Feuerraeder archive
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21. September 2014

Roofenseelauf Medaille 2014

Roofenseelauf – 25km durch das Ruppiner Land

Roofenseelauf – 25km durch das Ruppiner Land: so lautete der offizielle Titel meines heutigen Wettkampfes. Ich hatte mich relativ kurzfristig dafür entschieden und kannte den Lauf auch noch nicht. Aber die Organisation findet durch den Laufpark Stechlin statt, da kann man sich eigentlich auf Qualität verlassen! Wenn man erlebt, wie “Chef” Wolfgang Schwericke hier agiert, spürt man die Freude an unserem Sport. Danke an dieser Stelle stellvertretend an alle Helfer!

Nach kurzer Fahrt waren wir vor Ort in Menz. Einige Absperrungen und Schilder wiesen bereits den Weg zum Start. Die Abholung der Startnummer war schnell erledigt, noch ein FitRabbit “eingeworfen” und letzte Handgriffe erledigt. Ein paar bekannte Gesichter konnte ich ausmachen, obwohl es sicherlich bei einem anderen Termin noch mehr gewesen wären. Eine Woche vor dem Berlin Marathon möchte ja nicht jeder noch einen anderen Wettkampf laufen. Obwohl auch 8 und 16 km auf dem Programm standen. Handbiker, Anklemmbiker etc. waren ebenfalls am Start – und sogar zahlreich vertreten. Immer wieder beeindruckend.

 

Kurz nach dem Start
Kurz nach dem Start

 

Jule postierte sich mit Eddie ein wenig hinter dem Start, der kurz nach 10.00 Uhr völlig unkompliziert und entspannt erfolgte. Chef Wolfgang hatte alles im Griff und die Ruhe weg. ;-) Während ich mich also auf die große Runde machte, erkundete Jule mit Eddie die märkischen Wälder.

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19. September 2014

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Nur so…

by heiko
Categories: Allgemein, Leute, Vegan
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Nur mal wieder ein kleiner Beitrag. ;-) Nachdem der 6-Seen-Sommer-Marathon vorüber ist und die Berichte dazu doch umfangreicher geworden sind, wird es auch Zeit hier mal wieder einen Post zu verfassen.

Die letzten zwei Wochen sind nur so verflogen. Wir waren viel unterwegs, u.a. waren wir fast drei Tage in Hamburg in denen ich es diesmal nicht geschafft habe, die Laufschuhe aus der Tasche zu holen. Arbeiten und Genießen standen auf dem Programm. Und wenn Jule schon mal dabei ist, haben wir es auch ausgenutzt. Unbedingte Empfehlung für euren nächsten Hamburg-Besuch von uns: das Restaurant “Leaf“. Superleckere vegane Küche in Altona. Etwas abseits, aber es lohnt sich wirklich!

 

Medaille-2014

 

Läuferisch war es für mich etwas ruhiger. Unser “Fast-6-Stunden-Lauf” musste verdaut werden. Meine langen Läufe am Wochenende ziehe ich natürlich trotzdem durch. In dieser Woche wird es sogar mal wieder ein offizieller Wettkampf werden. Ich möchte beim Roofenseelauf starten. “25km durch das Ruppiner Land” – so der offizielle Untertitel. Ich bin gespannt was mich dort erwartet. Landschaftlich wird es auf jeden Fall toll, die Strecke gehört mit zum Laufpark Stechlin. Ich werde berichten…

 


30. Juli 2014

Berlin´s Nachtleben mal anders

by heiko
Categories: Allgemein, Leute, Ultramarathon, Wettkämpfe
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Der 4. Mauerweg-Nachtlauf 2014

 

Das Wochenende brachte wieder viele Kilometer und noch mehr Eindrücke. Ich lief mit den Läufern der LG Mauerweg die vierte Ausgabe des Mauerweg-Nachtlaufes. Im letzten Jahr wollte ich hier eigentlich schon mitlaufen, daraus wurde dann aber nichts. Anders in diesem Jahr, ich hatte mir rechtzeitig den Termin vorgemerkt.

“Vorschlafen” kann ich nicht, und zuhause war auch noch genügend zu erledigen. So musste ein “normaler” Samstag, mit allen üblichen Arbeiten und Erledigungen als “Vorbereitung” genügen. ;-) Noch dazu war es sehr warm, unser Thermometer war jenseits der 30°C-Marke. Aber was soll´s!

 

Treffpunkt am Hauptbahnhof
Treffpunkt am Hauptbahnhof

 

Schwieriger gestalteten sich die Überlegungen, was ich nun benötige und einpacken muss. Fragen, wie “Brauche ich nachts Ärmlinge oder ein Langarmshirt/Jacke?”, oder “Trinkrucksack: ja oder nein?” musste ich mir beantworten. Letztlich fand ich einen guten Weg und war mit meiner Auswahl zufrieden! :-) Der Rucksack kam mit, darin war meine dünne Brooks Laufjacke,  meine LED Lenser H7.2, ein Oatking Meisterstück und zur Sicherheit etwas Geld…

Etwa 21.30 Uhr war ich am vereinbarten Treffpunkt, auf dem Platz vor dem Berliner Hauptbahnhof. Lange suchen brauchte ich nicht, denn die neongelben Vereinsshirts der Mauerwegläufer überstrahlten alles. ;-) Nach und nach trafen immer mehr Läufer und Läuferinnen ein. Mit 40 Teilnehmern war das Kontingent auch ausgebucht! Es folgte das Verstauen der Wechselsachen in den Verpflegungstransporter, eine kleine organisatorische Ansprache durch den “Rennleiter” und die anschließende Einteilung in drei Tempogruppen. Um 22.10 Uhr ging es dann offiziell los!

An der Spree entlang, am Reichstag vorbei, durch das Brandenburger Tor – es wurden gleich einige der größten Highlights der Hauptstadt mitgenommen. Weiter ging es  in Richtung Süden mit East Side Gallery und der Party-und Kneipenszene. Unser leuchtender Läuferzug bekam viel Beachtung und viele Kommentare! Der erste VP lag mittendrin! ;-)

 

Versorgungspunkt 1
Versorgungspunkt 1

 

Dann wurde es etwas unspektakulärer. Immer noch urbanes Gelände, aber keine echte Abwechslung. Entlang der Stadtautobahn, getrennt und geschützt von einer Lärmschutzwand, führte die Strecke immer weiter südlich. Wirkliche Höhepunkte waren die Verpflegungsstellen. Im Abstand von ca. 8 Kilometern wurden wir erwartet und versorgt. Vielen Dank dafür! Getränke angefangen beim Wasser, über Apfelschorle, Cola und Malzbier war für jeden etwas dabei. Später gab es dann sogar noch Radler, für die die wollten… Das feste Angebot an Snacks musste sich auch nicht verstecken: Salzstangen, Studentenfutter, Äpfel, Melone, Brot und Salz kamen für mich in Frage. Alle Nicht-Veganer machten sich zusätzlich über Käse, Wurst, Kekse etc. her. ;-) Ich war sehr zufrieden!!

Eine kleine Panne passierte unserem “Guide”: wir erwarteten den zweiten VP auf der Sonnenallee und waren erstaunt dort niemanden anzutreffen. Nach ca. 15 Minuten Warterei und einem Telefonat stellte sich heraus, dass wir eine Straße weiter mussten. :-( Endlich am VP angelangt, traf auch schon die nächste Tempogruppe ein. Unser Vorsprung war dahin… ;-) Am nächsten Versorgungspunkt teilten sich die beiden VP-Betreuer dann auf, und wir hatten unser “eigenes” Versorgungsfahrzeug – leider nicht mehr mit dem kompletten Angebot, da dies so nicht vorher geplant war. Unsere Zeiten machten dies aber notwendig und es war trotzdem für alles gesorgt.

Seit etwa einem Drittel der Strecke lief ich überwiegend mit Cornelius aus Berlin zusammen. Er kannte die Strecke sehr gut, und so wurde uns bereitwillig die Spitze überlassen. Ungewollt!! Wir plauderten über alle möglichen Sachen, hauptsächlich natürlich über das Laufen und Essen. Da passte das Buch, welches ich momentan lese ja hervorragend dazu, nämlich “Eat and Run” von Scott Jurek… :mrgreen:

In den Waldstücken im Süden Berlins kamen dann die Stirnlampen voll zum Einsatz. Hier mussten wir auch einzeln hintereinander laufen, ein feiner Single-Trail – und ich ganz vorn! Ich war wohl etwas schnell, aber das stellte sich erst viel später heraus. “Gemault” wurde nämlich erst im Ziel… “Selber Schuld” kann ich da nur sagen.

 

Im Ziel: ein Teil unserer "Tempogruppe" ;-)
Im Ziel: ein Teil unserer “Tempogruppe” ;-)

 

Das Morgengrauen setzte ein und damit auch ein besonderes Gefühl. Es wurde wieder leichter unterwegs zu sein. Die letzten Versorgungspunkte wurden passiert, diese waren jetzt auch dichter beieinander. Und dann war es auch schon vorbei, wir erreichten die Jugendherberge Wannsee! Meine Forerunner zeigte 67,48 km an und inklusive der Pausen standen dahinter 8:15:01 h.

 

 

 

Einzelne Stationen des Laufes wurden durch den Medienpartner der LG Mauerweg e.V. mit einer Kamera begleitet. Das Ergebnis gibt hier es bei Hauptstadt.tv zu sehen! Ich husche auch mal kurz durch das Bild…

Nachtlauf der LG Mauerweg

 


11. Juli 2014

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Schwerin: 30km beim Fünf Seen Lauf

by heiko
Categories: Allgemein, Leute, Wettkämpfe
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Letzten Samstag stand der der 30. Fünf Seen Lauf in Schwerin auf dem Wettkampfkalender. Geplant war eigentlich ein familiärer Besuch in Schwerin mit dem Lauf als Abrundung des Wochenendes. Daraus wurde leider nichts, die “Familie” war ausgeflogen… Letztlich fuhren wir nur zum Lauf und trafen uns mit Freunden.

Wettertechnisch war es für den Schweriner Lauf wieder einmal typisch: es wurden Temperaturen bis zu 30°C erwartet. Ganz so war es dann zum Glück nicht, aber eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit und gute 21°C zum Start um 10.10 Uhr waren auch nicht ohne. Wie bereits im Jahr 2011 war ich auf der 30km-Strecke gemeldet. Mein Ziel war natürlich etwas schneller als damals zu sein.

Vor dem Lauf trafen wir uns mit Freunden aus Goslar und Rostock. Die Rostocker “Sprintefixe” waren wieder fast mit der ganzen Familie am Start, von unseren Leuten aus Goslar, Andreas und Ulla, lief nur Andreas. Für ihn war es schon ein Vorbereitungslauf auf unseren 6-Seen-Sommer-Marathon! Nach kurzer Plauderei ging es auch schon zum Start.

In Schwerin gibt es nur eine Bruttozeit-Messung, ich versuchte mich daher im vollen Startbereich noch etwas nach vorne zu schieben. Dann erfolgte der Startschuss und so gaaaaanz langsam setzte sich die Masse in Bewegung. Der erste Kilometer war schon mal nix… Nachdem der Schlosspark erreicht war, zog sich das Feld auch endlich etwas auseinander, und ich versuchte meinen Rhythmus zu finden. Schnell merkte ich aber, dass heute nicht mein Tag werden würde. Die ungewohnte Uhrzeit, das warme Wetter und die letzten Läufe sprachen dagegen. Irgendwie lief es, aber nicht so schön locker wie zuletzt.

 

Fast geschafft mit neuer PB hier!
Fast geschafft mit neuer PB hier!

 

Die Kilometer wurden weniger, mein Gefühl blieb unverändert. Ich nutzte die Verpflegungspunkte um etwas Tempo herauszunehmen und trank häufiger ein oder zwei Schlucke Wasser. Das Wetter und die nicht gerade anspruchslose Strecke verlangten schon einiges ab! Bereits recht ausgelaugt kam ich an den “Lankower Bergen” und damit den letzten Kilometern an. Das Ziel war schon in Hörweite, ein zwei Anstiege musste ich gehen, aber dann war es geschafft. Nach 2:30:16 lief ich über die Ziellinie und wurde “gescannt”. ;-)

 

 

Insgesamt zufrieden mit dem Lauf, ging es erstmal duschen. In der Zwischenzeit waren auch Andreas und Fred im Ziel. Wir erzählten noch etwas, bevor die beiden Goslarer und wir ins Zeppelin XXL fuhren. Wenn ich schon Werbung für meinen Bruder auf dem Shirt mache, dann sollten die beiden auch die entsprechende Lokalität kennen lernen. :-)

 

Snakebite! Leckere Sache für warme Tage.
Snakebite! Leckere Sache für warme Tage.

 

Wir verbrachten noch einige Zeit dort, bevor wir uns wieder auf die Heimreise machten. Das Unwetter am Abend sahen wir glücklicherweise nur noch auf Fred´s Video

 

 


22. Juni 2014

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NoMeatAthlete: Offtopic – oder doch nicht?

Offtopic? Nein sicher nicht. Es geht schon um das Laufen, aber auch um das Essen!

Gestern düsten wir zu einer Buchvorstellung nach Berlin. Katrin und Daniel von beVegt.de stellten die deutsche Ausgabe des Buches “No Meat Athlete – Mit veganer Ernährung zur persönlichen Bestform” von Matt Frazier vor. Die Beiden schrieben auf Bitten des Verlages auch das Vorwort und berichteten entsprechend viel auch auf ihrem Blog darüber. Wir waren neugierig und gespannt. Am Freitag erschien nun das Buch in Deutschland und der Verlag organisiert dazu eine Vorstellungstour durch einige deutsche Städte. Den Auftakt bildete natürlich Berlin. Und wir waren dabei…

Die Lesung/Präsentation fand im “Extravaganz”, gleich neben dem “Veganz” in der Schivelbeiner Straße / Prenzlauer Berg statt. Verbinden konnte wir die kleine Tour ganz gut mit ein paar Lebensmitteleinkäufen für unseren bevorstehenden Urlaub in den Alpen. Dies ist ja unser erster “veganer Selbstversorgerurlaub”, das wird noch spannend… ;-)

Etwa 30 Interessierte kamen zur Vorstellung. Der Raum war damit aber auch seeehr gut gefüllt. Die beiden Frankfurter Läufer, Blogger und Veganer (Daniel und Katrin) empfingen alle Besucher sehr nett und locker, es wurde ein kleiner bunter Haufen. Nicht alle Zuhörer würde ich als Sportler einschätzen, aber da kann man sich ja auch schnell irren und außerdem ist es ja egal. Der Grundgedanke im Buch ist universell übertragbar, nur wird er am Beispiel des Autors transportiert.

Katrin und Daniel lasen Passagen aus dem Buch, aber erzählten auch genau so viele Episoden aus ihrer eigenen Entwicklung. Das war sehr sympathisch und interessant. Einige Parallelen zu uns konnten wir natürlich ausmachen, wie wohl jeder andere im Raum ebenfalls. Und gerade das machte es meiner Meinung aus, es ging nicht um irgendwelche Botschaften mit “erhobenen Zeigefinger”, sondern es ging um die ganz persönlichen kleinen Geschichten. Mit allen Höhen und Tiefen.

Ein paar Fragen und Antworten im Rahmen einer kleinen Diskussion rundeten die Veranstaltung ab. Heute geht es für die Beiden in Hamburg weiter. Wer also auch Interesse hat, kann sich im “beVegt”-Blog informieren. Eine richtig nette Zeit verbrachten wir. Für uns gab es anschließend noch etwas Leckeres zu essen, bevor wir wieder rechtzeitig zum Deuschlandspiel nach Hause düsten…

 

Katrin und Daniel, wir wünschen euch viel Spaß auf der kompletten Tour, es war nett euch mal persönlich kennengelernt zu haben!

 

 


23. April 2014

GDM 2014 #9

German Darts Masters | Ostern in der Hauptstadt

by heiko
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Am Osterwochenende gab es Spitzensport der etwas anderen Sorte. In Berlin traf sich die aktuelle Weltspitze des Darts, um den German Master zu finden. Drei Tage Präzision und Konzentration am Dartboard im Maritim Hotel und wir waren am Finaltag live dabei!

Seit etwa zwei Jahren verfolgen wir nun diesen Sport, der von vielen sicherlich immer noch belächelt und als “Kneipenspiel” abgetan wird. Aber die täglichen Trainingsstunden am Dartboard die nötig sind um in der Weltspitze mitzumischen, sind beachtlich. Die absolute Präzision um drei Darts in ein 8 Millimeter großes Feld zu werfen, fasziniert einfach.

Und dann ist da noch diese Stimmung! Unbeschreiblich! Im Fernsehen ist es schon immer toll und wir fiebern mit unseren persönlichen Favoriten mit. Aber live war dieser Turniertag echt noch etwas schriller, spannender, anstrengender! ;-)

Der Tag begann aber auch für uns sportlich. Ich absolvierte mein Krafttraining und anschließend wollte Eddie bewegt werden. Danach fuhren wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Berlin und gingen Brunchen! Wir haben vor einer Weile eine tolle Liste veganer Brunchmöglichkeiten gefunden, da probieren wir uns jetzt durch! :-) Wir waren im “Mio Matto” in der Warschauer Straße und es war grandios! Wirklich mehr als satt, glücklich und zufrieden traten wir dann die Fahrt zum Maritim Hotel an, wo das Turnier ausgetragen wurde.

 

MioMatto Brunch
Eine Mini-Auswahl der Köstlichkeiten…

Die Qualifikation und die beiden Vorrunden wurden bereits am Samstag und Sonntag gespielt. Am Ostermontag fand Runde 3 in der Nachmittags-Session, das Viertel-, Halb- und Finale in der Abend-Session statt. Wir hatten uns Tageskarten bereits im Dezember gesichert, und waren damit also gut versorgt. Gespannt was uns nun erwartete, betraten wir das Hotel. Ein ziemlich großer Konferenzraum war der Austragungsort. Etwa 3000 Darts-begeisterte Zuschauer verfolgten den Turnierverlauf. Wir fanden recht gute Plätze und sicherten uns das notwendige “Equipment”. ;-)

 

GDM 2014 #4
Das Equipment!

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7. Januar 2014

Medaille 2013

2013: Was war los?

 

Das Jahr 2013 ist um, die meisten Rückblicke sind bereits gelesen und vergessen… Und nun kommt noch (m)einer. ;-)

Was war so los, im letzten Jahr? Die läuferischen Fakten sind schnell beisammen und auf dem Bild zu lesen. Natürlich war das nicht alles.

 

 

Tweegram 2014

 

 

 

Höhepunkte waren für mich die Ultraläufe am Rennsteig und an der Müritz, aber natürlich auch die anderen Marathons in Deutschland und der Gletschermarathon in Tirol. Viele schöne Kilometer kamen da zusammen. Die gelaufene Strecke und die Trainingszeiten sind mit dem Vorjahr vergleichbar. Die Wettkampfanzahl ist wesentlich geringer, dafür wurden die Wettkampfstrecken länger.

Besonders zu erwähnen sind natürlich unsere selbst organisierten Läufe. Der 2. 6 – Seen – Sommer – Marathon lockte wieder ein paar Lauffreunde aus Nah und Fern nach Neuruppin. Wir hatten neue Gesichter und Wiederholungstäter am Start. Die dritte Auflage ist bereits terminiert und in der Vorbereitung. Der 2. Ruppiner Winter Marathon kam trotz großer Zustimmung und Zusagen im Sommer nicht über 2 (!) Teilnehmer hinaus. ;-) Das kann sich natürlich zukünftig auch gern ändern… 

Ebenfalls noch einmal gesondert zu erwähnen wären die Aktivitäten mit Rudi! Zuerst waren wir auf unterschiedlichen Strecken am Rennsteig unterwegs. Das “Familientreffen” in Oberhof war an sich schon toll. Im August begleitete er mich mit dem Mountainbike auf den 75 Kilometern um die Müritz, dann war er selbst Teilnehmer am 6SSM und kümmerte sich super um den Marathon-Novizen Denny. Wir liefen gemeinsam in Dortmund (Halbmarathon) und Frankfurt (Marathon) und auch in seinem heimischen Revier wurden ein paar schöne Kilometer zusammen zurückgelegt. DANKE dafür! In diesem Jahr wird es hoffentlich ähnlich!!

Jule konnte im letzten Jahr leider nicht so, wie sie gern gewollt hätte. Die Gesundheit spielte nicht mit und das geht nun mal vor. Wir hoffen auf ein besseres Jahr ´14! Auch dies ist ein Grund gewesen, den ein oder anderen sonst “festen” Termin auszulassen, aber nicht nur. Der “große Veranstalter” in Berlin  hat seine Praktiken merklich ins Negative verändert, da wollen wir nicht mehr hin. Dies wird sich nun auch im aktuellen Jahr wiederspiegeln.

Ein anderes großes Thema in der zweiten Jahreshälfte war unsere Ernährungsumstellung. Jule ernährt sich nun komplett vegan und sehr kohlenhydratarm. Ich bin (noch) nicht so weit, bei mir ist es “nur” vegetarisch geworden. Wir fühlen uns wohl damit und es macht immer wieder Freude, neue und interessante Gerichte/Zutaten zu probieren. Irgendwann wird sicher auch ein separater Beitrag dazu erfolgen. ;-)

 

Also dann, auf in das Jahr 2014!

 

 

 


9. Dezember 2013

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2. Ruppiner Winter Marathon

Im letzten Jahr aus der Not entstanden (hier der “alte” Bericht), plante ich in diesem Jahr den Lauf bereits fest ein. Ob wieder allein, oder mit ein paar mehr Leuten war erst einmal egal.

Beim gemütlichen Beisammensein nach dem 6-Seen-Sommer-Marathon sprach ich dies auch an, und es gab auch sofort Zusagen. Klar die Prämisse, dass der 10. Kasseler Weihnachstmarathon (KSWM) in diesem Jahr stattfinden könnte, war ebenfalls gegeben. Einige der Starter in spé würden dann nicht doppelt starten und Kassel dem Vorzug geben. Einzig Claudia aus Berlin war festen Willens, mit mir die zweite Auflage zu laufen. Nach einigem Hin und Her, wurde auch der KSWM 2013 abgesagt. Trotzdem kamen keine weiteren Zusagen und so war das Starterfeld zwar um 100% gewachsen, aber dennoch überschaubar. ;-)

 

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22. November 2013

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Kreislauf auf der Tartanbahn

 

Ein Stundenlauf der Laufgemeinschaft Neuruppin führte uns am 20. November in das Volksparkstadion Neuruppin. Bei “bestem” Novemberwetter fand der 11. Halb- und Stundenlauf statt.

Den ganzen Tag war es schon windig, kalt und verregnet gewesen. Jedoch verzogen sich die Schauer zum Abend hin und wir hatten nur sehr leichten Nieselregen am Start. Dem Wetter war es sicherlich auch geschuldet, dass nur etwa 40 Läuferinnen und Läufer den Weg in Stadion fanden. Der Stimmung tat dies keinen Abbruch, wir trafen einige Bekannte und Freunde und konnten ein wenig erzählen.

Jule hatte sich als Helferin gemeldet und wurde als Rundenzählerin für den Halbstundenlauf eingesetzt. Ich ging auf die volle Stunde als Läufer. Erstmals wurde für die ganz Kleinen sogar ein 15-Minuten-Lauf angeboten. Hier waren 3 Kinder am Start. Bei Flutlicht und Musik erfolgte der Startschuss um 18.15 Uhr. Das Feld setzte sich in Bewegung, ich versuchte mich nur auf mich zu konzentrieren. Dies war mir bei der Marathonstaffel am Sonntag ja auch ganz gut geglückt. Aber im Stadion war dies zu Anfang nicht so leicht. Nach und nach kam ich dann aber doch in ein gutes Tempo. Ich konzentrierte mich wieder auf die Zahlenwelt: wieviele Runden, welcher Strecke entsprach dies, was ist insgesamt machbar… Schöne Gedankenspielerei und die Zeit verflog. Nach 15 Minuten wurde das erste Mal “abgeschossen”, zur halben Stunde wieder. Ich lag im Soll – im persönlichen. ;-) Meine Vorgabe an mich waren 30 Runden + x.

Nach etwa 45 Minuten begann ich dann, meine Beine etwas zu merken. Der Staffelstart und die beiden Seminartage in Hamburg inklusive einem Lauf um Binnen- und Außenalster vom Hotel aus, steckten diese Woche bereits in den Beinen. Aber es machte trotzdem richtig Spaß! Ich fühlte mich, sicher auch durch die “Dosis” FitRabbit, richtig gut. Mein zugehöriger Rundenzähler rief mir ab und an den Stand durch – wir waren uns einig, ich hatte mich nicht verzählt. :-) Runde 30 war geschafft, die letzte Minute brach an. Noch eine komplette Runde würde es nicht werden – aber einen Versuch war es wert! Also nochmal Gaaaaaaas gegeben und dann kam der finale Schuss. Offiziell wurden für mich 12,235 km gewertet. Damit belegte ich Platz 13 im Gesamtklassement und Platz 2 in der Altersklasse. Ich war und bin zufrieden!

 

 

Warmer Tee und andere Getränke standen bereit. Die Auswertung und Siegerehrung erfolgte im Anschluss an das Duschen stilsicher in der Stadionkneipe. Fast alle Teilnehmer waren noch vor Ort und so bekam jeder seine Urkunde mit Applaus überreicht. Jule hatte ebenfalls einen guten Wettkampf. Beim Zählen blieb nämlich genügend Luft um sich mit den anderen zahlreichen Rundenzählern auszutauschen… ;-) Dies war nun mein zweiter Stundenlauf bei der Laufgemeinschaft – und mit Sicherheit nicht der Letzte! Danke für die Organisation!!

Gesamtsieger wurde Lokalmatador und Kollege Ronald Hampe mit unglaublichen 16,175 km – und er war noch entspannt…! GLÜCKWUNSCH Ronald! Eine Bildergalerie gibt es bei der Laufgemeinschaft Neuruppin anzuschauen. Hier alles oder nur “Icke“. ;-)

 

 


19. November 2013

Marathonstaffel – mit den Fun Runners am Start

by heiko
Categories: Allgemein, Leute, Staffellauf, Wettkämpfe
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Der Name war Programm: “Fun Runners”! Genau darum ging es heute, um Spaß.

Wir waren nun schon im vierten Jahr bei der Marathonstaffel auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof in Berlin gemeldet. Die letzten geplanten Staffelstarts waren immer mit kleinerem Chaos behaftet; Krankheit, Verhinderung oder ähnliches kamen zusammen. Aus ursprünglich einmal einem Frauen- und einem Männerteam, schrumpften die lauffreudigen Teilnehmer auf ein Mixed Team zusammen. Jule “erbte” dieses Mal die Organisation von Claudia, ich war der Startläufer.

 

Marathonstaffel #3

 

Wir fanden einen guten Platz im alten Hangar, sehr nah an der Startlinie und späteren Wechselzone. So war es möglich, das Geschehen gut zu verfolgen. Nach und nach trudelten alle Läufer ein, es konnte losgehen. Kurz vor dem Start ordnete ich mich im mittleren Startbereich ein. Dies stellte sich als optimal heraus, hinter mir wurde dann eine zweite Welle gestartet. Der Veranstalter hat scheinbar doch endlich mal etwas gelernt…

Das Gedränge nach dem Startschuss hielt sich in Grenzen, ich konnte relativ ungehindert die Startmatte passieren und den Garmin starten. Auf ging es in die 12,195km! Als erstes wurden die zusätzlichen Meter gelaufen, bevor es auf zwei 6-Kilometer-Runden auf das ehemalige Rollfeld ging. Für mich war dies Neuland, bei den vorigen Starts hatte ich immer nur eine Runde zu laufen.

Ich kam schnell ins Rollen, ich fühlte mich wohl. Wenn es mir zu schwer wurde, nahm ich etwas Tempo raus, wir wollten einen gemeinsamen Lauf mit Spaß und keine Quälerei. Klar läuft man schneller als im Training, etwas “Wettkampf-Feeling” muss schon sein. Das Wetter war richtig gut, der erste Lauf auf dem Tempelhofer Feld ohne Wind! Die Kilometer verflogen, die Zeltgasse vor dem Hangar war erreicht. Hier hieß es freundlich und entspannt ausschauen, hier wird gefilmt und fotografiert! ;-)

 

Marathonstaffel #2

 

Weiter ging es, die Wechselzone passiert. Einen Blick zur Seite, Jule erkannte mich und winkte! Okay, jetzt konnten sie besser hochrechnen und Christoph sich zeitig genug zum Wechsel begeben. Die zweite Runde war nun auch kein Problem mehr, ich fühle mich meist sowieso erst ab 6-7 Kilometern wohl. Mit einer Zeit von unter einer Stunde konnte ich auf den zweiten Läufer übergeben. Ich war erstaunt und seeeehr zufrieden! :-) Mit solcher Zeit hatte ich wirklich nicht gerechnet, scheinbar hatte das Intervall-Training vom Donnerstag noch mal die richtigen Impulse gesetzt.

 

Marathonstaffel #1

 

Christoph lief dann also den zweiten Teil, 10 Kilometer. Er wechselte auf Petra und war happy, nach ewigen Zeiten einen Wettkampf ohne Verletzungen bestritten zu haben! Und die Zeit war auch nicht ohne… Petra hatte einen kurzen Lauf (5km) und wechselte, ebenfalls sehr zufrieden, auf Karsten. Oder besser “Uwe”! Warum “Uwe”? Tja, laut einer weiteren unsinnigen Regel des SCC darf jeder Teilnehmer nur in einer Staffel starten. Dies war aber nicht möglich, und so musste der “Bruder” eben ran… ;-)

 

Marathonstaffel #5

 

Den Abschluss lief Barbara. Sie hatte heute Geburtstag und was gibt es da Schöneres, als bei einer Staffel zu starten? Eben! :-) Die Versorgung mit leckeren Plätzchen war somit gesichert. Lecker! Claudia, als ursprüngliche Organisatorin, war mittlerweile auch vor Ort. Wir konnten viel erzählen und Pläne für das nächste Jahr schmieden. Zum Abschluss gingen wir alle gemeinsam in ein naheliegendes Café. Ein schöner Sonntag lag hinter uns! Die Wiederholung in 2014 ist nicht ausgeschlossen…

 

 



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22. Dezember 2014
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