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22. September 2014

Search Results Archive: MĂ€rz 2012

26. MĂ€rz 2012

Wo waren die “Sprintefixe”?

von heiko — Kategorien: 10 KM, Halbmarathon, Leute, WettkĂ€mpfe — Schlagwörter: , , , 3 Kommentare
Eldelauf Logo

 

Hier folgt nun meine Schilderung des heutigen Tages. Jule hat es ja schon beschrieben, als “Ersatz” fĂŒr den Citylauf in Dresden geplant, entdeckten wir hier eine superschöne Veranstaltung, die auch nur eine Autostunde von uns entfernt ist. Im “Begeisterungstaumel” ĂŒberlege ich sogar im nĂ€chsten Jahr doch Dresden gleich gegen einen Start hier “einzutauschen”. ;-) Aber warten wir es ab.

Vier Stunden Schlaf in der letzten Nacht mussten reichen, aber ich fĂŒhlte mich fit. Das Wetter war nun leider nicht ganz nach meiner “Kleiderwahl” – ich hatte mich nicht auf 2°C am Start eingestellt. Also blieben Jeans & Co. so lange wie möglich an. Das Organisatorische war schnell und einfach erledigt, netter Umgangston und durchdachte Lösungen. Ich hielt meine Augen offen, wir wollten doch die “Sprintefixe” Gudrun und Fred ĂŒberraschen. Fred ist hier im letzten Jahr auch schon gestartet und stand auf der Meldeliste. Auch wenige Minuten vor dem Start war nix vom “Berli” aus Rostock (Citroen Berlingo) auf dem Parkfeld zu sehen, schade! Ich wollte doch einen ruhigen Halbmarathon mit Fred gemeinsam laufen. Der Plan ging nun also nicht auf.

 

Eldelauf #2

 

Der Start war pĂŒnktlich, das gemeinsame Feld der Halbmarathonis und 10km-LĂ€ufer setzte sich geruhsam in Bewegung. Das kam meiner Rennplanung natĂŒrlich entgegen, es gab keine wilde Raserei. Kurz hinter dem Start erkannte ich unseren “Parkplatznachbarn” wieder, er hatte scheinbar ein Ă€hnliches Tempo vor. Auf dem ersten Kilometer lief ich neben ihn, und fragte ob wir nicht gemeinsam die Strecke angehen wollen. “Ja klar, sehr gern!” – und wir begannen zu plaudern… Hatte ich einen “Ersatz-Laufpartner” gefunden? Es kristallisierte sich die gleiche Gelassenheit bezĂŒglich der Ziele heute heraus, und wir harmonierten wirklich fantastisch! Schneller als geplant, aber viel lockerer als gedacht verflogen die Kilometer. Immer wieder plauderten wir ĂŒber verschiedene LĂ€ufe, es war sehr kurzweilig. Das aufklarende Wetter zauberte gleichsam immer mehr Farbe in die tolle Naturlandschaft, hach war das schön! :-)

Zwei oder drei LĂ€ufer ĂŒberholten uns, aber auch wir konnten einige  einsammeln. Mein Laufpartner kĂŒndigte mir an, dass er sich bei ca. Km 18 oder 19 die Schuhe ausziehen werde, um die verbleibende Strecke barfuß zu laufen. Okay, dachte ich… Er sah es genauso:  ein Spleen eben. ;-) Irgendwann war der Punkt dann auch gekommen, wir hatten uns gerade nochmals an einen LĂ€ufer vor uns herangearbeitet, als er mir die Hand hinhielt zum Abklatschen, sich bedankte und mir zurief, dass ich noch genĂŒgend Zeit hĂ€tte den anderen LĂ€ufer zu schlucken, er wolle nun barfuß weiter. Ich blieb dem Tempo treu und holte nun bestĂ€ndig weiter auf.

 

 

Die Markierung fĂŒr den letzten Kilometer kam in Sicht, ich war nun vollends auf den Konkurrenten aufgelaufen. Und dann war es wie am Gummiband: ich ein oder zwei Meter vor, zog er wieder an und vorbei. Dieses Spiel wiederholte sich einige Male. Dann kam ein Anstieg zu einer BrĂŒcke, dieser brachte mir die gewĂŒnschte Entscheidung. Ich setzte mich ab und zog dem Ziel entgegen. Auf den letzten zweihundert Metern hörte ich dann doch nochmal ganz dicht die Schritte “meines” Konkurrenten – sooo nicht! Mir kamen Erinnerungen an den Burgwall-Lauf 2011 und ich setzte erfolgreich einen Schlussspurt. :-D Hinter der Ziellinie klatschten wir pustend, aber lachend ab…

 

 

Kurze Zeit spĂ€ter war der “BarfußlĂ€ufer” im Ziel, und auch Jule hatte mich schon erblickt. Sie machte von uns noch ein Foto, bevor wir uns von unseren “unterschiedlichen” LĂ€ufen berichteten. Wir waren und sind beide mehr als zufrieden. Eine gute Zeit auf anspruchsvoller Strecke, nette Leute und jede Menge Spaß, was will man mehr!? Wir werden sicherlich hier wieder starten.

Mehr Bilder gibt es hier!

 

(Bei der Nachbereitung am heimischen Rechner fiel mir doch eine “Gemeinheit” auf: meine neue AK ist stark, sehr stark. ;-) Ich wurde Gesamt-MĂ€nner Platz 26 und in der AK Platz 10!!! Das gibtÂŽs doch wohl nicht…)

 

25. MĂ€rz 2012

4. Dammer Eldelauf

von jule — Kategorien: 10 KM, Halbmarathon, Leute, WettkĂ€mpfe — Schlagwörter: , , , 6 Kommentare
Eldelauf #3

 

Es war wunderschön, ein wirklich toller Tag in Damm sollte uns erwarten. Und das, obwohl wir sehr kurzfristig diesen Lauf gesucht und uns dafĂŒr angemeldet hatten. Als Ersatz, weil der Citylauf in Dresden ins Wasser gefallen war. Mich hatte dermaßen eine ErkĂ€ltung erwischt, ich kann mich nicht erinnern, das es schon mal schlimmer war. Ein Virus eben, sehr hartnĂ€ckig und heimtĂŒckisch. Das wĂŒnsche ich nicht mal meinem Ă€rgsten Feind. Vor allem, weil ich die Vorbereitung fĂŒr den Halbmarathon am 1.4. in Berlin im Nacken hatte und mir eindeutig die lĂ€ngeren Kanten in der Vorbereitung fehlten. Und die jetzt noch auf dem Plan stehen sollten. :( Da waren die beruhigenden Worte vom Coach nur Tropfen auf den heißen Stein.

Am Samstag war fĂŒr mich immer noch nicht 100% klar, ob ich mich am Sonntag in Damm beim Eldelauf an die 10 Kilometer wagen sollte. Abends waren wir zum BossHoss Konzert in der Max Schmeling Halle in Berlin; es war ein Hammer Konzert und die hörten einfach nicht auf zu spielen… YEE HAW!!! Um halb zwölf sind wir dann abgehaun, als Sascha “Hoss” Vollmer grade so einen schönen Kuschelsong solo performte und das Auto stand auch nen Kilometer entfernt… Nach Hause gedĂŒst und ab ins Bett, sollte zu allem Überfluss die Nacht ja auch noch um eine Stunde kĂŒrzer sein. Sommerzeit, das könnten sie auch mal abschaffen…

 

Eldelauf #1

 

Und dann war es am nÀchsten Morgen gar keine Frage mehr, ob ich antrete in Damm. Klar doch, und wenn ich ins Ziel schleiche, auch egal.

Als wir dort ankamen, war es mĂ€chtig kalt, der Nebel hing bei 2°C ĂŒber dem zentralen Veranstaltungsfeld; ein großes Zelt war aufgebaut, in dem es jetzt die Unterlagen und spĂ€ter die LĂ€uferverpflegung gab, die Siegerehrung durchgefĂŒhrt wurde, die Gewinne der Tombola verteilt wurden. Alles perfekt und liebevoll organisiert, ĂŒberall eine Menge helfender HĂ€nde, man fĂŒhlte sich einfach gut versorgt. Die LĂ€uferschar war ĂŒberschaubar, man hatte verschiedene StreckenlĂ€ngen zur Auswahl; fĂŒr Kinder 1 Kilometer, 5, 10 oder 21,1 Kilometer und fĂŒr die Nordic Walker 5 Kilometer. Die lĂ€ngeren Kanten wurden in Etappen gestartet. Leider nur Bruttozeit, was ich erst an meinem offiziellen Rennergebnis bemerkte. Aber Bestzeit war bei meiner immer noch angeschlagenen Gesundheit sowieso fĂŒr mich nicht drin.

 

 

Die Strecke verlief zum grĂ¶ĂŸten Teil auf Naturboden, drei  kurze Abschnitte Asphalt, durch Wald und an Feldern vorbei, die letzten Kilometer am stillen Eldekanal entlang. Toll… Ich konnte in dem Moment alles ausblenden und war wirklich nur am genießen. NatĂŒrlich hatte der Veranstalter, der Dammer Eldelauf e.V., auch an das GetrĂ€nkeangebot auf der Strecke gedacht. An zwei Stellen gab es fĂŒr uns Tee oder Wasser oder auch Bananen. Ich verzichtete, bei 10 Kilometern und den vorherrschenden (Wetter) Bedingungen keine Frage. Zumal die Kilometer wie im Flug vergingen :).  Auf den letzten 500 Metern ĂŒberholte mich zu allem Überfluss auch noch eine Frau; mein Ehrgeiz war geweckt, das ging ja nun gar nicht. Ich versuchte, mich ranzusaugen aber wahrscheinlich doch eher halbherzig und musste sie ziehen lassen. Sicherheitshalber hustete ich als Alibi noch ein paar Mal krĂ€ftig- war ich doch schließlich nicht mit ganzer Kraft unterwegs. Sonst wĂ€re ich wahrscheinlich schon lÀÀÀÀngst im Ziel gewesen ;)… Nein, ich war zufrieden mit dem Rennverlauf, bei den Voraussetzungen war an diesem Tag fĂŒr mich nicht mehr möglich. Ich will ja schließlich auch in genau einer Woche in Berlin starten! Das ist mir wirklich wichtig(er).

 

HeikoÂŽs EindrĂŒcke vom Halbmarathon folgen…

 

18. MĂ€rz 2012

Alternative nötig – kein Start in Dresden

30er-Tour Uhr

 

Alles war gut vorbereitet, heute sollte unser 4.Start in Folge beim Dresdner Citylauf erfolgen. Und dann schlug die ErkÀltung zu. :-(

Die letzten Wochen wurde Jule sehr gezielt durch den Coach auf den heutigen Start vorbereitet. Eine neue Bestzeit war in Reichweite, auch wenn natĂŒrlich eigene Selbstzweifel hier und da laut wurden. Aber Training ist Training und Wettkampf ist Wettkampf – das war schon immer so, und wirdÂŽs wohl auch bleiben. Und dann schlich sich gaaaanz leise so ein leichter Husten an, die guten Sofortmaßnahmen wie Inhalieren, Einreibungen, Tee etc. wurden eingeleitet. Aber es half nichts, am Samstag zum Abend hin mussten wir ernsthaft ĂŒber eine Absage nachdenken. Eine Tour von 600km nur fĂŒr meinen 10km-Lauf ist wohl nicht gerade “ökologisch-korrekt”! Schweren Herzens verabschiedeten wir uns innerlich vom Citylauf 2012. :-(

Was jetzt, wie nun weiter? Eine Alternative musste her, ich hatte da doch was von einem Crosslauf ganz in der NĂ€he gelesen. Also etwas recherchiert und siehe da, wir fanden ihn – leider war es nur ein Kinder-Cross… Okay, dann den Fokus auf die nĂ€chste Woche. Bis dahin sollte Jule wieder fit sein, und wir könnten beide an den Start gehen. UND wir haben sie gefunden: die kleine und feine Laufveranstaltung, zu der wir gleich beide Feuer und Flamme waren. Mehr wird jetzt hier noch nicht verraten. :-)

 

30er-Tour Binenbach

 

Den heutigen Sonntag nutzten wir stattdessen zu einem kleinen Ausflug in die Ruppiner Schweiz. Wir packten unsere Hunde ins Auto, ich zusĂ€tzlich noch meine Laufklamotten und fuhren nach BoltenmĂŒhle am Tornowsee. Im Totalreservat gibt es viele tolle Stellen, besonders schön aber ist der Binenbach, der den Kalksee mit dem Tornowsee verbindet. Wir wanderten die kleine Tour und genossen das schöne FrĂŒhlingswetter. Jule fĂŒhlte sich nicht wirklich gut, aber die Waldluft war sicher nicht verkehrt. ZurĂŒck am Auto hieß es fĂŒr mich “rein in die Laufsachen”! Ich studierte nochmal unsere Landkarte und versuchte mir mögliche knifflige Abzweige einzuprĂ€gen. Ich wollte von hier aus, auf teilweise mir unbekannten Wegen, nach Hause laufen. Ich gab noch eine Zeit- und Kilometervorstellung ab, und wir verabschiedeten uns.

 

30er-Tour X-Trail

 

Und los ging es, meine Brooks Cascadia sollten heute ihren Spaß haben. Auf teils schmalen, teils breiten Waldwegen ging es am Tornowsee entlang. Immer wieder boten sich schöne Ausblicke, zu viele um jedesmal die Kamera zu zĂŒcken… Dann nach ca. 7km der erste unbekannte Abschnitt, aha ein Hinweisschild – alles klar – dachte ich, bis ich von einer entgegenkommenden Radlerin nach genau meinem nĂ€chsten Ziel gefragt wurde! :-0 Das war ja mal nichts! Bin dann trotzdem weiter, erstmal aus dem Wald raus und das Smartphone befragt. Gut, wenn man reichlich mit GPS-Apps zum Geocachen bestĂŒckt ist ;-) Direkt ca. 1km zurĂŒck laufen hieß es nun, bis ein Abzweig in die richtige Richtung kam. Naja, alles verschmerzbar. Danach lief es wieder wie es sollte, ich konnte die nĂ€chsten unbekannten Passagen richtig zu- bzw. einordnen und ohne weitere Umwege nach Hause finden.

 

30er-Tour Runner

 

Aus den geschĂ€tzten 24-26 Kilometern wurden dann glatte 30km, die ich aber richtig genießen konnte. Selbst der teils frische Wind störte mich nicht. Einziges Manko war die fehlende FlĂŒssigkeit, da muss sich bei den nĂ€chsten langen LĂ€ufen dringend etwas Ă€ndern. Es wurde so eine doch ĂŒberraschend kilometerreiche Woche und die erste FrĂŒhlings-Lauf-Woche. Jetzt muss nur Jule ganz schnell wieder fit werden! Also alle mal die Daumen drĂŒcken!!!

Weitere Bilder vom heutigen Tag gibt es HIER!

 

 

 

11. MĂ€rz 2012

Unsere Sonntags-Foto-Lauf(Love)-Story

von jule — Kategorien: Allgemein, Bilder, Fun Run, Leute, Training — Schlagwörter: , , , 4 Kommentare
Logo FLLS


 

Dieser Lauf am 11.3.2012 war mit unseren Lauffreunden aus Berlin schon von langer Hand geplant. Durch den Neuruppiner Hubertuslauf im vergangenen Oktober angestachelt, wollten sie uns erneut in unseren heimatlichen Gefilden besuchen. Klar sind unsere Strecken wunderschön und laden zu entspannten LĂ€ufen förmlich ein. Dass fĂŒr diesen Tag Facebook-Freunde die Foto-Lauf(Love)-Story ins Leben gerufen haben, war purer Zufall. Es sollte also gleichzeitig ein dezentraler Lauftreff werden, dessen Ansatz war:

„Die Teilnehmer laufen ihre Lieblingsstrecke oder zu einer SehenswĂŒrdigkeit oder einem anderen markanten Punkt in ihrem “Revier” und posten ein Foto mit einem kurzen Text dazu.“

Nichts leichter als das!

Um halb elf war der Treffpunkt ausgemacht, alle waren pĂŒnktlich und vollzĂ€hlig erschienen. Schnell noch die Strecke besprochen und ein Foto per Selbstauslöser geschossen und ab gings.

 

Run And Brunch

Lauftreff am 11.03.2012 zur "FLLS"

 

Der Wind pfiff ganz ordentlich beim ersten Kilometer durch die Ruppiner Heide (natĂŒrlich wie immer aus der falschen Richtung ;) ), aber dann bogen wir auch schon ab auf den geschĂŒtzten Waldweg, eine schnatternde LĂ€uferschar- zu siebt waren wir.

Steffi und ich wollten nur einen kĂŒrzeren Kanten ĂŒber 8km (die kleinere Hubertusstrecke) und die anderen ungefĂ€hr das Doppelte laufen. Ich hatte mir doch beim gestrigen Burgwalllauf mein linkes Knie blau gehauen, als ich volle Kraft gegen einen TĂŒrrahmen knallte (ja, das kommt davon, wenn man schon mal die Startnummer fĂŒr den Göttergatten organisiert). Aua, das tat echt weh :( und ich hatte mich innerlich schon von meiner persönlichen sonntĂ€glichen Foto-Lauf(Love) Story verabschiedet. NĂ€chstes Wochenende steht der City-Lauf in Dresden an und da wollte ich mir keine Knie-Experimente erlauben. Und da Steffi aufgrund einer Zahnbehandlung und einem gerade ĂŒberstandenen ErmĂŒdungsbruch ebenfalls angeschlagen war, hatten wir uns gesucht und gefunden. Bevor sich unsere Wege trennten, musste aber natĂŒrlich noch das besagte Foto her:

 

Run und Brunch(2) 11-3-2012

Fotopause auf der LieblingsbrĂŒcke

 

Alle waren sich einig, als wir uns beim anschließenden Brunch beim örtlichen Lieblings-Italiener stĂ€rkten und austauschten: es war ein schöner Naturlauf in einer tollen Wald- und Seenlandschaft, der unbedingt wiederholt werden muss! Einfach nur entspannt zusammen sein, nette GesprĂ€che fĂŒhren und genießen


 

 

10. MĂ€rz 2012

Der Saisonstart ist Geschichte…

von heiko — Kategorien: Allgemein, Leute, WettkĂ€mpfe — Schlagwörter: , , , , 10 Kommentare
Burgwall_2012_4

 

Mein Saisonstart ist Geschichte! Heute stand der erste Wettkampf der Saison 2012 auf dem Plan, der 11. Burgwall-Lauf in Neuruppin-Treskow.

Letztes Jahr bin ich hier kurzentschlossen,  sozusagen vom FrĂŒhstĂŒckstisch aus los, gestartet. Dieses Jahr stand der Lauf bereits auf meinem Plan. Diese kleine und feine Veranstaltung ist super organisiert und hat mittlerweile auch ĂŒber die Landesgrenzen hinaus ihre Freunde gefunden. Wiederholt ist die Laufgruppe des SC Laage hier mit ĂŒber 30! Athleten aller Altersklassen angereist. Allein das Wetter hĂ€tte besser sein können, der Regen hatte sich zwar verzogen, aber ein starker Wind blies dafĂŒr sehr konstant.

FĂŒr mich sollte es ein reiner “Trainingslauf” unter Wettkampfbedingungen werden, meine PrioritĂ€ten im Saisonplan liegen ja eindeutig in der LĂ€nge – Stichwort “Rennsteig”… Ich nutzte daher die Strecke von der Wohnung zum Start fĂŒr ein etwas lĂ€ngeres Einlaufen. Jule kam mit dem Auto dazu, so konnte sie die Kamera und trockene Kleidung mitnehmen. Als ich am Start ankam, hatte sie bereits meine Startnummer geholt und erste Fotos geknipst. Bei so einem Heimspiel sind natĂŒrlich auch viele bekannte Gesichter dabei und wir konnten die verbleibenden Minuten bis zum Start zum Quatschen nutzen. :-)

 

Nach dem Startschuss ging die “wilde Jagd” natĂŒrlich trotzdem los, ich bremste mich aber sehr schnell ein, dieses Tempo hĂ€tte ich nicht lange gehalten. Gelaufen wurde ein Wendekurs auf einer Fahrradstraße, eine regelmĂ€ĂŸige Trainingsstrecke von uns. Diese fĂŒhrt zwischen Feldern in Sichtweite des Sees entlang, ist sehr gut zu laufen. Ein paar leichte Anstiege sind dabei, aber auch immer spielt der Wind eine Rolle. Heute blies er wie schon erwĂ€hnt recht ordentlich. FĂŒr mich aus der falschen Richtung! Es waren die ersten 4 Kilometer die wir RĂŒckenwind hatten, auf der RĂŒcktour (und wenn es sowieso schon hĂ€rter wird) gab es den Gegenwind. :-( Aber der war ja fĂŒr alle gleich…

Ein Nachteil (oder eher ein Vorteil?) wenn man die Strecke genau kennt, sind natĂŒrlich die Punkte, an denen man auch im Training “schwĂ€chelt”. Leider muss ich zugeben, dass ich mich heute doch etwas gehen ließ, und nicht den richtigen Biss aufbringen konnte. Als “Verteidigung” zĂ€hlt aber, dass der Lauf aus vollem Training heraus bestritten wurde. Auch fĂŒr das nĂ€chste Rennen in Dresden sieht es nicht anders aus… ;-)

 

Kurz vor dem Ziel

 

Ich freute mich so richtig auf den letzten Kilometer, denn Jule hatte sich etwa 400m vor dem Ziel mit der Kamera positioniert. Neben dem Pressefotografen stehend, konnte sie daher ein paar sehr schöne SchnappschĂŒsse tĂ€tigen. Kurz bevor ich Jule erreichte, lief von hinten ein anderer LĂ€ufer auf mich auf. Er hatte seine Reserven im Griff, konnte sich auf den verbleibenden Metern etwas absetzen. Ich erkannte ihn, und wusste, das ist meine AK – ich bin gerade eine Platzierung nach hinten gerutscht… Wir fanden uns dann beide auf dem “StockerÂŽl” wieder! :mrgreen:  Ja richtig: ich erreichte beim ersten Start in der neuen Altersklasse M40 einen dritten AK-Platz. Die Zeit ist schlechter als 2011, die Platzierung auch – aber der Spaß hat nicht gefehlt!

 

Siegerehrung M40

 

Morgen am Sonntag bekommen wir dann Besuch. Gemeinsam mit Lauffreunden aus Berlin werden wir jede Menge Spaß haben und gemeinsam eine große Runde laufen. Das Motto ist ja auch klar: der dezentrale Lauftreff zur “Foto-Lauf(Love)-Story”.

 

 

Vorbereitungen

Fachsimpeln

Statusupdate ;-)

Startaufstellung

Uuund Ab!

Mit 88 noch dabei!

Motivation

FĂŒr den Coach!

 

 

1. MĂ€rz 2012

Training Februar 2012

von heiko — Kategorien: Allgemein, Training, Zusammenfassung — Schlagwörter: , , , 7 Kommentare
Februar 2012

Zusammenfassung Februar 2012

Monatskilometer: 301,53km

KW 05: 73,43km
KW 06: 71,15km
KW 07: 74,15km
KW 08: 78,33km

Trainingseinheiten: 23

Trainingszeit: 28:08:32 Stunden

jk-Running: 111. Woche Coaching

 

Es ist wieder ein kilometerreicher Monat Februar geworden. Klar, es ist ein Schaltjahr und wir haben einen Tag lĂ€nger Zeit zum Laufen. :-) Mit ĂŒber 600 Kilometern im Jahr 2012 stehe ich schon ganz gut da. Die WochenumfĂ€nge sind in etwa konstant, da mein Streak  Anfang des Monats auslief, bedeutet dies also mehr lĂ€ngere LĂ€ufe. Und das ist auch gut so, es ist nicht mehr lange hin bis zum Rennsteig. NĂ€chste Woche will ich aber hier bei uns zum Burgwall-Lauf antreten. Der Coach schickt mich schon stĂ€ndig auf eine entsprechende “WK-Ausdauer intensiv”-Runde – puuuh, nicht immer schön. ;-)

Toll war dagegen der dezentrale Lauftreff mit Freunden aus ganz Deutschland. Diese Veranstaltung wird wiederholt und dann sind es sicherlich noch einige LĂ€ufer und LĂ€uferinnen mehr. Ich freue mich schon darauf. Bist du dann auch dabei???

 

Foto 29.02.12 13 42 51

 

Ein weiteres Highlight war der gestrige Schaltjahr-Lauf. Wieder so ein Facebook-/Twitter-Event… :-) Nach dem ersten Vollmond-Lauf im Januar, verabredeten wir uns nun zum “Schaltjahr-Lauf”. FĂŒr den MĂ€rz steht schon die nĂ€chste Planung: wieder ein Motto-Lauf

 

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