Feuerraeder archive
Category: Leute

23. August 2015

100 Meilen 2015 #1

Mauerweglauf – ohne Happy End

Wie der Titel bereits ankündigt, gab es kein Finisher-Shirt und keine Medaille für mich am Wochenende in Berlin. Mein erstes DNF und dies beim Saisonhöhepunkt! Auch wenn es nun nicht gerade „aus heiterem Himmel“ auf mich herabstürzte, ist es doch sehr bitter für mich. Ich fühle mich schlecht. Ich leide.

Wer die letzten Beiträge auf der Seite gelesen hat, weiß, dass ich seit einiger Zeit mit einem Knieproblem kämpfe. Bislang wurde es nicht exakt diagnostiziert. Eine Laufpause in Kombination mit Physiotherapie, BlackRoll und Kräftigung der umliegenden Muskulatur sollte die „Sache“ beenden. Ich war guter Dinge, wenngleich natürlich klar war, dass 100 Meilen nicht ohne Spuren an mir vorbeigehen werden. Die Hoffnung auf ein Finish wurde leider schon relativ zeitig im Rennen zerstört und ich traf meine Entscheidung.

 

Der Blick zurück zum Verlauf des (trotzdem) tollen Wochenendes

Freitag: Vormittags ein letzter Besuch beim Physiotherapeuten des Vertrauens , Sachen sortieren und verstauen, dann zeitige Abfahrt nach Berlin. Es war eine Menge los auf den Straßen, aber ich erreichte trotzdem staufrei die Startnummerausgabe im Ramada Hotel. Die Unterlagen inkl. Starterbeutel  abzuholen ging dank super Organisation sehr fix. Der Dealer Rolli stellte die komplette Expo, ein kurzer Blick auf die feinen Schuhe musste natürlich sein. Danach fuhr ich zum Jahn-Sportpark. Die Sonne meinte es etwas zu gut, so dass ich mich nicht lange aufhielt, sondern in aller Ruhe zum Hotel zurückschlenderte. Ein, zwei Geocaches unterwegs noch „klargemacht“ und ich war wieder am Alex im  klimatisierten Konferenzbereich. Die „Pasta-Party“ begann 17.00 Uhr  und zu meiner großen Überraschung und Freude gab es nicht nur „Grünzeug“für mich, sondern auch vegane Carbonara! Sehr vorbildlich, und toll geschmeckt hat sie auch noch! Christoph, mein geplanter und angemeldeter Begleiter für die Strecke ab Kilometer 103, traf auch ein. Vollgefuttert ging es zum Race-Briefing. Der Abend klang dann sehr, sehr warm auf der Friedrichshainer Dachterasse von Steffi und Christoph mit einem Bier aus.

 

 

Samstag: Aufgrund der Wärme in der Dachgeschosswohnung war nicht viel Schlaf zusammengekommen, als der Wecker um 4.00 Uhr klingelte. RACE-DAY – es wurde jetzt tatsächlich ernst! Kurz nach 5.00 Uhr war ich im Stadion. Letzte nötige Handgriffe, ein letztes Sortieren und Verstauen der Ausrüstung und ein letzter Kaffee. Ich traf natürlich einige Bekannte, ein wenig SmallTalk hier und da und dann ging es auch bereits los! Entspannt, motiviert und voller Vorfreude.

 

Kurz vor dem Start
Kurz vor dem Start

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13. Juni 2015

runhappy_2015-06-11_#5

Mit Brooks auf #runhappytour

by heiko
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Der Laufsport-Ausrüster Brooks Running veranstaltet derzeit eine kleine Rundreise durch deutsche Städte, um das tolle Gefühl beim gemeinsamen Laufen zu verbreiten. Unter dem Motto: One Run x One Crew wurden im Vorfeld Laufgruppen gesucht, die die Tour in ihrer Stadt gestalten. „DEINE STADT. DEINE STRASSEN. EIN GEMEINSAMER RUN“ – DIE BROOKS RUN HAPPY TOUR – SEI DABEI!

 

runhappy_2015-06-11_#1
Der tolle Tour-Truck! Ein Freightliner-Oldtimer… :-)

 

Den Auftakt gab es in Hannover, bevor am Donnerstag Berlin angesteuert wurde. Und als derzeitiger Markenbotschafter durfte ich natürlich nicht fehlen! Als lokale Crew fungierten die „Flitzpiepen“ und hatten eine tolle Strecke ausgesucht. Start und Ziel war an einer alten Tankstelle, welche nun als Veranstaltungsort für diverse Aktionen dient. Der Brooks-Tour-Truck war vor Ort, hier war der Mittelpunkt des kompletten Events. Es bestand die Möglichkeit diverse Schuhmodelle während des Laufs zu testen, auch einige Bekleidungsstücke gab es zu anzufassen… Die Brooks-Leute waren cool drauf und verbreiteten die richtige lässige Stimmung. Zum „offiziellen“ Start um 18.00 Uhr waren jedenfalls mehr Leute als „Shirts“ da, denn es werden in jeder Stadt immer genau 100 Shirts gratis verteilt – ich konnte mich über ein schickes neues Teil freuen!

 

Auflauf!
Auflauf!

 

Um 19.00 Uhr ging es gemeinsam los. Eine riesige Läuferschar setzte sich in Bewegung und blockierte die Straßen. Sehr cool, wenn auch das Wetter alles andere als cool war. Prenzlauer Berg und Mitte wurden unsicher gemacht. Die Strecke verlief durch die Mauer-Gedenkstätte an der Bernauer Straße und weiter ein Stück am Mauerweg entlang. Einfach toll, hier werde ich ja bald wieder entlang kommen… 😉 Nach 8,5 Kilometern waren wir wieder am Start angelangt, besser gesagt der vordere Teil, zu dem ich gehörte. Es war natürlich nicht möglich mit ca. 170 LäuferInnen als geschlossene Gruppe die Kilometer zu absolvieren. Ich hatte mich jedenfalls ziemlich weit vorn eingereiht und war damit bei den ersten „Finishern“. Kalte Getränke und gegrillte Wurst wartete auf uns und lud zum Verweilen, Quatschen und Fachsimpeln ein. :-) Der Spirit „Run Happy“ wurde einmal mehr super umgesetzt und verbreitet.

 

ACHTUNG: Wichtig! ;-)
ACHTUNG: Wichtig! ;-)

 

Für mich hatte sich der Ausflug auf jeden Fall gelohnt. Einige bekannte LäuferInnen, und auch bisher nur „virtuelle“ Bekannte wurden nun „in Echt“ getroffen und man konnte sich austauschen, bzw. nun persönlich kennenlernen. Die Strecke war nicht zu lang und auch nicht zu kurz – genau richtig als erster Regenerationslauf nach meinen 100 Kilometern vom letzten Wochenende.

 

Danke an Brooks für die Idee und Umsetzung! Wer eine Veranstaltung in seiner Nähe hat, sollte unbedingt hingehen!

 

runhappy_2015-06-11_#4
Nach dem Lauf…

 

BROOKS: Werde Teil einer großen Crew und starte beim Run durch deine Stadt. Zusammen laufen wir einfach drauf los, entdecken neue Perspektiven, atmen Asphalt, überwinden Treppen und kommen an Ecken, die man mit dem Auto gar nicht erreicht: Darum geht es. Nicht um die Kilometerzahl, nicht um die Zeit oder wer der Beste ist. Es gibt nur ein Ziel: Run Happy – together.

 

 


12. Mai 2015

Rennsteig 2015-05-09 #5

Rennsteiglauf – mit Hindernissen

 

Es ist wieder Mai und damit Zeit für den Rennsteiglauf! Nach zwei guten Marathons im März und April stand aktuell am letzten Wochenende der Rennsteig-Supermarathon an. Meine diesjährige Teilnahme verlief zumindest im „Drumherum“ ganz anders als geplant und gewünscht. Der Lauf selbst war sehr gut und nach meinen Vorstellungen.

Was war also passiert? Unsere Planung sah die übliche Anreise am Freitag vor. Die Ferienwohnung war gleich nach der letztjährigen Abreise bereits wieder reserviert worden. Unser Eddie war bei den Schwiegereltern einquartiert, soweit alles okay. Aber dann spielte die Gesundheit nicht mit, nicht unsere sondern Eddies!  Am Mittwoch bekam er heftige Schmerzen und Krämpfe mit „diversem“ Verlust von Körperflüssigkeiten… So ein Mist! Der Besuch der Tierklinik + Behandlung brachte am Donnerstag etwas Ruhe, bevor es am Freitag wieder los ging. Kurzum, so konnte er weder zu den Schwiegereltern, noch mitkommen. Wir mussten eine Entscheidung treffen – und Jule „schickte“ mich allein los! Danke dafür! Und ein kultureller Ersatz für Jule war ja schnell gefunden! 😉 So düste ich am späten Freitag Nachmittag mit fast leerem Auto nach Richtung Oberhof.

 

Marktplatz Eisenach mit dem Brunnen
Marktplatz Eisenach mit dem Brunnen

 

Mein vierter Supermarathon-Start sollte planmäßig von einer anderen Aufgabe begleitet werden, die nun nicht mehr gefährdet war. Diese Aufgabe bestand in der Begleitung von Kumpel Christoph und seinem Kompagnon bei ihrer Ultralauf-Premiere! Das Ziel hieß „Ankommen“, es durfte aber trotzdem eine gute Zeit dabei im Spiel sein. Gespannt war ich auf das Gelingen!

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24. Februar 2015

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Ein neuer Versuch…?

 

Nachdem ich einen neuen Beitrag gestern fertiggestellt hatte, wurde unser Blog wieder einmal Opfer einer Hacker-Attacke. :-( Das nervt extrem, vor allem weil es nun schon häufiger passiert ist. Letztlich musste unsere Datenbank wiederhergestellt werden, mit der Folge, dass mein letzter Beitrag weg war. Also auf ein Neues…

 

Langsam aber sicher nähere ich mich meinem ersten Wettkampf. Der Barcelona Marathon steht dieses Jahr an. Jule und ich freuen uns nun schon fast ein Jahr auf die Reise, so lange ist der Flug nämlich schon gebucht. Läuferisch sehe ich den Marathon als Vorbereitungslauf für die weitere Saison. Meine Ziele sind klar definiert und ich freue mich über jeden einzelnen Schritt! :-)

 

Erinnerung an den Mauerverlauf
Erinnerung an den Mauerverlauf

 

Das gaaaanz große Ziel ist der Mauerweglauf im August in Berlin. Meine ersten 100 Meilen! Ein stolzes Vorhaben wie ich finde. Ich weiß, dass ich die Strecke läuferisch schaffe und mental stelle ich mich darauf ein. Ich habe da mal ein schönes Zitat gelesen: „If you can think it, you can do it!“(Shelly Lazarus, ehem. CEO von Ogilvy & Mather). In diesem Sinne geht es nun Schritt für Schritt weiter. Marathon, Rennsteiglauf, Schefflenzer Ultra, Mauerweg Nachtlauf… Und dazwischen immer wieder meine „normalen“ langen Läufe und natürlich Freeletics!

 

Weitere tolle Neuigkeiten sind nun auch zu vermelden. Mit fitRabbit habe ich auch im Jahr 2015 wieder einen starken Partner an meiner Seite. Ich nutze die Power aus der Roten Rübe regelmäßig und spüre die Wirkung auf jedem langen Lauf! Echt ein genialer veganer Booster!! :mrgreen: Wer mehr Informationen dazu möchte, kann mich gern anschreiben – oder den Links auf dieser Seite folgen. Der Gutscheincode ist immer noch gültig…

 

 

Ebenfalls aktuell ist die anstehende Saison im „Team Run Happy„. Nachdem mir im letzten Jahr der  Status „Ambassador of #RunHappy“ von Brooks Running verliehen wurde, passierte erst einmal nicht viel. Firmeninterne Umstrukturierungen, Zuständigkeitswechsel u.ä. ließen uns als Blogger und Markenbotschafter hinten runter fallen. Es gab sicher einfach Wichtigeres, aber nun soll es los gehen!! :-) Und darauf bin ich gespannt und freue mich! :-) Hoffentlich gibt es bald „handfeste“ Neuigkeiten zu berichten.

 

Die leckeren Teilchen auf dem Seitenbild sind übrigens unsere ersten selbstgemachten Zimtschnecken. Am letzten Wochenende haben Jule und ich ein Rezept aus Björn Moschinskis „Vegan backen für alle“ ausprobiert – ein voller Erfolg! :-) Wer sich viel bewegt, kann ja auch viel essen…


21. September 2014

Roofenseelauf Medaille 2014

Roofenseelauf – 25km durch das Ruppiner Land

Roofenseelauf – 25km durch das Ruppiner Land: so lautete der offizielle Titel meines heutigen Wettkampfes. Ich hatte mich relativ kurzfristig dafür entschieden und kannte den Lauf auch noch nicht. Aber die Organisation findet durch den Laufpark Stechlin statt, da kann man sich eigentlich auf Qualität verlassen! Wenn man erlebt, wie „Chef“ Wolfgang Schwericke hier agiert, spürt man die Freude an unserem Sport. Danke an dieser Stelle stellvertretend an alle Helfer!

Nach kurzer Fahrt waren wir vor Ort in Menz. Einige Absperrungen und Schilder wiesen bereits den Weg zum Start. Die Abholung der Startnummer war schnell erledigt, noch ein FitRabbit „eingeworfen“ und letzte Handgriffe erledigt. Ein paar bekannte Gesichter konnte ich ausmachen, obwohl es sicherlich bei einem anderen Termin noch mehr gewesen wären. Eine Woche vor dem Berlin Marathon möchte ja nicht jeder noch einen anderen Wettkampf laufen. Obwohl auch 8 und 16 km auf dem Programm standen. Handbiker, Anklemmbiker etc. waren ebenfalls am Start – und sogar zahlreich vertreten. Immer wieder beeindruckend.

 

Kurz nach dem Start
Kurz nach dem Start

 

Jule postierte sich mit Eddie ein wenig hinter dem Start, der kurz nach 10.00 Uhr völlig unkompliziert und entspannt erfolgte. Chef Wolfgang hatte alles im Griff und die Ruhe weg. 😉 Während ich mich also auf die große Runde machte, erkundete Jule mit Eddie die märkischen Wälder.

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19. September 2014

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Nur so…

by heiko
Categories: Allgemein, Leute, Vegan
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Nur mal wieder ein kleiner Beitrag. 😉 Nachdem der 6-Seen-Sommer-Marathon vorüber ist und die Berichte dazu doch umfangreicher geworden sind, wird es auch Zeit hier mal wieder einen Post zu verfassen.

Die letzten zwei Wochen sind nur so verflogen. Wir waren viel unterwegs, u.a. waren wir fast drei Tage in Hamburg in denen ich es diesmal nicht geschafft habe, die Laufschuhe aus der Tasche zu holen. Arbeiten und Genießen standen auf dem Programm. Und wenn Jule schon mal dabei ist, haben wir es auch ausgenutzt. Unbedingte Empfehlung für euren nächsten Hamburg-Besuch von uns: das Restaurant „Leaf„. Superleckere vegane Küche in Altona. Etwas abseits, aber es lohnt sich wirklich!

 

Medaille-2014

 

Läuferisch war es für mich etwas ruhiger. Unser „Fast-6-Stunden-Lauf“ musste verdaut werden. Meine langen Läufe am Wochenende ziehe ich natürlich trotzdem durch. In dieser Woche wird es sogar mal wieder ein offizieller Wettkampf werden. Ich möchte beim Roofenseelauf starten. „25km durch das Ruppiner Land“ – so der offizielle Untertitel. Ich bin gespannt was mich dort erwartet. Landschaftlich wird es auf jeden Fall toll, die Strecke gehört mit zum Laufpark Stechlin. Ich werde berichten…

 


30. Juli 2014

Berlin´s Nachtleben mal anders

by heiko
Categories: Allgemein, Leute, Ultramarathon, Wettkämpfe
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Der 4. Mauerweg-Nachtlauf 2014

 

Das Wochenende brachte wieder viele Kilometer und noch mehr Eindrücke. Ich lief mit den Läufern der LG Mauerweg die vierte Ausgabe des Mauerweg-Nachtlaufes. Im letzten Jahr wollte ich hier eigentlich schon mitlaufen, daraus wurde dann aber nichts. Anders in diesem Jahr, ich hatte mir rechtzeitig den Termin vorgemerkt.

„Vorschlafen“ kann ich nicht, und zuhause war auch noch genügend zu erledigen. So musste ein „normaler“ Samstag, mit allen üblichen Arbeiten und Erledigungen als „Vorbereitung“ genügen. 😉 Noch dazu war es sehr warm, unser Thermometer war jenseits der 30°C-Marke. Aber was soll´s!

 

Treffpunkt am Hauptbahnhof
Treffpunkt am Hauptbahnhof

 

Schwieriger gestalteten sich die Überlegungen, was ich nun benötige und einpacken muss. Fragen, wie „Brauche ich nachts Ärmlinge oder ein Langarmshirt/Jacke?“, oder „Trinkrucksack: ja oder nein?“ musste ich mir beantworten. Letztlich fand ich einen guten Weg und war mit meiner Auswahl zufrieden! :-) Der Rucksack kam mit, darin war meine dünne Brooks Laufjacke,  meine LED Lenser H7.2, ein Oatking Meisterstück und zur Sicherheit etwas Geld…

Etwa 21.30 Uhr war ich am vereinbarten Treffpunkt, auf dem Platz vor dem Berliner Hauptbahnhof. Lange suchen brauchte ich nicht, denn die neongelben Vereinsshirts der Mauerwegläufer überstrahlten alles. 😉 Nach und nach trafen immer mehr Läufer und Läuferinnen ein. Mit 40 Teilnehmern war das Kontingent auch ausgebucht! Es folgte das Verstauen der Wechselsachen in den Verpflegungstransporter, eine kleine organisatorische Ansprache durch den „Rennleiter“ und die anschließende Einteilung in drei Tempogruppen. Um 22.10 Uhr ging es dann offiziell los!

An der Spree entlang, am Reichstag vorbei, durch das Brandenburger Tor – es wurden gleich einige der größten Highlights der Hauptstadt mitgenommen. Weiter ging es  in Richtung Süden mit East Side Gallery und der Party-und Kneipenszene. Unser leuchtender Läuferzug bekam viel Beachtung und viele Kommentare! Der erste VP lag mittendrin! 😉

 

Versorgungspunkt 1
Versorgungspunkt 1

 

Dann wurde es etwas unspektakulärer. Immer noch urbanes Gelände, aber keine echte Abwechslung. Entlang der Stadtautobahn, getrennt und geschützt von einer Lärmschutzwand, führte die Strecke immer weiter südlich. Wirkliche Höhepunkte waren die Verpflegungsstellen. Im Abstand von ca. 8 Kilometern wurden wir erwartet und versorgt. Vielen Dank dafür! Getränke angefangen beim Wasser, über Apfelschorle, Cola und Malzbier war für jeden etwas dabei. Später gab es dann sogar noch Radler, für die die wollten… Das feste Angebot an Snacks musste sich auch nicht verstecken: Salzstangen, Studentenfutter, Äpfel, Melone, Brot und Salz kamen für mich in Frage. Alle Nicht-Veganer machten sich zusätzlich über Käse, Wurst, Kekse etc. her. 😉 Ich war sehr zufrieden!!

Eine kleine Panne passierte unserem „Guide“: wir erwarteten den zweiten VP auf der Sonnenallee und waren erstaunt dort niemanden anzutreffen. Nach ca. 15 Minuten Warterei und einem Telefonat stellte sich heraus, dass wir eine Straße weiter mussten. :-( Endlich am VP angelangt, traf auch schon die nächste Tempogruppe ein. Unser Vorsprung war dahin… 😉 Am nächsten Versorgungspunkt teilten sich die beiden VP-Betreuer dann auf, und wir hatten unser „eigenes“ Versorgungsfahrzeug – leider nicht mehr mit dem kompletten Angebot, da dies so nicht vorher geplant war. Unsere Zeiten machten dies aber notwendig und es war trotzdem für alles gesorgt.

Seit etwa einem Drittel der Strecke lief ich überwiegend mit Cornelius aus Berlin zusammen. Er kannte die Strecke sehr gut, und so wurde uns bereitwillig die Spitze überlassen. Ungewollt!! Wir plauderten über alle möglichen Sachen, hauptsächlich natürlich über das Laufen und Essen. Da passte das Buch, welches ich momentan lese ja hervorragend dazu, nämlich „Eat and Run“ von Scott Jurek… :mrgreen:

In den Waldstücken im Süden Berlins kamen dann die Stirnlampen voll zum Einsatz. Hier mussten wir auch einzeln hintereinander laufen, ein feiner Single-Trail – und ich ganz vorn! Ich war wohl etwas schnell, aber das stellte sich erst viel später heraus. „Gemault“ wurde nämlich erst im Ziel… „Selber Schuld“ kann ich da nur sagen.

 

Im Ziel: ein Teil unserer "Tempogruppe" ;-)
Im Ziel: ein Teil unserer „Tempogruppe“ ;-)

 

Das Morgengrauen setzte ein und damit auch ein besonderes Gefühl. Es wurde wieder leichter unterwegs zu sein. Die letzten Versorgungspunkte wurden passiert, diese waren jetzt auch dichter beieinander. Und dann war es auch schon vorbei, wir erreichten die Jugendherberge Wannsee! Meine Forerunner zeigte 67,48 km an und inklusive der Pausen standen dahinter 8:15:01 h.

 

 

 

Einzelne Stationen des Laufes wurden durch den Medienpartner der LG Mauerweg e.V. mit einer Kamera begleitet. Das Ergebnis gibt hier es bei Hauptstadt.tv zu sehen! Ich husche auch mal kurz durch das Bild…

Nachtlauf der LG Mauerweg

 


11. Juli 2014

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Schwerin: 30km beim Fünf Seen Lauf

by heiko
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Letzten Samstag stand der der 30. Fünf Seen Lauf in Schwerin auf dem Wettkampfkalender. Geplant war eigentlich ein familiärer Besuch in Schwerin mit dem Lauf als Abrundung des Wochenendes. Daraus wurde leider nichts, die „Familie“ war ausgeflogen… Letztlich fuhren wir nur zum Lauf und trafen uns mit Freunden.

Wettertechnisch war es für den Schweriner Lauf wieder einmal typisch: es wurden Temperaturen bis zu 30°C erwartet. Ganz so war es dann zum Glück nicht, aber eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit und gute 21°C zum Start um 10.10 Uhr waren auch nicht ohne. Wie bereits im Jahr 2011 war ich auf der 30km-Strecke gemeldet. Mein Ziel war natürlich etwas schneller als damals zu sein.

Vor dem Lauf trafen wir uns mit Freunden aus Goslar und Rostock. Die Rostocker „Sprintefixe“ waren wieder fast mit der ganzen Familie am Start, von unseren Leuten aus Goslar, Andreas und Ulla, lief nur Andreas. Für ihn war es schon ein Vorbereitungslauf auf unseren 6-Seen-Sommer-Marathon! Nach kurzer Plauderei ging es auch schon zum Start.

In Schwerin gibt es nur eine Bruttozeit-Messung, ich versuchte mich daher im vollen Startbereich noch etwas nach vorne zu schieben. Dann erfolgte der Startschuss und so gaaaaanz langsam setzte sich die Masse in Bewegung. Der erste Kilometer war schon mal nix… Nachdem der Schlosspark erreicht war, zog sich das Feld auch endlich etwas auseinander, und ich versuchte meinen Rhythmus zu finden. Schnell merkte ich aber, dass heute nicht mein Tag werden würde. Die ungewohnte Uhrzeit, das warme Wetter und die letzten Läufe sprachen dagegen. Irgendwie lief es, aber nicht so schön locker wie zuletzt.

 

Fast geschafft mit neuer PB hier!
Fast geschafft mit neuer PB hier!

 

Die Kilometer wurden weniger, mein Gefühl blieb unverändert. Ich nutzte die Verpflegungspunkte um etwas Tempo herauszunehmen und trank häufiger ein oder zwei Schlucke Wasser. Das Wetter und die nicht gerade anspruchslose Strecke verlangten schon einiges ab! Bereits recht ausgelaugt kam ich an den „Lankower Bergen“ und damit den letzten Kilometern an. Das Ziel war schon in Hörweite, ein zwei Anstiege musste ich gehen, aber dann war es geschafft. Nach 2:30:16 lief ich über die Ziellinie und wurde „gescannt“. 😉

 

 

Insgesamt zufrieden mit dem Lauf, ging es erstmal duschen. In der Zwischenzeit waren auch Andreas und Fred im Ziel. Wir erzählten noch etwas, bevor die beiden Goslarer und wir ins Zeppelin XXL fuhren. Wenn ich schon Werbung für meinen Bruder auf dem Shirt mache, dann sollten die beiden auch die entsprechende Lokalität kennen lernen. :-)

 

Snakebite! Leckere Sache für warme Tage.
Snakebite! Leckere Sache für warme Tage.

 

Wir verbrachten noch einige Zeit dort, bevor wir uns wieder auf die Heimreise machten. Das Unwetter am Abend sahen wir glücklicherweise nur noch auf Fred´s Video

 

 


22. Juni 2014

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NoMeatAthlete: Offtopic – oder doch nicht?

Offtopic? Nein sicher nicht. Es geht schon um das Laufen, aber auch um das Essen!

Gestern düsten wir zu einer Buchvorstellung nach Berlin. Katrin und Daniel von beVegt.de stellten die deutsche Ausgabe des Buches „No Meat Athlete – Mit veganer Ernährung zur persönlichen Bestform“ von Matt Frazier vor. Die Beiden schrieben auf Bitten des Verlages auch das Vorwort und berichteten entsprechend viel auch auf ihrem Blog darüber. Wir waren neugierig und gespannt. Am Freitag erschien nun das Buch in Deutschland und der Verlag organisiert dazu eine Vorstellungstour durch einige deutsche Städte. Den Auftakt bildete natürlich Berlin. Und wir waren dabei…

Die Lesung/Präsentation fand im „Extravaganz“, gleich neben dem „Veganz“ in der Schivelbeiner Straße / Prenzlauer Berg statt. Verbinden konnte wir die kleine Tour ganz gut mit ein paar Lebensmitteleinkäufen für unseren bevorstehenden Urlaub in den Alpen. Dies ist ja unser erster „veganer Selbstversorgerurlaub“, das wird noch spannend… 😉

Etwa 30 Interessierte kamen zur Vorstellung. Der Raum war damit aber auch seeehr gut gefüllt. Die beiden Frankfurter Läufer, Blogger und Veganer (Daniel und Katrin) empfingen alle Besucher sehr nett und locker, es wurde ein kleiner bunter Haufen. Nicht alle Zuhörer würde ich als Sportler einschätzen, aber da kann man sich ja auch schnell irren und außerdem ist es ja egal. Der Grundgedanke im Buch ist universell übertragbar, nur wird er am Beispiel des Autors transportiert.

Katrin und Daniel lasen Passagen aus dem Buch, aber erzählten auch genau so viele Episoden aus ihrer eigenen Entwicklung. Das war sehr sympathisch und interessant. Einige Parallelen zu uns konnten wir natürlich ausmachen, wie wohl jeder andere im Raum ebenfalls. Und gerade das machte es meiner Meinung aus, es ging nicht um irgendwelche Botschaften mit „erhobenen Zeigefinger“, sondern es ging um die ganz persönlichen kleinen Geschichten. Mit allen Höhen und Tiefen.

Ein paar Fragen und Antworten im Rahmen einer kleinen Diskussion rundeten die Veranstaltung ab. Heute geht es für die Beiden in Hamburg weiter. Wer also auch Interesse hat, kann sich im „beVegt“-Blog informieren. Eine richtig nette Zeit verbrachten wir. Für uns gab es anschließend noch etwas Leckeres zu essen, bevor wir wieder rechtzeitig zum Deuschlandspiel nach Hause düsten…

 

Katrin und Daniel, wir wünschen euch viel Spaß auf der kompletten Tour, es war nett euch mal persönlich kennengelernt zu haben!

 

 


23. April 2014

GDM 2014 #9

German Darts Masters | Ostern in der Hauptstadt

by heiko
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Am Osterwochenende gab es Spitzensport der etwas anderen Sorte. In Berlin traf sich die aktuelle Weltspitze des Darts, um den German Master zu finden. Drei Tage Präzision und Konzentration am Dartboard im Maritim Hotel und wir waren am Finaltag live dabei!

Seit etwa zwei Jahren verfolgen wir nun diesen Sport, der von vielen sicherlich immer noch belächelt und als „Kneipenspiel“ abgetan wird. Aber die täglichen Trainingsstunden am Dartboard die nötig sind um in der Weltspitze mitzumischen, sind beachtlich. Die absolute Präzision um drei Darts in ein 8 Millimeter großes Feld zu werfen, fasziniert einfach.

Und dann ist da noch diese Stimmung! Unbeschreiblich! Im Fernsehen ist es schon immer toll und wir fiebern mit unseren persönlichen Favoriten mit. Aber live war dieser Turniertag echt noch etwas schriller, spannender, anstrengender! 😉

Der Tag begann aber auch für uns sportlich. Ich absolvierte mein Krafttraining und anschließend wollte Eddie bewegt werden. Danach fuhren wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Berlin und gingen Brunchen! Wir haben vor einer Weile eine tolle Liste veganer Brunchmöglichkeiten gefunden, da probieren wir uns jetzt durch! :-) Wir waren im „Mio Matto“ in der Warschauer Straße und es war grandios! Wirklich mehr als satt, glücklich und zufrieden traten wir dann die Fahrt zum Maritim Hotel an, wo das Turnier ausgetragen wurde.

 

MioMatto Brunch
Eine Mini-Auswahl der Köstlichkeiten…

Die Qualifikation und die beiden Vorrunden wurden bereits am Samstag und Sonntag gespielt. Am Ostermontag fand Runde 3 in der Nachmittags-Session, das Viertel-, Halb- und Finale in der Abend-Session statt. Wir hatten uns Tageskarten bereits im Dezember gesichert, und waren damit also gut versorgt. Gespannt was uns nun erwartete, betraten wir das Hotel. Ein ziemlich großer Konferenzraum war der Austragungsort. Etwa 3000 Darts-begeisterte Zuschauer verfolgten den Turnierverlauf. Wir fanden recht gute Plätze und sicherten uns das notwendige „Equipment“. 😉

 

GDM 2014 #4
Das Equipment!

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30. August 2015
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