Feuerraeder archive
Category: Leute

30. Mai 2016

Rennsteig 2016 - 6

Tradition am Rennsteig

 

Meine 5. Supermarathon-Teilnahme beim Rennsteiglauf liegt nun bereits über eine Woche zurück. Zeit für einen kleinen Bericht, denn wir verbrachten ein tolles Wochenende im Thüringer Wald!

 

Rennsteig 2016 - 8
Frühstück im „Zucker und Zimt“ Eisenach

 

6 Tage nach dem 2. Veganen Lauffest in München rief der Rennsteig. Diesmal waren die Tage vorher entspannter. Ganz im Gegenteil zum Jahr 2015… Wir fuhren bereits am Donnerstag in unsere Oberhofer Ferienwohnung und verbrachten den halben Freitag in Eisenach. Nach einem tollen Frühstück im „Zucker und Zimt“ (direkt am Marktplatz), besuchte Jule das Bach-Museum. Ich dagegen loggte ein paar schöne Geocaches zu denen sonst die Zeit gefehlt hätte, und holte meine Startunterlagen ab. Danach gab es gemeinsam noch super-leckeres Eis aus der Manufaktur. 🙂

Zurück in Oberhof trafen wir uns kurz mit Neuruppiner Freunden und besuchten die kleine Läufer-Messe. Während Sylvia den Marathon vor sich hatte, wollten Uli (zum 3. Mal) und Pico (zum 1. Ultra überhaupt) die lange Strecke laufen. Wir verabredeten uns auch gleich für den Samstag.

 

Rennsteig 2016 - 7
Die „neue Mitte“ in Oberhof

 

Insgesamt hat sich Oberhof deutlich verschönert. Der Busbahnhof ist umverlegt worden und damit wurde Platz für eine Neugestaltung im Zentrum der Stadt. Ein weiterer positiver Nebeneffekt der Umverlegung: unsere FeWo liegt nun in „Steinwurf-Weite“ zur Abfahrtsstelle des Bus-Shuttles am Morgen. 😉

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17. Mai 2016

LgL VLF #1

2. Veganes Lauffest in München

Pfingsten war es nun soweit, das 2. Vegane Lauffest von Laufen gegen Leiden e.V. fand in München statt. Ich war dabei!

Was heißt hier nun „Veganes Lauffest„? Ganz einfach: ein Lauf von und für Veganer! Also ein Tag ohne Diskussionen, Anfeindungen, Unverständnis, Ignoranz. 🙂 Aber mit viel Spaß, Lauf- und Walking-Kilometern und natürlich gutem Essen. Es war ein wirklich ein FEST!

 

LgL VLF #6

 

Vor zwei Jahren fand die erste Ausgabe statt, im letzten Jahr ein sogenannter Kuckuckslauf, nun stand eine richtige Neuauflage in München an. Eingeladen vom Verein Laufen gegen Leiden e.V., konnte man sich für diverse Streckenlängen anmelden. Von 5 Kilometern angefangen bis zu 100 Kilometern war alles in Stufen möglich. Als Vereinsmitglied wollte ich natürlich dabei sein. So hatte ich mich für die 40 Kilometer entschieden, eine Woche vor dem Rennsteiglauf sollte dies ein letzter ruhiger langer Lauf werden. Denn eins ist das Lauffest nicht, nämlich ein Wettkampf. Hier stand und steht die Gemeinschaft und der Spaß im Mittelpunkt, es existiert keine Zeitnahme und auch ansonsten wurde hier sehr flexibel agiert.

 

LgL VLF #2
Beisammensein im „Bohdis“

 

Unsere ursprüngliche Planung gemeinsam mit dem Auto nach München zu reisen, änderten wir sehr kurzfristig doch noch. Ich fuhr am Samstag letztlich allein mit dem Bus nach München. Für mich die erste Erfahrung im Flixbus – es wurde eine gute. Ausgeruht und ausgeschlafen kam ich am späten Nachmittag in München an. Nach Zimmerübernahme im Hotel, ging es auch schon weiter zum Abendessen. Etwa 40 Leute hatten sich auf die Initiative von unserem 2. Vorsitzenden Dieter Steinhauer im Bohdi verabredet, so konnte das Wochenende mit einem Kennenlernen und Austausch richtig beginnen. Eine nette Runde wurde es dann auch, das Essen war gut – die „Vorstellungsrunde“ noch besser… 🙂 Nur das Wetter war nicht auf unserer Seite. Es war kalt, nass und windig. Brrrr.

Der Sonntag begann mit einem etwas zu üppigen Frühstück im Hotel. Da waren die Augen wieder größer, als der spätere Lauf es bedingt hätte. Meine „Performance“ auf den ersten Meilen litt später arg darunter. Eine kurze Fahrt mit der Tram brachte mich zum Botanischen Garten, in dessen Nähe der Lauf stattfand. Auf einer offiziell vermessenen Runde von 1 Meile Länge spielte sich dann der weitere Tag ab. Für meine gemeldeten 40 Kilometer standen mir also knapp 25 Runden bevor. Dies war hier meine erste Erfahrung mit einem solchen Rundendrehen.

 

LgL VLF #3
Gleich geht´s los!

 

Bei meinem Eintreffen waren schon eine Menge Leute anwesend. Umziehen und Empfang meiner Rundenkarte gingen flott, und der Start um 10.00 Uhr kam näher. Für die 100 Kilometer gab es keine Vormeldungen, und die beiden für 80 Kilometer gemeldeten Läufer erschienen nicht. So waren wir „40er“ die ersten Starter am Pfingstsonntag. Nach ein paar begrüßenden Worten von unserem Vereinsvorsitzenden Mark wurden wir auf die Strecke geschickt. Ich fand mich mit Katya und Alex in einer kleinen Gruppe wieder, die beiden hatte ich abends zuvor bereits kennengelernt. Da ich ja nicht so der „Erzähler“ beim Laufen bin, übernahm diesen Part Alex komplett… 😉 Gemeinsam liefen wir einige Runden/Meilen. Nach jeder Meile wurde dann mittels Edding ein Kreuz auf unserer Rundenkarte gemacht, somit war immer eine kleine Pause vonnöten. Wie jedoch schon geschrieben, es ging um keine Bestzeiten hier in München.

 

LgL VLF #4
Der Hintergrund zur Laufstrecke.

 

Nach und nach füllte sich der Start- und Zielbereich mit den Läufern der kürzeren Distanzen. Die Starts dazu waren zeitversetzt nach hinten eingeteilt, so dass es gegen Mittag die absolute Höchstzahl an Teilnehmern auf der Strecke gab. Für uns war dies jedoch erst einmal toll, denn wir liefen durch ein dichtes Menschenspalier und wurden mit jeder neuen Meile bejubelt. 🙂 Durch Trink- und Toilettenpausen zerfiel unsere Minigruppe und ich trabte allein meine Runden. Ich überholte, ich wurde überholt – je mehr Leute auf dem Kurs unterwegs waren, desto abwechslungsreicher wurde die Sache. Es machte einfach Spaß! Ein kleiner Wermutstropfen war lediglich das Wetter. Mit geschätzten 12°C, leichtem Wind und ab und an ein paar Regentropfen, hätte es besser – aber ebenfalls schlimmer sein können.

Wie es am Vormittag immer belebter auf der Runde wurde, so nahm die Zahl der Läufer auch schnell wieder ab. Ab und an gab es gemeinsam gelaufene Abschnitte, mal mit noch unbekannten, mal mit bekannten Gesichtern. Social Media sei Dank! 🙂 Während einige Teilnehmer sich bereits verabschiedeten, andere sich über das tolle und vielfältige Versorgungsangebot hermachten, zogen wir Marathonis unbeirrt unsere Runden. Bis dann auch die letzte Meile gelaufen war. Aber Halt: da gab es doch noch eine „Extra-Meile“ auf unserer Karte. Nur mit dieser war es schließlich möglich, die Marathon-Distanz zu erreichen. Vorgenommen hatte ich mir ja sowieso nicht nur die gemeldeten 40 Kilometer zu laufen, sondern den Marathon auch voll zu machen. Aber nun war es ja sogar „offiziell“ vorgegeben. Ich trabte also locker in die letzte Meile, und wurde gegen Ende der Runde von Alex eingeholt. So wie wir gemeinsam gestartet waren, so liefen wir dann auch ins Ziel. Gutes Timing würde ich sagen! 😉

Nun kommt es aber noch: am Start war ich etwas abgelenkt und hatte daher meine Forerunner zu spät eingeschaltet. Die Satellitenerfassung war noch nicht erfolgt, als ich den Startknopf betätigte. Mir fehlte daher Strecke! Im Ziel vor dem Erhalt meiner Medaille checkte ich den Forerunner und sah das Ergebnis: es waren nur 41,98 km auf der Uhr. Ungenauigkeit beim „Kreiseln“ und das verspätete Starten raubten mir gut 1,6 Kilometer! Das ging ja mal gar nicht! Kurzerhand ließ ich Mark und Dieter mit den Medaillen stehen, und rannte noch eine „Bonus-Extra-Meile“! Artig holte ich mir auch hierfür mein Edding-Kreuzchen… :mrgreen:

 

LgL VLF #5
Sammelkarte, oder auch „Leistungsnachweis“ ;-)

 

Im Anschluss ging wieder alles sehr flott. Ich lief ins Ziel ein und kurze Zeit später begann Mark mit einer kleinen Verlosung. Die Rundenkarten dienten dabei als Los. Und was soll ich sagen? Ich gewann ein tolles ThoniMara-Tuch, nicht gerade in meiner Farbe, aber so hatte ich etwas für Jule zum Mitbringen! Es folgte eine Aufstellung mit allen noch anwesenden Teilnehmern für ein Gruppenbild, bevor der allgemeine Aufbruch begann. Zu guter Letzt ergatterte ich noch ein paar Kugeln Eis von Ice-Date aus München, bevor es hier ausverkauft war. Der gute vegane Döner von Erbils passte leider so kurz nach dem Lauf nicht in meinen Magen. Beim nächsten Besuch in München aber…! Danach hieß es für mich wieder ab zum ZOB, ich konnte meinen Abendbus umbuchen und fuhr bereits 16.00 Uhr ab in Richtung Heimat. Das waren damit nicht einmal 24 Stunden in München! Die es aber in sich hatten und so schnell nicht vergessen werden. Etliche „Namen“ aus Facebook sind nun zu „Personen“ geworden, neue Leute kamen hinzu. Ein kleiner Ultralauf vor dem großen Ultralauf am Samstag, noch dazu in guter Gesellschaft… Schee wars!

 


24. April 2016

GNL_Schild_Startpunkt

Es war wieder Vollmond…

… und bei Vollmond heißt es deutschlandweit in immer mehr Städten: gemeinsames Laufen beim Gutenachtlauf! Mittlerweile die 13. Auflage fand am letzten Freitag statt – in Neuruppin habe ich nun bereits den 6. Lauftreff organisiert.

Um den Lauf etwas zu pushen, kümmerte ich mich um etwas mehr Werbung. Im Vorfeld zog ich mit Flyern und Postern durch die lokalen Fitness-Studios und bat diese dort auszuhängen. Gleichzeitig schrieb ich den Sachgebietsleiter „Kultur und Sport“ der Stadt an und erbat etwas Schützenhilfe. Nach einem überaus erfreulichem Telefonat leitete dieser meine Informationen an entsprechende Stellen weiter. Die lokalen Zeitungsredaktionen wurden benachrichtigt und veröffentlichten auch entsprechende Ankündigungen. Auf Sportvereinsebene wurde ebenfalls informiert und sogar eine Pressemitteilung der Stadt Neuruppin erschien! Vielen Dank dafür!! Der „Knaller“ war jedoch ein Anruf einer Redakteurin des Antenne Brandenburg Regionalmagazins (Radio). Wir verabredeten uns für den Donnerstag und ich konnte am Startpunkt des Laufs, dem Fontane-Denkmal, kurz von den Hintergründen der ganzen Aktion berichten. Ob und wann der Beitrag gesendet wurde, kann ich leider nicht sagen – werde ich aber noch nachrecherchieren!

 

GNL13 - 2016-04-21

 

Neugierig auf die Teilnehmerzahl machte ich mich dann abends auf den Weg zum Start. Wie immer kam einer meiner beiden „Stammläufer“ als erstes an. Knut ist seit Weihnachten dabei, und mittlerweile eine feste Größe. Danach kamen zwei „neue Gesichter“ – Ziel also bereits erreicht! Beide sind Neuruppiner und überlegten wohl schon länger, diesmal machten sie ernst. Recht schnell wuchs danach die Zahl auf 9 weitere Teilnehmer an! Ich freute mich wirklich riesig darüber, es schien sich also doch langsam rumzusprechen. Teils vom Aushang im Fitnessstudio, teils durch die Zeitung – die unterschiedlichen Kanäle erreichten neue Leute! Und noch besser war es auch, dass wirklich jeder eine Spende dabei hatte! Vielen Dank an euch!

 

GNL - 2016-04-22

 

Und auch ein freier Mitarbeiter des Lokalblattes fand den Weg zu uns. Ich durfte also noch einmal Sinn und Zweck dieses Laufes erläutern, bevor die obligatorischen Bilder gemacht wurden. Ich steckte ihm noch einen Flyer zu, so dass er an die Hintergrundinformationen im Detail kommt. Gespannt warte ich auf den Artikel am Anfang der neuen Woche.

Dann konnte es bei gerade über dem See aufgehenden Mond endlich losgehen! Das Tempo war wie immer sehr moderat, denn auch mein anderer „Stammläufer“ war wieder dabei. Mit 67 Jahren ist es sein Privileg das Tempo vorzugeben. Denn darum geht es ja: jeder soll sich wohlfühlen und Spaß an der gemeinsamen Runde haben! Der Mond leuchtete uns den Weg, wir atmeten kühle, klare Luft in die Lungen und ich hatte zu tun, jeden der neuen Teilnehmer auch einmal ein Stück zu begleiten. Die Runde ist schließlich nicht sooo lang, da musste ich mich ranhalten.

Der ursprüngliche Lauf sollte diese 4 km-Runde ausmachen, oder eine alternative längere Version. Es hat sich aber bereits jetzt so etabliert, dass nach der kleinen Runde am Fontane-Denkmal angehalten und kurz ausgewertet wird. Wer dann noch Lust hat, kommt mit auf eine weitere Runde oder sonstige Verlängerung. Die ersten drei Teilnehmer verabschiedeten sich und wir verbliebenen 7 Leute liefen in entgegengesetzter Richtung eine zweite Schleife durch die Nacht. Und auch dann war noch nicht Schluss, die dritte Runde wurde als „Nach-Hause-Bring-Tour“ angegangen. An verschiedenen Stellen trennten sich unsere Wege, so hatte ich letztlich noch zwei Begleiter bis zum Denkmal und dem „endgültigen Ende“.

Es war wieder eine tolle Veranstaltung mit neuen Leuten. Gute Gespräche, gute Kilometer und eine kleine Hosentasche gefüllt mit Spenden für unsere aktuelle Spendenaktion „Laufen gegen Leiden e.V. für ARIWA“! DANKE und bis zum nächsten Vollmond!

 

Mehr Infos gibt es auf unserer Vereinswebseite: www.laufengegenleiden.de oder auf Facebook https://www.facebook.com/gutenachtlauf/   Und wer noch einen Lauf unter und mit Gleichgesinnten sucht, egal ob als Anfänger oder Ultraläufer ist beim 2. Veganen Lauffest in München herzlich eingeladen! Streckenlängen von 5 km bis 100 km (und dazwischen 😉 ) können gelaufen werden. Nähere Informationen HIER! Sehen wir uns in München?

 


8. März 2016

Focus

Kurzer Abriss 2015

Der Statistiker in mir kommt nicht umhin, eine komplette Jahresübersicht zu erstellen und zu teilen. Dies soll hier nun (endlich) passieren. Vielleicht ein paar Worte vorweg?

Es lief nicht alles so wie gewünscht und geplant. Na eigentlich könnte ich dies auf die zweite Jahreshälfte beschränken. Von Januar bis Juni war ich doch richtig gut „auf Kurs“. Meine Vorbereitungen auf den Saisonhöhepunkt im August (Mauerweglauf) begannen wohl schon im Jahr 2014. Eine zunehmende Intensität der Freeletics-Einheiten verschoben das Lauftraining in Richtung Ganzkörpertraining. Die Fortschritte waren toll und auch sichtbar. Viele neue Reize durch ungewohnte Übungen, der Spaßfaktor war ebenfalls enorm.

Erstes läuferisches Highlight war der Barcelona Marathon. Auf dem nicht gerade flachem Kurs konnte ich eine neue Bestzeit laufen. Motivation pur! 🙂 Es folgte der Grunewald Marathon in Berlin und schließlich meine 4. Teilnahme am Rennsteig Supermarathon. Viele Freeletics-Bestzeiten erreichte ich ebenfalls, aber dies ist ein stetiger Verbesserungsprozess, der damit ganz natürlich und noch längst nicht abgeschlossen ist.

Das nächste große „Ding“ war der Schefflenzer Ultra Anfang Juni. Ein kleiner feiner Lauf im Ländle, wo ich erstmals 100 Kilometer und auch gleich auf´s Podest lief. Das war mal eine krasse Erfahrung. 😎 Es folgte die Fortsetzung meines Projekts „Kilometer für Jahre„, der nun schon kleine „Ultra“ am Geburtstag. Im Regen 43 km von Deutschland nach Tchechien und zurück – vor dem Frühstück…

War es nun insgesamt zuviel, die Pausen zwischendurch zu kurz, beides oder gar nichts von beiden? Keine Ahnung. Jedoch entwickelte sich aus ab und an auftretenden leichten Zwicken im linken Knie, ein anhaltender Schmerz. Nun folgte eine mehrwöchige selbstverordnete Laufpause, ich wollte den Start beim Mauerweglauf natürlich nicht gefährden. Die Absage des Mauerweg-Nachtlauf tat schon weh, aber auch dieser musste eben dem größeren Ziel weichen. An der Startlinie zum 100-Meilen-Debüt wusste ich wirklich nicht, ob es reichen würde. Das Ergebnis gibt es hier noch einmal nachzulesen. 🙁

Unser 6-Seen-Sommer-Marathon verlief damit auch „leicht“ geändert. Krankheitsbedingte Absagen, fehlende Form oder Verletzungen (wie bei mir) führten zu einer Verkürzung auf ca. 23 Kilometer Länge. Ich selbst fuhr sogar den größten Teil per Rad mit. Unsere anwesenden Freunde aus nah und fern machten das Wochenende jedoch trotzdem zu einem Höhepunkt.

Nach intensiver physiotherapeutischer Behandlung, Lauf-Pause und gleichzeitigem speziellem Muskeltraining, ließen auch die Knieprobleme nach. Eine MRT-Untersuchung brachte zum Glück auch keinen Grund zur Sorge hervor – so begann im Herbst wieder ein moderates Training. Gleichzeitig absolvierte ich eine Goliaz-Challenge – eine aus dem Freeletics-Bereich entstandene weltweite Trainingsgruppe. Fünf Tage in der Woche wurden auf die eigene Person bezogene Workouts absolviert, mit steigendem Intensitätsgrad. Die Finisher-Quote ist nicht gerade hoch. Ich gehörte dazu… 🙂

Im Oktober beglich ich die offene Rechnung vom 6SSM und lief die Runde nur für mich und allein. (Bericht ist online.) Außerdem war ich mit Kumpel Christoph beim Hubertuslauf auf der 15km-Strecke am Start – schmerzfrei und gut gelaunt.

Im November holte ich den Gutenachtlauf von Laufen gegen Leiden e.V. nach Neuruppin. Dieser findet deutschlandweit in immer mehr Städten gleichzeitig bei Vollmond statt. Gelaufen wird eine Strecke von 5-10 Kilometern, je nach Laune und Mitläufern. Gespendet wird je Teilnehmer 1 Euro für ein aktuelles Spendenprojekt. Zum Jahresende wurde ich dann auch reguläres Vereinsmitglied. Informationen zum Verein, zu den Zielen und dem aktuellen Spendenprojekt gibt es HIER!

Im November gab es die nächste Goliaz-Challenge und mein nächstes Finisher-Abzeichen. Yehaa! 🙂

Und schon war es wieder Dezember! Neu im „Behandlungsplan“ war jetzt auch der Besuch beim Osteopathen. Nach nur drei Sitzungen war er mit mir „fertig“ und ich „funktionierte“ wieder tadellos. Zumindest muskulär. Die häufigen „Büro-Computer-Arm-Schmerzen“ wurden fast getilgt. Okay, drei Wochen Urlaub zum Jahresende halfen sicherlich auch mit. 😉 Abwarten, wie sich das Jahr 2016 entwickelt.

 

Die reinen Zahlen nun noch:

  • Laufen: 2402,65 km
  • Freeletics: 416,24 km
  • Rad: 693,33 km

 

Die wichtigsten Freeletics-Übungen für mich sind wohl:

  • Burpees: 10559
  • Situps: 25165
  • Straight-Leg-Levers: 20775
  • Climbers: 10005
  • Pullups: 8390
  • Pushups: 13585

 

Focus 21

 

Es hat zwar etwas gedauert mit dieser Veröffentlichung, aber mir fehlte zeitweise einfach die Lust zum Schreiben. Insgesamt werde ich den Blog fortführen, aber die Einträge werden seltener…


23. November 2015

GNL_LGL

Gutenachtlauf in Neuruppin

by heiko
Categories: Allgemein, Leute, Projekte, Vegan
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Seit langem verfolge und unterstütze ich die Aktivitäten des Vereins „Laufen gegen Leiden“. Als im Frühjahr die Idee für einen deutschlandweiten Lauftreff geboren wurde, wuchs mein Interesse. In der Folge wurden aus wenigen Städten erst 20, dann 30 und mittlerweile über 50! Städte in den gleichzeitig bei Vollmond gelaufen wird! Und es keimte in mir der Wunsch, diesen hier auch zu etablieren.

 

Ich machte mir Gedanken über eine mögliche Streckenführung, diese sollte im Sommer und Winter laufbar sein. Außerdem wäre ein wenig Variabilität bei der Entfernung angebracht, es soll Spaß machen und niemanden über- bzw. unterfordern. Start und Ziel waren schnell klar: am Fontane-Denkmal soll es losgehen. Wir wohnen schließlich in der Fontanestadt Neuruppin!  So nahm ich im Oktober Kontakt mit Laufen gegen Leiden e.V.  auf, und die „Sache“ kam ins „Rollen“!

 

Gutenachtlauf_LgL_2015-11-23_klein
Foto: klagyivik/Fotolia.com

 

Als 55. Stadt geht Neuruppin an den Start. Ich bin gespannt, wie viele LäuferInnen sich aufraffen und bei den momentanen Minus-Graden mit mir gemeinsam die erste örtliche Durchführung des Lauftreffs bestreiten. Wer hier mitliest und noch schwankt – gibt dir einen Ruck!

 

GNL_Fontane
Start und Ziel des GNL

Wir starten am 25. November pünktlich um 21.30 Uhr am Fontane-Denkmal!

 

Der nächste Termin ist erst wieder in 4 Wochen – dann wird es besinnlich am 25. Dezember!

 


29. September 2015

UA Bandits - 8

Bandits beim Berlin Marathon

by heiko
Categories: Allgemein, Leute, Test, Training
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Eine etwas andere Teilnahme am Berlin Marathon ergab sich für mich in diesem Jahr. Als Teil einer kleinen Promo-Aktion von Under Armour Deutschland ging es für mich gemeinsam mit 5 weiteren Runnern auf die Strecke.

 

UA Bandits - 4
Das BANDIT-Team

 

Unser Treffpunkt war am Alexanderplatz, etwa bei Kilometer 11,5. Ich war etwas spät dran, denn ich hatte das Auto am Kurt-Schumacher-Platz geparkt und bin zum Alex gelaufen. Leider hatte ich die Strecke etwas kürzer eingeschätzt, so waren alle Mitstreiter bereits von Under Armour eingekleidet – und ich musste auf „Reste“ zurückgreifen. Auch bei UA ging im Vorfeld nicht alles glatt, so wurde ein Satz Bekleidung zu wenig geliefert. Ich fiel mit meinen Sachen daher etwas aus der Rolle, aber bequem waren sie und für die weitere Verwendung natürlich gern genommen!

Wir sprachen die Details ab und sahen derweil die Spitzengruppe an uns vorbeirennen. Sinn und Zweck der Aktion sollte sein, ein paar coole Szenen für einen Video-Spot aufzunehmen. Daher waren auch mehrere GoPro-Kameras verteilt und startbereit.

Warum nun BANDITS? Der neu auf den deutschen Markt gekommene Schuh heißt „UA Charged Bandit“ – hier gibt es einen Blick darauf. Viel mehr möchte ich jetzt noch gar nicht schreiben, sondern in einem weiteren Beitrag wird hoffentlich das Ergebnis zu sehen sein!

 

UA Bandits - 3

 

Die Kleidung inklusive Schuhen kann und soll nun von uns getestet werden. Da bin ich doch gern dabei! Nur muss ich meine Ausrüstung ja erst noch erhalten… 😉 Ich werde dann natürlich darüber schreiben, und wer weiß, vielleicht gibt es ja wieder einmal eine tolle Aktion mit Under Armour! Ich bin dafür bereit! 🙂

Meine Kilometer beim Lauf zum Treffpunkt, die Kilometer bei der Aktion an sich, und mein Rückweg zum Auto summierten sich zu einer ganz ordentlichen Strecke. Zusammengekommen sind gute 30 Kilometer, meinen langen Lauf vom Wochenende konnte ich somit bequem „abrechnen“. :mrgreen: Tolles Wetter und ein wenig Marathon-Feeling – meine Vorfreude auf München in zwei Wochen ist noch einmal gewachsen!

 


6. September 2015

6SSM 2015 # - 12

6SSM – die Ausgabe 2015 – Teil 2

 

Einige Zeit ist seit dem ersten Teil des Berichts nun vergangen, Vieles ist mittlerweile verarbeitet. Ich möchte die beiden Tage aber auch hier abschließen.

———-

Den Start zum Lauf hatten wir in diesem Jahr um eine Stunde nach hinten verlegt. Wir trugen so der verkürzten Strecke etwas Rechnung und mussten keine Sonderregelung mit der Therme aushandeln. Wie eigentlich immer, wurde es dann doch wieder „knapp“ pünktlich loszulaufen. Immer dieses Getrödel… 😉

 

 

Katrin war planmäßig auf dem Fahrrad dabei, ich hatte am Abend vorher kurzfristig meine „Strategie“ umgestellt und mir nur eine Teilstrecke des Laufs selbst als Läufer vorgenommen. So fuhren wir beiden erst einmal gemeinsam mit dem Fahrrad los und begleiteten die kleine Truppe. Monika und Jule waren für den Support an den Verpflegungsstellen da und waren demzufolge mit dem Auto unterwegs. Das angeschlagene Tempo war locker, jeder fühlte sich wohl und so vergingen die ersten Kilometer bis nach Molchow zum VP1 recht flott. Mein neuer Geocache zur 4. Ausgabe des 6SSM wurde heute nicht gesucht/gefunden, da Matze leider nicht dabei war. Dies übernahmen dann andere Geocacher im Laufe des Tages…

 

 

Jule und Monika erwarteten uns mit einem kleinen, feinen Buffet. Die VP-Stelle in Molchow war diesmal wirklich ideal. Etwas anders gelegen als in den Jahren zuvor; durch die veränderte Streckenführung hatten wir es uns so überlegt und die richtige Entscheidung getroffen. Nach ausgiebiger Stärkung und Plauderei ging es auf den nächsten Abschnitt. Fast ein Drittel der Strecke lagen hinter uns, nach dem nächsten längeren „Drittel“ war wieder diese Stelle in Molchow erreicht. So ließ ich hier mein Fahrrad stehen und wurde nun endlich selbst zum Läufer. 🙂 Das tat gut, obwohl auch die Begleitung im Sattel nicht schlecht war.

Der Wendepunkt lag in diesem Jahr bereits in Stendenitz, die neue Brücke war ein guter Platz zum Fotografieren und fotografiert werden. Es folgte eine kurzfristige Planänderung, indem ich die Kellen-Seen mit in die Streckenführung aufnahm. So konnten wir am Ende wenigstens von einem „5-Seen-Sommer-Halbmarathon+X“ sprechen… Katrin war hier mit ihrem Fahrrad leider etwas benachteiligt, es war Trail pur. Aber gemeinsam schafften wir auch diese kurze Verlängerung durch die Wildnis.

 

Auf dem Weg zum 2. VP
Auf dem Weg zum 2. VP

 

Wieder am Versorgungspunkt angekommen, wurde der Durst und sonstige Appetit gestillt. Danach ging es auf der anderen Seeseite zurück in Richtung Neuruppin. Monika und Jule beseitigten die Hinterlassenschaften, ich stieg auf mein Rad.

Nach guten 3:xx Stunden trafen wir am Resort Mark Brandenburg ein. Ron hatte mehr als ausreichend alkoholfreien Sekt und Hefeweizen dabei, noch dazu schön gekühlt, und wir stießen erst einmal alle gemeinsam auf den Lauf an. Einfach toll! Die 4. Auflage war aus läuferischer Sicht nun Geschichte. 😉 Jedoch wurde bereits über das mögliche „kleine Jubiläum“ im nächsten Jahr gesprochen – ich glaube, wir müssen da wieder ´ran und den Lauf fortführen. 🙂

 

Brückenbild 2015
Brückenbild 2015

 

Nun folgten ein paar entspannte und entspannende Stunden in der Fontane-Therme. Jeder verbrachte diese, wie er Lust, Laune und noch Zeit hatte. Teilweise war gerade die persönliche Zeit limitiert, da gibt es noch Verbesserungspotential für die Zukunft! So wurde die abschließende Runde auf der Sonnenterrasse des Bistros „Seeblick“ noch etwas kleiner.

Und so ganz langsam fand der 4. 6 – Seen – Sommer – Marathon auch sein offizielles Ende. Es war wieder schön mit euch allen – wir hoffen auf ein vollständiges Wiedersehen im Jahr 2016! Denn dies stand nun außer Frage, es MUSS eine Neuauflage 2016 geben.

 

Eine umfangreiche Bildergalerie gibt es hier!

 


31. August 2015

6SSM 2015 # - 12

6SSM – die Ausgabe 2015

Viel zu schnell vorbei gegangen ist dieses Wochenende. Die 4. Auflage des 6 – Seen – Sommer – Marathons liegt aus sportlicher Sicht hinter uns. Aus emotionaler Sicht noch lange nicht! 🙂 Es war wieder ein tolles Wochenende mit lieben Freunden aus Nah und Fern. Leider mussten etliche eingeladene Starter absagen, so dass wir auf eine doch sehr überschaubare kleine Schar zusammen rückten. Aber dies tat der Stimmung keinen Abbruch.

Wie immer begann das Wochenende mit einem gemeinsamen Abendessen am Freitag. Katrin aus Mainz und Otti aus Rotenburg an der Fulda hatten die weitesten Anreisen, aber fuhren sogar ziemlich stressfrei mit der Bahn. Ron mit Frau und Denny kamen aus Berlin hinzu, wir anderen hatten ein Heimspiel. Leider war diesmal keine Beteiligung aus Kassel dabei – im nächsten Jahr gibt es eventuell wieder eine Chance für euch!

Beim Essen war dann wieder „Zeit für Geschenke“. Ein paar schöne Sachen konnte ich im Vorfeld organisieren. Die Ruppiner Kliniken Neuruppin sponserten diesmal ein nützliches Bekleidungsteil: ich konnte für die Starter ein mit unserem Logo bedrucktes Schlauchtuch anfertigen lassen. Die obligatorischen 6SSM-Shirts mit Namen und „Teilnahmekennzeichnung“ steuerten wir bei. Ein Gruß und Dank an die Altstadtdruckerei Kroll – ihr habt wieder super Qualität geliefert!! Unser österreichischer Partner die Voglsam GmbH – Mostkellerei & Fruchtsäfte schickte pünktlich zum Lauf flüssige Unterstützung in Form von fitRabbit. Vielen herzlichen DANK!

 

Start und Ziel beim "Resort Mark Brandenburg" Neuruppin
Start und Ziel beim „Resort Mark Brandenburg“ Neuruppin

 

Nun bereits im vierten Jahr unterstützte uns auch das Resort Mark Brandenburg wieder. Einen ganz herzlichen Dank noch einmal dafür! Start und Ziel waren damit wieder gesetzt, nur die Laufstrecke musste in diesem Jahr etwas angepasst bzw. verkürzt werden. Zu viele Trainingsrückstände oder auch andere „Wehwehchen“ lagen vor. Ich selbst bin da keine Ausnahme und in diesem Jahr ebenfalls betroffen. Wie schon mehrfach hier im Blog geschrieben: „ich habe Knie„… 😉 Letztlich war es jedoch wieder stimmig, wir konnten damit alle gemeinsam auf die Runde gehen, niemand musste zwischendurch abbrechen und auf ein Fahrzeug umsteigen.

 

 

Die Fortsetzung ist jetzt HIER veröffentlicht!


23. August 2015

100 Meilen 2015 #1

Mauerweglauf – ohne Happy End

by heiko
Categories: Allgemein, Leute, Ultramarathon, Wettkämpfe
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Wie der Titel bereits ankündigt, gab es kein Finisher-Shirt und keine Medaille für mich am Wochenende in Berlin. Mein erstes DNF und dies beim Saisonhöhepunkt! Auch wenn es nun nicht gerade „aus heiterem Himmel“ auf mich herabstürzte, ist es doch sehr bitter für mich. Ich fühle mich schlecht. Ich leide.

Wer die letzten Beiträge auf der Seite gelesen hat, weiß, dass ich seit einiger Zeit mit einem Knieproblem kämpfe. Bislang wurde es nicht exakt diagnostiziert. Eine Laufpause in Kombination mit Physiotherapie, BlackRoll und Kräftigung der umliegenden Muskulatur sollte die „Sache“ beenden. Ich war guter Dinge, wenngleich natürlich klar war, dass 100 Meilen nicht ohne Spuren an mir vorbeigehen werden. Die Hoffnung auf ein Finish wurde leider schon relativ zeitig im Rennen zerstört und ich traf meine Entscheidung.

 

Der Blick zurück zum Verlauf des (trotzdem) tollen Wochenendes

Freitag: Vormittags ein letzter Besuch beim Physiotherapeuten des Vertrauens , Sachen sortieren und verstauen, dann zeitige Abfahrt nach Berlin. Es war eine Menge los auf den Straßen, aber ich erreichte trotzdem staufrei die Startnummerausgabe im Ramada Hotel. Die Unterlagen inkl. Starterbeutel  abzuholen ging dank super Organisation sehr fix. Der Dealer Rolli stellte die komplette Expo, ein kurzer Blick auf die feinen Schuhe musste natürlich sein. Danach fuhr ich zum Jahn-Sportpark. Die Sonne meinte es etwas zu gut, so dass ich mich nicht lange aufhielt, sondern in aller Ruhe zum Hotel zurückschlenderte. Ein, zwei Geocaches unterwegs noch „klargemacht“ und ich war wieder am Alex im  klimatisierten Konferenzbereich. Die „Pasta-Party“ begann 17.00 Uhr  und zu meiner großen Überraschung und Freude gab es nicht nur „Grünzeug“für mich, sondern auch vegane Carbonara! Sehr vorbildlich, und toll geschmeckt hat sie auch noch! Christoph, mein geplanter und angemeldeter Begleiter für die Strecke ab Kilometer 103, traf auch ein. Vollgefuttert ging es zum Race-Briefing. Der Abend klang dann sehr, sehr warm auf der Friedrichshainer Dachterasse von Steffi und Christoph mit einem Bier aus.

 

 

Samstag: Aufgrund der Wärme in der Dachgeschosswohnung war nicht viel Schlaf zusammengekommen, als der Wecker um 4.00 Uhr klingelte. RACE-DAY – es wurde jetzt tatsächlich ernst! Kurz nach 5.00 Uhr war ich im Stadion. Letzte nötige Handgriffe, ein letztes Sortieren und Verstauen der Ausrüstung und ein letzter Kaffee. Ich traf natürlich einige Bekannte, ein wenig SmallTalk hier und da und dann ging es auch bereits los! Entspannt, motiviert und voller Vorfreude.

 

Kurz vor dem Start
Kurz vor dem Start

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13. Juni 2015

runhappy_2015-06-11_#5

Mit Brooks auf #runhappytour

by heiko
Categories: Allgemein, Ambassador of RunHappy, Leute
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Der Laufsport-Ausrüster Brooks Running veranstaltet derzeit eine kleine Rundreise durch deutsche Städte, um das tolle Gefühl beim gemeinsamen Laufen zu verbreiten. Unter dem Motto: One Run x One Crew wurden im Vorfeld Laufgruppen gesucht, die die Tour in ihrer Stadt gestalten. „DEINE STADT. DEINE STRASSEN. EIN GEMEINSAMER RUN“ – DIE BROOKS RUN HAPPY TOUR – SEI DABEI!

 

runhappy_2015-06-11_#1
Der tolle Tour-Truck! Ein Freightliner-Oldtimer… :-)

 

Den Auftakt gab es in Hannover, bevor am Donnerstag Berlin angesteuert wurde. Und als derzeitiger Markenbotschafter durfte ich natürlich nicht fehlen! Als lokale Crew fungierten die „Flitzpiepen“ und hatten eine tolle Strecke ausgesucht. Start und Ziel war an einer alten Tankstelle, welche nun als Veranstaltungsort für diverse Aktionen dient. Der Brooks-Tour-Truck war vor Ort, hier war der Mittelpunkt des kompletten Events. Es bestand die Möglichkeit diverse Schuhmodelle während des Laufs zu testen, auch einige Bekleidungsstücke gab es zu anzufassen… Die Brooks-Leute waren cool drauf und verbreiteten die richtige lässige Stimmung. Zum „offiziellen“ Start um 18.00 Uhr waren jedenfalls mehr Leute als „Shirts“ da, denn es werden in jeder Stadt immer genau 100 Shirts gratis verteilt – ich konnte mich über ein schickes neues Teil freuen!

 

Auflauf!
Auflauf!

 

Um 19.00 Uhr ging es gemeinsam los. Eine riesige Läuferschar setzte sich in Bewegung und blockierte die Straßen. Sehr cool, wenn auch das Wetter alles andere als cool war. Prenzlauer Berg und Mitte wurden unsicher gemacht. Die Strecke verlief durch die Mauer-Gedenkstätte an der Bernauer Straße und weiter ein Stück am Mauerweg entlang. Einfach toll, hier werde ich ja bald wieder entlang kommen… 😉 Nach 8,5 Kilometern waren wir wieder am Start angelangt, besser gesagt der vordere Teil, zu dem ich gehörte. Es war natürlich nicht möglich mit ca. 170 LäuferInnen als geschlossene Gruppe die Kilometer zu absolvieren. Ich hatte mich jedenfalls ziemlich weit vorn eingereiht und war damit bei den ersten „Finishern“. Kalte Getränke und gegrillte Wurst wartete auf uns und lud zum Verweilen, Quatschen und Fachsimpeln ein. 🙂 Der Spirit „Run Happy“ wurde einmal mehr super umgesetzt und verbreitet.

 

ACHTUNG: Wichtig! ;-)
ACHTUNG: Wichtig! ;-)

 

Für mich hatte sich der Ausflug auf jeden Fall gelohnt. Einige bekannte LäuferInnen, und auch bisher nur „virtuelle“ Bekannte wurden nun „in Echt“ getroffen und man konnte sich austauschen, bzw. nun persönlich kennenlernen. Die Strecke war nicht zu lang und auch nicht zu kurz – genau richtig als erster Regenerationslauf nach meinen 100 Kilometern vom letzten Wochenende.

 

Danke an Brooks für die Idee und Umsetzung! Wer eine Veranstaltung in seiner Nähe hat, sollte unbedingt hingehen!

 

runhappy_2015-06-11_#4
Nach dem Lauf…

 

BROOKS: Werde Teil einer großen Crew und starte beim Run durch deine Stadt. Zusammen laufen wir einfach drauf los, entdecken neue Perspektiven, atmen Asphalt, überwinden Treppen und kommen an Ecken, die man mit dem Auto gar nicht erreicht: Darum geht es. Nicht um die Kilometerzahl, nicht um die Zeit oder wer der Beste ist. Es gibt nur ein Ziel: Run Happy – together.

 

 



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Today is Donnerstag
28. Juli 2016
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