berlin Marathon mit dem Feiertag darin, bot sich hervorragend an, Urlaub zu machen. Wir verbanden einen Besuch bei Petra und Rudi mit individuellen “Extras”. Jule wollte mit Petra ein Konzert in der N√§he besuchen, Rudi hatte einen Start beim Phoenix-HM Dortmund vor, dem ich mich doch “spontan” anschlie√üen konnte. Alles Bestens!

Anreise am Mittwoch, ganz entspannt und fast staufrei. Nach einem schönen Abend bei selbstgemachter Pizza und Wein, ging es am Feiertag relativ zeitig aus dem Bett. Das Wetter war sensationell, blauer Himmel, Sonne und wenig Wind. Die Anfahrt zum Phoenix-See war kurz und auch ein Parkplatz war schnell gefunden. Alles gut! :-)

 

Dortmund #1

 

Jule, Petra und unsere Hunde waren als Support-Team dabei. Ich konnte wieder einmal noch schnell einen Geocache loggen. Einige Bekannte von Petra und Rudi trafen wir, es wurde kurz gequatscht. Dann machten wir uns auf zur Startaufstellung. Mit uns wollten ca. 1600 Leute den Halbmarathon bzw. die Staffel laufen. Die Stimmung war gut und locker.

 

 

Dortmund #2

 

Die ersten und die letzten Kilometer f√ľhrten am Phoenix-See entlang, der k√ľnstlich angelegte See ist nicht sehr gro√ü, aber nett. Als n√§chstes l√§uft man auf der Stra√üe der Industriekultur und passiert die Reste von Phoenix West, einem ehemaligen Stahlwerk. Ich f√ľhlte mich super und der Lauf machte einfach Spa√ü. Rudi sollte mich bei m√∂glichem zu hohem Tempo einbremsen, was er auch gelegentlich tat. Es ist immer wieder sch√∂n, ab und an einen Wettkampf gemeinsam zu bestreiten.

 

Dortmund #3

 

Der weitere Verlauf war im Bereich des Westfalenparks bis hinauf zum Fu√üe des Florianturms. Der Anstieg kostete einige Kraft, war aber gut zu laufen. Weiter durch den Rombergpark, f√ľhrte die Strecke letztlich zur√ľck nach Phoenix West. Mir ging es super, unser Tempo f√ľhlte sich f√ľr mich sehr gut an. Am Phoenix-See blies nochmal ein kr√§ftiger Wind von vorn, der st√∂rte mich aber nicht mehr. Rudi hatte leider etwas mehr zu tun, unser Anfangstempo war wohl doch zu hoch gewesen. Im Ziel warteten Petra und Jule auf uns. Ein sch√∂ner Lauf war damit wieder viel zu schnell vorbei!

 

 

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