Frühlingsstart beim Halbmarathon in Berlin

 

Nun ist er wohl da, der Frühling! Lang ersehnt, und wieder pünktlich zum Halbmarathon in Berlin.

Der Start in Berlin ist immer obligatorisch für uns. Letztes Jahr musste ich aussetzen, in diesem Jahr fehlte Jule auf der Strecke. Beide Male krankheitsbedingt, aber aus Support-Sicht natürlich prima. 😉

Die Streckenlänge sorgte bei mir für keine Aufregung, wie auch, laufe ich ja an jedem Wochenende. Nein, das Wetter bzw. die Auswahl der Bekleidung brachte mich ins Schwitzen. ❗ Jule machte schon ihre Witze… Wie wird es nun morgens sein, noch sehr kalt von der klaren Nacht, oder reichte die Sonne schon aus. Irgendwie wählte ich dann die Mitte und war halbwegs zufrieden. Teilweise hätte ich ein Shirt weniger anhaben können, an anderer Stelle war ich froh über jede Lage meines Zwiebellooks.

Wir fuhren wieder recht zeitig los, die Parkplätze sind immer recht schwer zu ergattern. Das klappte nach zwei kleinen Runden dann aber doch gut. So hatten wir ausreichend Zeit, eine Runde durchs Start- und Zielgelände zu streifen, immer auf der Suche nach einem bekannten Gesicht. Jule verabschiedete sich dann in Richtung Brandenburger Tor und ich machte mich am Auto „lauffertig“. Es gab noch eine Dosis „FitRabbit„, was sonst? Ich bin mittlerweile 100% überzeugt von der Wirkung. Völlig entspannt ordnete ich mich im hinteren Bereich meines Blockes ein. Etwas Zeit bis zum Start war noch.

 

2013-04-07 HM Berlin #3

 

Der Start. Gemächlich setzte sich unser Block in Bewegung, bis knapp an die Zeitnahmematten wurde gegangen, dann ging das Rennen los. Ich war positiv überrascht, wie gleichmäßig sich mein Bereich fortbewegte. Es gab nur ein oder zwei „Hakenschläger“, das war es aber auch schon. So konnte ich gleich in mein Tempo finden, ich wollte ja nur schneller als zuhause sein…

Jule sah ich ohne Probleme kurz vor dem Brandenburger Tor und wir klatschten noch ab. Das klappte schon einmal super und gab nochmal etwas Antrieb. Am Ernst-Reuter-Platz erblickte ich noch Matze vom KSWM bzw. 6SSM-Trupp. Und weiter ging es. Die Kilometer flogen hier förmlich dahin. Auf Pace-Kontrollen verzichtete ich fast gänzlich, alle 5 Kilometer gab es einen Blick auf die Uhr. Ich war überrascht, solch einen Schnitt hätte ich nicht erwartet. Ich wiederhole mich gern, der rote Powerdrink wirkte.

 

2013-04-07 HM Berlin #1

 

Am Potsdamer Platz wollte Jule das zweite Mal stehen und mich auf die letzten Kilometer schicken. Mir war schon klar, dass ich sie nicht im Schatten der Hochhäuser zu suchen hätte. Aber auch auf den sonnigen Abschnitten sahen wir uns nicht. Schade! Dafür klatschte ich einen von diesen albernen „Uniformierten“ am Checkpoint Charlie ab. 😉

Trinkpausen benötigte ich nicht, die Zeit dafür konnte ich mir sparen. Meine langen Läufe am zeitigen Morgen sorgten da schon für ausreichend Training. Natürlich kam auch noch ein kleiner Hänger. Die Kilometer 19 und 20 zoooogen sich wieder in die Länge. Irgendwann war dann aber die 21 in Sichtweite und ich konnte noch einmal etwas zulegen. Die letzte Kurve, die letzten 200 Meter, Ziel!

Zufrieden mit dem Lauf, dem Laufgefühl und eigentlich auch der Laufzeit konnte ich sein, und bin es auch. Wenn nicht das Wörtchen „eigentlich“ wäre: gern hätte ich 4 Sekunden(!) weniger auf der Uhr gehabt. Naja, wohl eher ein Luxusproblemchen… 😉 Es war ein schöner Start in die Wettkampfsaison 2013! Einige weitere Termine stehen bereits sicher fest, andere sind in Planung bzw. Vorbereitung. Die Ausschreibung zum 2. 6-Seen-Sommer-Marathon ist ´raus… 🙂

 

2 Replies to “Frühlingsstart beim Halbmarathon in Berlin”

  1. Hallo Heiko,
    erstmal meinen Glueckwunsch zu so einem guten Start in die Saison. Was mich noch interessiert haette, wie schnell war denn jetzt eigentlich dein lockerer Halbmarathon? Nix fuer ungut, ich bin halt nun mal ein kleiner Zahlenfetischist. Ansonsten wuensche ich dir noch eine gute Laufsaison 2013 und viel Spass. Anerkennswert auch wie du dem Winterwetter getrotzt hast. Toll, wie auch dein Blog immer wieder lesenswert ist.
    ralph

    1. Danke für die Glückwünsche Ralph. Ich bin in Berlin nach 1:50 über die Ziellinie gelaufen. Und sooo locker war es am Ende auch nicht mehr. 😉
      Bald gibt es wieder mehr zu berichten, der Rennsteiglauf hat ja ein „paar“ Kilometer mehr…

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