Schwerin: 30km beim Fünf Seen Lauf

Letzten Samstag stand der der 30. Fünf Seen Lauf in Schwerin auf dem Wettkampfkalender. Geplant war eigentlich ein familiärer Besuch in Schwerin mit dem Lauf als Abrundung des Wochenendes. Daraus wurde leider nichts, die „Familie“ war ausgeflogen… Letztlich fuhren wir nur zum Lauf und trafen uns mit Freunden.

Wettertechnisch war es für den Schweriner Lauf wieder einmal typisch: es wurden Temperaturen bis zu 30°C erwartet. Ganz so war es dann zum Glück nicht, aber eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit und gute 21°C zum Start um 10.10 Uhr waren auch nicht ohne. Wie bereits im Jahr 2011 war ich auf der 30km-Strecke gemeldet. Mein Ziel war natürlich etwas schneller als damals zu sein.

Vor dem Lauf trafen wir uns mit Freunden aus Goslar und Rostock. Die Rostocker „Sprintefixe“ waren wieder fast mit der ganzen Familie am Start, von unseren Leuten aus Goslar, Andreas und Ulla, lief nur Andreas. Für ihn war es schon ein Vorbereitungslauf auf unseren 6-Seen-Sommer-Marathon! Nach kurzer Plauderei ging es auch schon zum Start.

In Schwerin gibt es nur eine Bruttozeit-Messung, ich versuchte mich daher im vollen Startbereich noch etwas nach vorne zu schieben. Dann erfolgte der Startschuss und so gaaaaanz langsam setzte sich die Masse in Bewegung. Der erste Kilometer war schon mal nix… Nachdem der Schlosspark erreicht war, zog sich das Feld auch endlich etwas auseinander, und ich versuchte meinen Rhythmus zu finden. Schnell merkte ich aber, dass heute nicht mein Tag werden würde. Die ungewohnte Uhrzeit, das warme Wetter und die letzten Läufe sprachen dagegen. Irgendwie lief es, aber nicht so schön locker wie zuletzt.

 

Fast geschafft mit neuer PB hier!

Fast geschafft mit neuer PB hier!

 

Die Kilometer wurden weniger, mein Gefühl blieb unverändert. Ich nutzte die Verpflegungspunkte um etwas Tempo herauszunehmen und trank häufiger ein oder zwei Schlucke Wasser. Das Wetter und die nicht gerade anspruchslose Strecke verlangten schon einiges ab! Bereits recht ausgelaugt kam ich an den „Lankower Bergen“ und damit den letzten Kilometern an. Das Ziel war schon in Hörweite, ein zwei Anstiege musste ich gehen, aber dann war es geschafft. Nach 2:30:16 lief ich über die Ziellinie und wurde „gescannt“. 😉

 

 

Insgesamt zufrieden mit dem Lauf, ging es erstmal duschen. In der Zwischenzeit waren auch Andreas und Fred im Ziel. Wir erzählten noch etwas, bevor die beiden Goslarer und wir ins Zeppelin XXL fuhren. Wenn ich schon Werbung für meinen Bruder auf dem Shirt mache, dann sollten die beiden auch die entsprechende Lokalität kennen lernen. 🙂

 

Snakebite! Leckere Sache für warme Tage.

Snakebite! Leckere Sache für warme Tage.

 

Wir verbrachten noch einige Zeit dort, bevor wir uns wieder auf die Heimreise machten. Das Unwetter am Abend sahen wir glücklicherweise nur noch auf Fred´s Video